Neuseeland, Konservative

Neuseeland: Konservative Regierung steht - Populisten dabei

24.11.2023 - 04:23:27

MultimillionĂ€r Christopher Luxon ging in Neuseeland als Wahlsieger hervor und hat sich auf ein Drei-Parteien-BĂŒndnis geeinigt - mit der rechtsliberalen ACT und der einwanderungsfeindlichen NZ First.

  • Christopher Luxon ist Vorsitzender der New Zealand National Party. - Foto: Dom Thomas/AAP/dpa

    Dom Thomas/AAP/dpa

  • Winston Peters (l-r), designierter stellvertretender Premierminister von Neuseeland, Christopher Luxon, designierter Premierminister von Neuseeland, und der amtierende Regierungschef David Seymour stellen sich bei der Bekanntgabe der neuen Regierung fĂŒr ein Gruppenfoto auf. - Foto: Mark Coote/AAP/dpa

    Mark Coote/AAP/dpa

Christopher Luxon ist Vorsitzender der New Zealand National Party. - Foto: Dom Thomas/AAP/dpaWinston Peters (l-r), designierter stellvertretender Premierminister von Neuseeland, Christopher Luxon, designierter Premierminister von Neuseeland, und der amtierende Regierungschef David Seymour stellen sich bei der Bekanntgabe der neuen Regierung fĂŒr ein Gruppenfoto auf. - Foto: Mark Coote/AAP/dpa

Neuseeland bekommt eine konservative Regierung mit Beteiligung der populistischen Partei New Zealand First. Sechs Wochen nach der Parlamentswahl hat sich der Wahlsieger - die National Party von MultimillionĂ€r Christopher Luxon - auf ein Drei-Parteien-BĂŒndnis mit der rechtsliberalen ACT und der fĂŒr ihre einwanderungsfeindlichen Positionen bekannten NZ First geeinigt. Der Pazifikstaat war die vergangenen sechs Jahre von der sozialdemokratischen Labour-Partei regiert worden, zunĂ€chst unter Premierministerin Jacinda Ardern und nach deren ĂŒberraschendem RĂŒcktritt im Januar von Chris Hipkins.

Luxon (53) wird der nĂ€chste MinisterprĂ€sident des Pazifikstaates. Er soll am Montag vereidigt werden. NZ-First-Chef Winston Peters wird dem Deal zufolge die ersten 18 Monate der dreijĂ€hrigen Amtszeit als Vize-Regierungschef agieren und danach vom ACT-Vorsitzenden David Seymour abgelöst, wie die Koalitionspartner am Freitag mitteilten. Peters werde zudem Außenminister.

Zusammen kommen die Parteien auf 67 Sitze im 122-köpfigen Parlament. National Party und ACT alleine erzielten nur 59 Sitze und verfehlten somit nicht die erforderliche Mehrheit. Dem Abkommen seien «lange, schwierige und komplizierte GesprÀche» vorausgegangen, betonte Peters (78). Die National Party hatte im Wahlkampf besonders mit Steuersenkungsversprechen gepunktet, New Zealand First vor allem mit Parolen gegen Einwanderer auf sich aufmerksam gemacht.

@ dpa.de