Transatlantik-Koordinator besorgt um politische StabilitÀt in USA
15.07.2024 - 00:00:00WĂ€hrend Biden "Deutschland und vor allem die EU als Institution und Partner sehr ernst nimmt", lege Donald Trump "deutlich weniger Wert auf Allianzen und VerbĂŒndete", sagte der Regierungsbeauftragte mit Sitz im AuswĂ€rtigen Amt. "Trump im WeiĂen Haus wĂ€re eine Herausforderung fĂŒr uns", sagte Link dem RND. Die Bundesregierung bereite sich bereits intensiv auf einen Wahlsieg Trumps vor, sagte der Transatlantik-Koordinator: "Neben den intensiven Vorbereitungen der Bundesregierung, die hinter den Kulissen sehr intensiv, aber selbstverstĂ€ndlich vertraulich laufen, braucht es auch einen Schulterschluss der demokratischen Parteien, Fraktionen und politischen Stiftungen", so Link. "Diesen Schulterschluss suche ich regelmĂ€Ăig und vernetze mich deshalb seit langem auch mit den fachlich zustĂ€ndigen Kollegen in CDU und CSU intensiv zum Thema Vorbereitung auf ein mögliches Szenario Trump 2.0." Link fĂŒgte hinzu: "Als Transatlantik-Koordinator habe ich mir die StĂ€rkung der deutschen Kontakte in beide politische Lager hinein zur Aufgabe gemacht - gerade bei den Trump nahestehenden Republikanern gab und gibt es da durchaus immer wieder Bedarf." Er lege bei seinen Kontakten besonderen Wert auf Gouverneure, Abgeordnete der Parlamente in den Bundesstaaten und in den US-Kongress sowie zu deutschen Wirtschaftskreisen in den USA. "Dort, wo die deutsche Wirtschaft in den USA stark investiert ist, spielt sie eine enorme Rolle. Ărtliche republikanische Abgeordnete und Gouverneure wollen deshalb alles andere als einen Handelskonflikt der USA mit der EU - auch wenn sie nach auĂen hin momentan alle Trump unterstĂŒtzen", sagte Link dem RND.


