Kreml: Truppen aus Nato-Staaten in Ukraine Gefahr fĂŒr Moskau
05.09.2025 - 07:38:46Moskau lehnt auch nach einer möglichen Friedensvereinbarung mit Kiew Truppen aus Nato-Staaten in der Ukraine kategorisch ab. «Wir betrachten dies als eine Gefahr fĂŒr uns - die PrĂ€senz internationaler oder auslĂ€ndischer StreitkrĂ€fte, von StreitkrĂ€ften aus LĂ€ndern der Nato auf ukrainischem Boden in der NĂ€he unserer Grenzen», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Agentur Interfax zufolge in Wladiwostok am Rande des Wirtschaftsforums.Â
Die Nato sehe Russland als Feind und habe dies in ihren Dokumenten festgeschrieben. «Das ist gefĂ€hrlich fĂŒr unser Land», betonte Peskow.
Bei der Diskussion um Sicherheitsgarantien könne es nicht nur um die Ukraine gehen. Auch Russland brauche Garantien fĂŒr seine Sicherheit. Peskow erinnerte daran, dass der seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernde Krieg gegen die Ukraine seine Wurzeln auch in der Erweiterung der Nato bis an die Grenzen Russlands habe.
Kreml: Sicherheit der Ukraine nicht zulasten Russland
Die Sicherheit der Ukraine, die in die Nato strebt, dĂŒrfe nicht auf Kosten Russlands gewĂ€hrleistet werden, sagte Peskow mit Blick auf das Treffen der sogenannten Koalition der Willigen am Donnerstag in Paris. Bei den GesprĂ€chen hatten sich zahlreiche Nato-Mitgliedsstaaten zur Stationierung von Truppen in der Ukraine bereiterklĂ€rt, um das Land nach einem möglichen Waffenstillstand oder Friedensschluss mit Russland vor einer neuen Aggression des Nachbarn zu schĂŒtzen.
«Man kann nicht die Sicherheit eines Landes auf Kosten der Zerstörung der Sicherheit eines anderen Landes gewÀhrleisten. Das wird uns nicht dabei helfen, einer Lösung des Ukraine-Konflikts nÀherzukommen», sagte Peskow. Ein Kriegsziel Russlands besteht nach Kremlangaben darin, eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine zu verhindern.


