Ukraine: Verteidigungspolitiker lehnen Debatte ĂŒber Bodentruppen ab
18.08.2025 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie FDP-Politikerin riet dazu, erst einmal abzuwarten. "GewissermaĂen sollten wir erst gackern, wenn das Ei gelegt ist." Ăhnlich Ă€uĂerte sich die sicherheitspolitische Sprecherin der GrĂŒnen im Bundestag, Sara Nanni, die bedauerte, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht lĂ€nger an einer Forderung nach einem Waffenstillstand festhalte. "Solange das nicht umgesetzt ist, ist es unsinnig, ĂŒber Beteiligungen an Absicherungen zu diskutieren. Was soll denn abgesichert werden?", sagte Nanni dem Tagesspiegel. Auch der auĂenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, hĂ€lt einen Waffenstillstand fĂŒr den ersten Schritt. "Die Fragen von Sicherheitsgarantien werden erst im Detail zu klĂ€ren sein, wenn es einen Waffenstillstand gibt", sagte er dem Tagesspiegel. Bei allen Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine sei der Beitrag der USA entscheidend. "Auch wir EuropĂ€er werden selbstverstĂ€ndlich unseren Beitrag leisten", stellte Ahmetovic klar. Der frĂŒhere Wehrbeauftragte der Bundesregierung, Hans-Peter Bartels (SPD), sieht die Bundeswehr bei möglichen Sicherheitsgarantien gefordert. "Wenn Amerikaner und EuropĂ€er wirklich gemeinsam die Sicherheit der Ukraine militĂ€risch garantieren sollten, ginge das gewiss nicht ohne das gröĂte Land Europas", sagte der SPD-Politiker dem Tagesspiegel. FĂŒr realistisch hĂ€lt er diesen Schritt momentan jedoch nicht. "Ich bin skeptisch, ob Moskau sich darauf einlĂ€sst", sagte Bartels.
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