Iran: AtomgesprÀche mit den USA begonnen
12.04.2025 - 13:41:21 | dpa.de
Im WĂŒstenstaat Oman haben GesprĂ€che zwischen dem Iran und den USA ĂŒber das iranische Atomprogramm begonnen. Zum Auftakt des Dialogs unter Vermittlung des Sultanats nahmen in der Hauptstadt Maskat zwei Delegationen ihre Arbeit auf, wie ein Sprecher des iranischen AuĂenministeriums auf der Platfform X schrieb. Die GesprĂ€che finden demnach in getrennten SĂ€len statt, wobei Oman als Vermittler agiert und die Botschaften zwischen den Seiten ĂŒbermittelt.
FĂŒr die iranische Seite ist AuĂenminister Abbas Araghtschi angereist. Teheran spricht nach wie vor von indirekten Verhandlungen mit dem US-Sondergesandten fĂŒr den Nahen Osten, Steve Witkoff, wĂ€hrend in Washington von einem direkten Kontakt zwischen den beiden Diplomaten die Rede war. Araghtschi war bei den bisher letzten Atomverhandlungen zwischen 2013 und 2015 die Nummer zwei der iranischen Delegation. Oman Ă€uĂerte sich als diskreter Vermittler bisher nicht zu den AtomgesprĂ€chen.
Ein Reporter der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim bezeichnete die AtmosphÀre bei den indirekten GesprÀchen als positiv. Es sei wahrscheinlich, dass sie am Samstag noch beendet werden, hieà es in einem Bericht.
US-PrĂ€sident Donald Trump hatte dem Iran im vergangenen Monat direkte Verhandlungen ĂŒber ein neues Atomabkommen angeboten - und zugleich mit militĂ€rischen Konsequenzen gedroht, falls Teheran einer Begrenzung seines umstrittenen Atomprogramms nicht zustimmen sollte. Nach tagelangen Beratungen willigte Teheran schlieĂlich ein - vor allem, um ein Ende der vorwiegend von den USA verhĂ€ngten Sanktionen zu erreichen. Die Sanktionen gelten als ein wichtiger Grund fĂŒr die derzeit desolate Wirtschaftslage des Iran.
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