Ukraine, Russland

Regionaler Notstand nach ukrainischem Drohnenangriff erklÀrt

Veröffentlicht am: 18.11.2025 um 22:31 Uhr | dpa.de

Nach ukrainischen Drohnenangriffen kommt es im russisch besetzten Teil der Ostukraine zu AusfĂ€llen von Strom und Fernheizung. Nun greift die von Moskau eingesetzte Verwaltung zu einer Notmaßnahme.

Der von Moskau eingesetzte Besatzungschef fĂŒr Donezk, Denis Puschilin, hat nach ukrainischen Drohnenangriffen auf WĂ€rmekraftwerke den regionalen Notstand ausgerufen. (Archivbild) - Bild: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Der von Moskau eingesetzte Besatzungschef fĂŒr Donezk, Denis Puschilin, hat nach ukrainischen Drohnenangriffen auf WĂ€rmekraftwerke den regionalen Notstand ausgerufen. (Archivbild) - Bild: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Nach Strom- und FernwĂ€rmeausfĂ€llen infolge ukrainischer Drohnenangriffe auf zwei WĂ€rmekraftwerke ist im russisch besetzten Teil des Gebietes Donezk der regionale Notstand erklĂ€rt worden. Ein entsprechendes Dekret veröffentlichte der von Moskau eingesetzte Chef der Donezker Besatzungsverwaltung, Denis Puschilin. Mit der Maßnahme sollen die erforderlichen Reparaturen erleichtert werden.

In der Nacht zum Dienstag waren die WÀrmekraftwerke bei Starobeschewe und Suhres von ukrainischen Drohnen attackiert worden. Gut 65 Prozent der Verbraucher im russisch besetzten Teil der Region Donezk sollen ohne Strom sein. Schulen und KindergÀrten sind den Anordnungen der Behörden zufolge nur bei funktionierender FernwÀrmeversorgung geöffnet. In der Ostukraine sinken die Temperaturen in der Nacht in den einstelligen Bereich.

Die Ukraine wehrt seit mehr als dreieinhalb Jahren eine russische Invasion ab. Dabei greift das russische MilitĂ€r immer wieder ukrainische Energieanlagen an. In vielen Regionen steht Strom nur stundenweise zur VerfĂŒgung und es gibt Probleme bei der Versorgung mit Wasser und FernwĂ€rme. Einschließlich der bereits 2014 annektierten Halbinsel Krim stehen fast 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets unter russischer Kontrolle. Moskau erhebt dabei unter anderem Anspruch auf das ganze Gebiet Donezk.

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