Ausland, MilitÀr

Nato-GeneralsekretÀr sieht Deutschland bei Wehretat auf gutem Weg

01.07.2026 - 12:41:01 | dts-nachrichtenagentur.de

Nato-GeneralsekretÀr Mark Rutte sieht Deutschland auf einem guten Weg, bis 2029 3,5 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung zu investieren.

Nato-GeneralsekretÀr sieht Deutschland bei Wehretat auf gutem Weg
Ausland - Pressekonferenz nach Kabinettssitzung am 01.07.2026 01.07.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das sagte er nach einem Besuch des Bundeskabinetts am Mittwoch im Bundesverteidigungsministerium.

Rutte lobte Deutschland fĂŒr seinen "politischen Mut und seine Entschlossenheit", diese bedeutende Erhöhung der Verteidigungsausgaben umzusetzen. "Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben bedeutet, schwierige Entscheidungen zu treffen. Aber es ist der richtige Weg, wenn wir uns einer gefĂ€hrlicheren Welt gegenĂŒbersehen", so Rutte. "Im Sommer nĂ€chsten Jahres wird der Schwerpunkt darauf liegen, die zusĂ€tzlichen Ausgaben in einsatzfĂ€hige FĂ€higkeiten umzuwandeln und unsere Verteidigungsindustrie deutlich auszubauen."

Deutschland sieht Rutte auf dem besten Weg, seine Verteidigungsindustrie erheblich auszubauen und die Produktion zu beschleunigen. Der Nato-GeneralsekretĂ€r erklĂ€rte, dass die Nato-VerbĂŒndeten die Industrie auffordern, ihre Produktionslinien zu öffnen, Lieferketten zu erweitern und schnell zu liefern, was fĂŒr die Sicherheit notwendig sei.

Rutte hob zudem hervor, dass Deutschland bereits bedeutende BeitrĂ€ge zur gemeinsamen Sicherheit leiste. So ĂŒbernahm das erste Deutsch-NiederlĂ€ndische Korps die Rolle eines technischen Hauptquartiers an der Ostflanke der Nato. Zudem sei die deutsche Marine unverzichtbar fĂŒr den Schutz kritischer Infrastrukturen in der Ostsee. Rutte hob darĂŒber hinaus die Notwendigkeit hervor, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten. "Selbst wenn der Krieg gegen die Ukraine endet, wird Russland eine langfristige Bedrohung fĂŒr die euro-atlantische Sicherheit darstellen", so der Nato-Chef.

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