Haley, UnterstĂŒtzung

Haley bekommt gewichtige UnterstĂŒtzung im Wahlkampf

28.11.2023 - 19:51:21

Nikki Haley will US-PrĂ€sidentin werden. Die Republikanerin arbeitete sich in den vergangenen Wochen in Umfragen kontinuierlich nach vorne. Nun bekommt sie große politische und finanzielle UnterstĂŒtzung.

  • ZunĂ€chst galt sie mit Umfragewerten im niedrigen einstelligen Bereich als eher aussichtslos. In den vergangenen Wochen legte sie in Umfragen jedoch deutlich zu: Nikki Haley. - Foto: Rebecca Blackwell/AP

    Rebecca Blackwell/AP

  • ZunĂ€chst galt sie mit Umfragewerten im niedrigen einstelligen Bereich als eher aussichtslos. In den vergangenen Wochen legte sie in Umfragen jedoch deutlich zu: Nikki Haley. - Foto: Rebecca Blackwell/AP

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ZunÀchst galt sie mit Umfragewerten im niedrigen einstelligen Bereich als eher aussichtslos. In den vergangenen Wochen legte sie in Umfragen jedoch deutlich zu: Nikki Haley. - Foto: Rebecca Blackwell/APZunÀchst galt sie mit Umfragewerten im niedrigen einstelligen Bereich als eher aussichtslos. In den vergangenen Wochen legte sie in Umfragen jedoch deutlich zu: Nikki Haley. - Foto: Rebecca Blackwell/AP

Die US-Republikanerin Nikki Haley hat im Wahlkampf um die PrĂ€sidentschaftskandidatur ihrer Partei einen deutlichen Schub bekommen. Die einflussreiche Organisation Americans for Prosperity, die von den MilliardĂ€r-BrĂŒdern Charles und David Koch gegrĂŒndet wurde, sprach der frĂŒheren US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen am Dienstag ihre UnterstĂŒtzung aus. Damit bekommt die 51-JĂ€hrige erhebliche organisatorische und finanzielle Hilfe an die Hand, die ihr weiteren RĂŒckenwind geben könnte.

Haley hatte im Februar ihre PrĂ€sidentschaftsbewerbung verkĂŒndet. ZunĂ€chst galt sie mit Umfragewerten im niedrigen einstelligen Bereich als eher aussichtslos. In den vergangenen Wochen legte sie in Umfragen jedoch deutlich zu und schloss zu Floridas Gouverneur Ron DeSantis auf, der zum Start des Rennens noch als aussichtsreichster interner Konkurrent fĂŒr Ex-PrĂ€sident Donald Trump gegolten hatte. Trump liegt im republikanischen Bewerberfeld mit großem Abstand vorn.

FĂŒr die Demokraten bewirbt sich der amtierende PrĂ€sident Joe Biden um eine weitere Amtszeit. Um PrĂ€sidentschaftskandidat zu werden, mĂŒssen sich die Bewerber zunĂ€chst in Vorwahlen der jeweils eigenen Partei durchsetzen, die im Januar beginnen. Die eigentliche PrĂ€sidentenwahl steht dann Anfang November 2024 an.

Erst soll sie Trump besiegen, dann Biden

In der Mitteilung der Organisation Americans for Prosperity, die ĂŒber erhebliche Finanzmittel und ein großes Netzwerk im ganzen Land verfĂŒgt, hieß es, Trump und Biden setzten die politische AbwĂ€rtsspirale nur noch weiter fort. «Außerdem will eine deutliche Mehrheit der WĂ€hler jemanden Neues.» Haley sei in der besten Position, Trump in den Vorwahlen zu schlagen, dann Biden zu besiegen und ein neues politisches Kapitel fĂŒr das Land aufzuschlagen.

Die streng konservativen Koch-BrĂŒder hatten mit einem Imperium an Ölpipelines, Rinderfarmen, Papier- und DĂŒngemittel-Herstellern sowie Technologiefirmen ein Vermögen gemacht. Ihr Geld benutzten sie ĂŒber Jahrzehnte, um die Politik in den USA zu beeinflussen. Sie pumpten große Summen in politische Bewegungen, konservative republikanische Kandidaten oder Think Tanks, um den rechten Rand in den USA zu stĂ€rken. Die Kochs gelten dadurch auch als Wegbereiter der rechten Tea-Party-Bewegung innerhalb der republikanischen Partei. David Koch starb 2019 im Alter von 79 Jahren. Charles Koch ist 88 Jahre alt.

@ dpa.de