Trump: Carter starb glĂŒcklich, weil Biden schlechter war
17.04.2025 - 21:51:28 | dpa.deUS-PrĂ€sident Donald Trump hat die frĂŒhere Regierung seines demokratischen VorgĂ€ngers Joe Biden erneut mit drastischen Worten attackiert. «Sie waren nutzlos. Sie waren unfĂ€hig», sagte der Republikaner bei einem Treffen mit Italiens MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni im WeiĂen Haus. Die Biden-Regierung sei die «schlechteste in der Geschichte der USA» gewesen â sogar «schlimmer als die von Jimmy Carter», so Trump. «Jimmy Carter starb als glĂŒcklicher Mann. Wissen Sie, warum? Weil er nicht der schlechteste PrĂ€sident war. Das war Joe Biden.»
Carter starb im Dezember im Alter von 100 Jahren
In diesem Zusammenhang wiederholte Trump auch seine vielfach widerlegte Behauptung, bei der PrĂ€sidentschaftswahl 2020, die er gegen Biden verloren hatte, sei es zu Betrug gekommen â eine ErzĂ€hlung, die mit zur gewaltsamen ErstĂŒrmung des Kapitols durch radikalisierte Trump-AnhĂ€nger am 6. Januar 2021 beigetragen hatte. «Das Einzige, was die letzte Regierung gut konnte, war, bei Wahlen zu betrĂŒgen. Das ist so ziemlich alles, was sie konnten», sagte Trump nun erneut.
Carter war im vergangenen Dezember im Alter von 100 Jahren gestorben. Der Demokrat hatte von 1977 bis 1981 die PrĂ€sidentschaft inne. Nach seinem Tod ordnete der damalige PrĂ€sident Biden eine 30-tĂ€gige Trauerperiode an. Infolgedessen wehten die US-Flaggen an öffentlichen GebĂ€uden wĂ€hrend Trumps zweiter AmtseinfĂŒhrung im Januar auf halbmast â was bei Trump auf deutlichen Ărger stieĂ.Â
Trotz seiner Kritik wĂŒrdigte er zwar den verstorbenen Carter, besuchte dessen aufgebahrten Sarg im Kapitol und nahm â wie auch Biden â an der staatlichen Trauerfeier teil. Als eine seiner ersten Amtshandlungen nach der Vereidigung verfĂŒgte er dann aber, dass Flaggen bei PrĂ€sidentenwechseln kĂŒnftig stets auf voller Höhe zu hissen seien.
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