Merz, Chinas

Merz: Chinas Lasereinsatz gegen Flugzeug inakzeptabel

09.07.2025 - 16:57:19 | dpa.de

Peking hat deutsche Darstellungen zu einem Lasereinsatz gegen ein AufklĂ€rungsflugzeug in EU-Mission zurĂŒckgewiesen. Doch der Kanzler will eine genaue AufklĂ€rung des Vorfalles.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Nato-GeneralsekretÀr Mark Rutte treffen sich in Berlin zum 70. JubilÀum der Nato-Mitgliedschaft Deutschlands. Es geht auch um einen aktuellen Zwischenfall mit China.  - Foto: Soeren Stache/dpa
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Nato-GeneralsekretÀr Mark Rutte treffen sich in Berlin zum 70. JubilÀum der Nato-Mitgliedschaft Deutschlands. Es geht auch um einen aktuellen Zwischenfall mit China. - Foto: Soeren Stache/dpa

Kanzler Friedrich Merz zeigt sich empört ĂŒber den Lasereinsatz eines chinesischen Kriegsschiffes gegen ein deutsches AufklĂ€rungsflugzeug im Rahmen der EU-MilitĂ€roperation «Aspides» ĂŒber dem Roten Meer. «Der mögliche Laserangriff auf ein Flugzeug der militĂ€rischen Überwachung ist völlig inakzeptabel», sagte der CDU-Vorsitzende bei einem Treffen mit Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte im Kanzleramt in Berlin.

Nachdem der chinesische Botschafter am Vortag ins AuswĂ€rtige Amt einbestellt worden war, habe Außenminister Johann Wadephul (CDU) noch keinen abschließenden Bericht auch ĂŒber das GesprĂ€ch vorgelegt, sagte Merz. Er werde den Vorfall deswegen nicht abschließend bewerten. Der Kanzler fĂŒgte aber hinzu: «So etwas zeigt, dass wir auch mit solchen PhĂ€nomenen umgehen mĂŒssen.» Die Bundesregierung werde die VorgĂ€nge genau aufklĂ€ren.

Auch EU bestellt chinesischen Botschafter ein

Das Kriegsschiff hatte bei dem Vorfall am 2. Juli deutschen Angaben zufolge ohne Grund und vorherige Kontaktaufnahme einen Laser auf ein deutsches AufklĂ€rungsflugzeug gerichtet. Das Flugzeug war fĂŒr die EU-Operation «Aspides» unterwegs, mit der Handelsschiffe vor Angriffen durch die jemenitische Huthi-Miliz geschĂŒtzt werden sollen.

China widersprach der deutschen Darstellung. Sie stimme nicht mit den Fakten ĂŒberein, die der chinesischen Seite bekannt seien, hieß es aus dem Außenamt in Peking. Auch die EU hat inzwischen den chinesischen Botschafter in BrĂŒssel einbestellt.

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