Biden erinnert an Schicksal der Geiseln im Gazastreifen
14.01.2024 - 23:10:35Am 100. Tag des Gaza-Kriegs hat US-PrÀsident Joe Biden an das Schicksal der noch immer im Gazastreifen gefangen gehaltenen Geiseln erinnert. «Seit 100 Tagen leben sie in Angst um ihr Leben, ohne zu wissen, was der nÀchste Tag bringen wird», schrieb Biden in einer Mitteilung. Er werde nie den Kummer und das Leid vergessen, das er bei seinen Treffen mit den Angehörigen amerikanischer Geiseln erfahren habe.
Die US-Regierung gehe davon aus, dass sich unter den mehr als 100 Geiseln noch sechs US-Staatsangehörige befinden. Der PrĂ€sident erneuerte sein Versprechen, in engem Kontakt mit den Partnern in Katar, Ăgypten und Israel zu bleiben, um alle Geiseln zu ihren Familien zurĂŒckzubringen.
Am 7. Oktober 2023 hatten Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen im SĂŒden Israels ein Massaker verĂŒbt. Dabei töteten sie 1200 Menschen und verschleppten rund 240 weitere in den Gazastreifen. Israel versucht seitdem mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive, die militĂ€rische Infrastruktur der Hamas zu zerschlagen. WĂ€hrend einer Feuerpause wurden 105 Geiseln im Gegenzug fĂŒr 240 palĂ€stinensische HĂ€ftlinge freigelassen.
Nach SchĂ€tzung Israels werden noch mehr als 130 Geiseln im Gazastreifen festgehalten, von denen aber 25 nicht mehr am Leben sind. In Tel Aviv hatten am Wochenende zahlreiche Angehörige von Verschleppten bei einer Marathon-Kundgebung entschiedenere BemĂŒhungen fĂŒr deren Freilassung gefordert.


