Schlechte, Umfragewerte

Schlechte Umfragewerte fĂŒr Trump nach knapp 100 Tagen

28.04.2025 - 16:18:29

Seit gut drei Monaten ist Donald Trump wieder US-PrÀsident. Sein Kurs ist umstritten und kommt bei vielen Amerikanern nicht gut an.

Nach seinen ersten knapp 100 Tagen im Amt ist US-PrĂ€sident Donald Trump mit schlechten Umfragewerten konfrontiert. In mehreren Umfragen großer MedienhĂ€user erreichte der Republikaner nach etwa drei Monaten Amtszeit dĂŒrftige Werte. In einer Umfrage im Auftrag des Fernsehsenders ABC und der «Washington Post» etwa Ă€ußerten sich 39 Prozent der Befragten zufrieden mit der bisherigen Arbeit des US-PrĂ€sidenten, 55 Prozent zeigten sich dagegen unzufrieden. In einer Umfrage im Auftrag des Senders CNN kam Trump auf einen Zustimmungswert von 41 Prozent, wĂ€hrend sich 59 Prozent der Befragten unzufrieden Ă€ußerten. 

Dies seien die schlechtesten Werte eines US-PrĂ€sidenten zur 100-Tage-Marke seit Jahrzehnten, schrieben ABC und CNN. Trump war am 20. Januar als PrĂ€sident vereidigt worden - fĂŒr eine zweite Amtszeit. An diesem Dienstag ist er 100 Tage im Amt. 

Trump kritisiert negative Umfragen scharf

Eine Umfrage im Auftrag der «New York Times» ermittelte Ă€hnliche Werte: eine Zustimmung von 42 Prozent fĂŒr Trumps Arbeit als PrĂ€sident und 54 Prozent Ablehnung. Gefragt wird bei diesen regelmĂ€ĂŸigen Erhebungen, ob die BĂŒrger die Art und Weise, wie der PrĂ€sident sein Amt ausĂŒbt, befĂŒrworten oder missbilligen. 

Trump kritisierte die negativen Umfragen scharf. Auf der Online-Plattform Truth Social bezeichnete er die Ergebnisse als «gefĂ€lscht» und die Urheber als «Kriminelle». Die MedienhĂ€user seien «krank» und verfassten fast nur negative Artikel ĂŒber ihn. Der 78-JĂ€hrige schrieb: «Gegen diese Leute sollte wegen Wahlbetrug ermittelt werden.» TatsĂ€chlich war Trump selbst vor seinem Amtsantritt wegen Wahlbetruges angeklagt worden - wegen seiner Versuche, seine Wahlniederlage im Jahr 2020 gegen den Demokraten Joe Biden nachtrĂ€glich zu kippen. Zu einem Prozess kam es wegen Trumps Sieg bei der PrĂ€sidentschaftswahl 2024 letztlich nicht.

@ dpa.de