Sudan, Konflikte

FĂŒnf Helfer des Roten Halbmonds im Sudan getötet

28.10.2025 - 18:13:39

Sie waren mit Westen als humanitÀre Helfer gekennzeichnet. Trotzdem wurden sie getötet. Das Leben der Freiwilligen ist gefÀhrlich.

Im Sudan sind fĂŒnf Freiwillige des Roten Halbmonds bei einem offiziellen Einsatz getötet worden. «Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) ist entsetzt, schockiert und zutiefst betrĂŒbt», teilte der Dachverband in Genf mit. Drei weitere Freiwillige wĂŒrden noch vermisst. 

Die Freiwilligen seien gestern in Bara rund 300 Kilometer Luftlinie sĂŒdwestlich der Hauptstadt Khartum umgekommen. Sie hĂ€tten Westen angehabt, die sie als Mitglieder des Roten Halbmonds ausgewiesen hĂ€tten.

Der Dachverband verweist darauf, dass humanitĂ€re Helfer im humanitĂ€ren Völkerrecht besonders geschĂŒtzt werden mĂŒssen. Über die Angreifer macht sie keine Angaben. 

Im Sudan seien seit Beginn der KĂ€mpfe 2023 schon 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgekommen. Weltweit habe die Rotkreuz-Bewegung in diesem Jahr bereits 25 Kolleginnen und Kollegen verloren.

@ dpa.de