Donald Trump, Susie Wiles

Susie Wiles geht: Stephen Miller wird Trumps Stabschef

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 20:01 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Susie Wiles scheidet wenige Tage nach der Niederlage der Republikaner aus dem engsten Führungszirkel des Weißen Hauses aus. Ihr Stellvertreter Stephen Miller übernimmt die zentrale Position.

Wechsel im Weißen Haus nach der Wahlniederlage

  • Donald Trump teilte den Wechsel auf der Plattform Truth Social mit.
  • Susie Wiles verlässt wenige Tage nach dem Wahldebakel der Republikaner den engsten Machtzirkel.
  • Stephen Miller rückt vom Stellvertreter auf die Position des Stabschefs auf.
Trumps Stabschefin Susie Wiles geht. (Archivfoto) - Bild: Evan Vucci/AP/dpa

Wechsel an der Spitze von Trumps Stab

Die Stabschefin von US-Präsident Donald Trump, Susie Wiles, verlässt wenige Tage nach dem verheerenden Wahldebakel der Republikaner den engsten Machtzirkel im Weißen Haus. Auf die Position rückt ihr Stellvertreter Stephen Miller, wie Trump auf der Plattform Truth Social mitteilte.

Personalentscheidung nach dem Wahldebakel

Mit dem Wechsel verliert Trump eine wichtige Organisatorin aus seinem unmittelbaren Führungsumfeld. Wiles hatte als Stabschefin die Abläufe im Weißen Haus und die Abstimmung zwischen Präsident, Regierung und politischem Apparat koordiniert.

Miller war bislang ihr Stellvertreter und übernimmt nun die Leitung des Präsidentenstabs. Die Entscheidung fällt wenige Tage nach der Wahlniederlage der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen.

Neue Machtkonstellation im Weißen Haus

Die Berufung verändert die personelle Zusammensetzung des engsten Machtzirkels um Trump. Miller gilt als langjähriger politischer Vertrauter des Präsidenten und ist insbesondere für seine harte Linie in der Einwanderungspolitik bekannt.

Für die Regierung beginnt damit eine neue Phase unter erschwerten politischen Bedingungen. Nach der Wahlniederlage müssen die Republikaner ihre Strategie neu ordnen, während Trump mit einer veränderten Mehrheitslage im Kongress umgehen muss.

Der Wechsel markiert eine Neuordnung im innersten Führungszirkel des Weißen Hauses unmittelbar nach der schweren Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen. Die Demokraten errangen dabei Mehrheiten in beiden Kongresskammern, wodurch Trumps Regierung für den verbleibenden Teil der Amtszeit mit deutlich größeren parlamentarischen Widerständen rechnen muss.

Susie Wiles hatte als Stabschefin die zentrale Schnittstellenfunktion zwischen Präsident, Regierung und politischem Apparat. Mit Stephen Miller übernimmt nun ihr bisheriger Stellvertreter eine Schlüsselrolle. Miller gehört seit Jahren zum engsten politischen Umfeld Trumps und steht für eine besonders harte Linie in der Einwanderungs- und Sicherheitspolitik.

Folgen für Trumps Regierungsführung

Der Personalwechsel fällt in eine Phase, in der die Republikaner nach der Wahlniederlage über politische Verantwortung und die künftige Ausrichtung der Bewegung streiten. Öffentlich gerieten dabei auch außenpolitische Entscheidungen, die wirtschaftliche Lage und die Frage nach Trumps Nachfolge im Jahr 2028 in den Mittelpunkt.

Für den Präsidenten wird die neue Machtkonstellation im Kongress praktische Konsequenzen haben. Haushaltsentscheidungen, Untersuchungen und die Kontrolle der Regierung dürften schwieriger werden. Zugleich kann die Berufung Millers als Signal verstanden werden, dass Trump den politischen Kurs im eigenen Machtzentrum eher schärfen als verbreitern will.

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