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Medien: Kandidat von Taiwans Regierungspartei fĂŒhrt

13.01.2024 - 13:10:38

Taiwan wĂ€hlt einen neuen PrĂ€sidenten und entscheidet damit auch ĂŒber seinen Umgang mit China. Manche Taiwaner sind sogar aus den USA oder Australien fĂŒr das Votum angereist.

  • Taiwan wĂ€hlt einen neuen PrĂ€sidenten und ein neues Parlament. - Foto: Johannes Neudecker/dpa

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  • PrĂ€sidentschaftskandidat Hou Yu-ih winkt bei seiner Ankunft in einem Wahllokal. - Foto: Louise Delmotte/AP

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  • PrĂ€sidentschaftskandidat William Lai von der  Demokratischen Fortschrittspartei gibt in Tainan seine Stimme ab. - Foto: Ng Han Guan/AP/dpa

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  • Menschen beten in einem Tempel, der als Wahllokal genutzt wurde. - Foto: Ng Han Guan/AP

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  • PrĂ€sidentschaftskandidat Ko Wen-je ist mit seiner Frau Chen Pei-chi zur Stimmabgabe gekommen. - Foto: Johannes Neudecker/dpa

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  • AnhĂ€nger des PrĂ€sidentschaftskandidaten William Lai jubeln. Nach ersten Erhebungen lokaler Fernsehsender hat der Kandidat der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) die FĂŒhrung ĂŒbernommen. - Foto: ChiangYing-ying/AP

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  • Warten auf das Ergebnis der Wahl: Eine Frau schwenkt die Nationalflagge von Taiwan. - Foto: Ng Han Guan/AP/dpa

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Taiwan wĂ€hlt einen neuen PrĂ€sidenten und ein neues Parlament. - Foto: Johannes Neudecker/dpaPrĂ€sidentschaftskandidat Hou Yu-ih winkt bei seiner Ankunft in einem Wahllokal. - Foto: Louise Delmotte/APPrĂ€sidentschaftskandidat William Lai von der  Demokratischen Fortschrittspartei gibt in Tainan seine Stimme ab. - Foto: Ng Han Guan/AP/dpaMenschen beten in einem Tempel, der als Wahllokal genutzt wurde. - Foto: Ng Han Guan/APPrĂ€sidentschaftskandidat Ko Wen-je ist mit seiner Frau Chen Pei-chi zur Stimmabgabe gekommen. - Foto: Johannes Neudecker/dpaAnhĂ€nger des PrĂ€sidentschaftskandidaten William Lai jubeln. Nach ersten Erhebungen lokaler Fernsehsender hat der Kandidat der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) die FĂŒhrung ĂŒbernommen. - Foto: ChiangYing-ying/APWarten auf das Ergebnis der Wahl: Eine Frau schwenkt die Nationalflagge von Taiwan. - Foto: Ng Han Guan/AP/dpa

Im Schatten der Spannungen mit China hat Taiwan am Samstag einen neuen PrĂ€sidenten und ein neues Parlament gewĂ€hlt. Nach der Schließung der Wahllokale begann unter den Augen der Öffentlichkeit ab 16.00 Uhr Ortszeit (09.00 Uhr MEZ) die AuszĂ€hlung der Stimmen.

Die Wahlzettel wurden dabei jeweils BĂŒrgern gezeigt, um das Verfahren transparent zu machen. Rund 19,5 Millionen Taiwaner waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Manche reisten nach eigenen Angaben eigens aus den USA oder Australien fĂŒr das Votum an.

Lokale Medien: William Lai fĂŒhrt bei Wahl

Nach ersten Erhebungen lokaler Fernsehsender hat der Kandidat der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) die FĂŒhrung ĂŒbernommen. Der bisherige VizeprĂ€sident William Lai lag demnach vor dem Kandidaten der chinafreundlichen Kuomintang (KMT), Hou Yu-ih, und dem AnwĂ€rter der populistischen Taiwanischen Volkspartei (TPP), Ko Wen-je. Die TV-Sender sahen den 64-jĂ€hrigen Lai am frĂŒhen Abend Ortszeit nach AuszĂ€hlung eines ĂŒberwiegenden Teils der Stimmen bei rund 41 Prozent. Sein Kontrahent Hou lag dahinter mit ungefĂ€hr 33 Prozent.

William Lai galt bereits vor der Wahl als aussichtsreicher Wahlsieger. PrÀsidentin Tsai Ing-wen durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Taiwan und China

Im Wahlkampf war das angespannte VerhÀltnis mit dem mÀchtigen Nachbarn China ein bestimmendes Thema. Die Kommunistische Partei in Peking zÀhlt Taiwan zum Territorium Chinas, obwohl sie die Insel im Indopazifik bislang nie regierte und Taiwan seit Jahrzehnten eine unabhÀngige, demokratisch gewÀhlte Regierung hat.

«Ich schĂ€tze jede Gelegenheit zu wĂ€hlen. Das ist Taiwans hart erarbeitete Demokratie», sagte Lai nach seiner Stimmabgabe im sĂŒdtaiwanischen Tainan. Sein Herausforderer Hou Yu-ih sagte, alle mĂŒssten sich vereinen, um Taiwans Zukunft entgegenzutreten.

Die Zahl der Wahllokale mit mehr als 23 Millionen Einwohnern war diesmal mit 17.794 so hoch wie nie, wie die Zentrale Wahlkommission mitgeteilt hatte.

@ dpa.de