Trump entlässt Katie Zacharia nach nur einer Woche im Amt
Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 20:55 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSZacharias kurze Amtszeit im Weißen Haus
- Katie Zacharia übernahm am 9. Oktober die Aufgabe als Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump.
- Ihre erste Pressekonferenz dauerte etwa eine Viertelstunde und führte zu Kritik wegen mehrerer Versprecher.
- Vor ihrer Ernennung arbeitete Zacharia im Heimatschutzministerium und für die Trump Media and Technology Group.
Trump entlässt Pressesprecherin nach einer Woche
US-Präsident Donald Trump hat die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, entlassen. Mehrere US-Medien berufen sich am Freitag auf Berater des Präsidenten.
Amtsantritt erst am 9. Oktober
Zacharia war erst am 9. Oktober Pressesprecherin geworden. Nun soll Trump ihr nahegelegt haben, die Eignung für den Job noch einmal zu überdenken.
Kurze Pressekonferenz sorgt für Kritik
Bei ihrer ersten Pressekonferenz trat Zacharia etwa eine Viertelstunde auf. Wegen mehrerer Versprecher erntete sie Kritik und Spott, während Trump ihren Auftritt zunächst gelobt hatte.
Umstrittene Aussagen aus ihrer Vergangenheit
Vor ihrer Ernennung war Zacharia stellvertretende Unterstaatssekretärin für Öffentlichkeitsarbeit im Heimatschutzministerium und Kommunikationsberaterin der Trump Media and Technology Group. Zudem trat sie als Kommentatorin bei Fox News und Newsmax auf.
Zacharia hatte in der Vergangenheit ihre Unterstützung für QAnon ausgedrückt und das Recht von Verhafteten auf gerichtliche Haftprüfung infrage gestellt. Außerdem behauptete sie, Abtreibungspillen enthielten dieselben Chemikalien wie jene, die in Konzentrationslagern verwendet worden seien.
Gedenkstätte Auschwitz widerspricht
Die Gedenkstätte Auschwitz bezeichnete Zacharias Aussage auf der Plattform X als faktisch und wissenschaftlich falsch. Die Entlassung beendet damit eine Amtszeit, die bereits nach dem ersten öffentlichen Auftritt von Kritik begleitet wurde.
Die Entlassung käme nur wenige Tage nach Zacharias Amtsantritt und würde die hohe Personalfluktuation in der Kommunikationsarbeit des Weißen Hauses erneut sichtbar machen. Zacharia war am 9. Oktober zur Pressesprecherin berufen worden; zuvor hatte sie Funktionen im Heimatschutzministerium und in Trumps Unternehmensumfeld ausgeübt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihr erster Auftritt vor der Presse. Die Konferenz dauerte rund eine Viertelstunde und wurde von Versprechern begleitet. Der kurze Auftritt steht damit im Zentrum der öffentlichen Bewertung ihrer kurzen Amtszeit, während Trump ihn zunächst positiv beurteilt hatte.
Politische Angriffsflächen
Zacharias frühere Äußerungen boten zusätzliches Konfliktpotenzial. Dazu gehörten Sympathiebekundungen für QAnon, Zweifel am Recht von Verhafteten auf gerichtliche Haftprüfung und eine wissenschaftlich falsche Behauptung über Inhaltsstoffe von Abtreibungspillen. Die Gedenkstätte Auschwitz widersprach dieser Darstellung öffentlich.
Für das Weiße Haus ist die Position besonders relevant, weil die Pressesprecherin die tägliche Kommunikation der Regierung bündelt und politische Botschaften gegenüber Medien und Öffentlichkeit vermittelt. Ein erneuter Wechsel würde daher nicht nur eine Personalentscheidung, sondern auch ein Signal über Trumps Erwartungen an öffentliche Auftritte und Disziplin in der Kommunikation darstellen.
