Trump, Krim

Trump: Krim bleibt in russischer Hand

Veröffentlicht am: 25.04.2025 um 14:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Russland hatte die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel 2014 besetzt und danach völkerrechtswidrig annektiert - nun sagt US-PrÀsident Trump, die Krim bleibe russisch.

Der US-PrÀsident droht der BBC mit einer Milliardenklage. - Bild: Jacquelyn Martin/AP/dpa
Der US-PrÀsident droht der BBC mit einer Milliardenklage. - Bild: Jacquelyn Martin/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump hat in einem Interview klargestellt, dass die Schwarzmeerhalbinsel Krim bei einem Friedensvertrag in russischer Hand bleiben werde. «Die Krim wird bei Russland bleiben. Und (der ukrainische PrĂ€sident) Selenskyj versteht das, und jeder versteht, dass die Krim seit Langem zu Russland gehört», sagte Trump in einem am 22. April gefĂŒhrten und am Freitag veröffentlichten Interview des «Time»-Magazins. Russland hatte die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel 2014 besetzt und danach völkerrechtswidrig annektiert.

Am Donnerstag hatte Trump auf die Frage nach der Krim erklĂ€rt, die Ukraine habe die Halbinsel vor Jahren verloren: «Können Sie sie zurĂŒckbekommen? Ich glaube, das wird sehr schwierig werden.» Einen Tag zuvor hatte er Selenskyj fĂŒr dessen Weigerung scharf kritisiert, die Besetzung der Krim zu akzeptieren. Er warf ihm vor, damit den Krieg zu verlĂ€ngern. «Wenn er die Krim haben will, warum haben sie dann nicht schon vor elf Jahren um sie gekĂ€mpft, als sie ohne einen Schuss an Russland ĂŒbergeben wurde?»

In dem «Time»-Interview warf Trump der Ukraine auch vor, mit ihrem Wunsch nach einem Nato-Eintritt den Krieg verursacht zu haben. «Ich glaube, was den Krieg auslöste, war, als sie anfingen, ĂŒber einen Nato-Beitritt zu sprechen. Wenn das nicht gemacht worden wĂ€re, wĂ€re die Chance, dass er (der Krieg) nicht begonnen hĂ€tte, viel grĂ¶ĂŸer gewesen.» Trump sagte auch, er glaube nicht, dass die Ukraine jemals Nato-Mitglied werden könne.

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