Donald Trump, US-Midterms 2026

Trump stimmt in Florida persönlich fĂŒr die Midterms ab

Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 00:28 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der US-PrĂ€sident nutzt bei der Abstimmung fĂŒr die Kongresswahlen den persönlichen Gang ins Wahllokal. Zugleich verschĂ€rft der Streit ĂŒber die Briefwahl den politischen Konflikt vor dem 3. November.

Trumps Wahlgang in Florida

  • Donald Trump erschien mit Melania Trump persönlich in einem Wahllokal in West Palm Beach.
  • Nach der Stimmabgabe trug der PrĂ€sident einen Aufkleber mit der Aufschrift «voted».
  • Am 3. November werden alle Sitze im ReprĂ€sentantenhaus und ein Teil der Senatssitze neu vergeben.
  • Trump hat vorab gewĂ€hlt. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
  • Trump trug nach der Stimmabgabe einen Aufkleber mit dem Wort «voted» (abgestimmt). - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
  • Er gab seine Stimme in Florida ab. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Trump hat vorab gewÀhlt.  - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa Trump trug nach der Stimmabgabe einen Aufkleber mit dem Wort «voted» (abgestimmt). - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa Er gab seine Stimme in Florida ab. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Trump stimmt in West Palm Beach persönlich ab

US-PrĂ€sident Donald Trump hat vorzeitig seine Stimme fĂŒr die Parlamentswahlen abgegeben. Gemeinsam mit First Lady Melania Trump erschien der 80-JĂ€hrige in einem Wahllokal in West Palm Beach in Florida.

Wahlgang nahe Mar-a-Lago

In dem Bundesstaat liegt Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago, wohin er zum Wochenende gereist war. Nach der Stimmabgabe trug Trump an seinem Revers einen Aufkleber mit der Aufschrift «voted».

Streit ĂŒber Briefwahl

Kritiker hatten dem PrÀsidenten vorgeworfen, in der Vergangenheit selbst von der Briefwahl Gebrauch gemacht zu haben, obwohl er persönlich dagegen ist. Trump wollte die Briefwahlregeln vor den Zwischenwahlen deutlich verschÀrfen, angeblich um Wahlbetrug zu bekÀmpfen.

Seine Kritiker werfen ihm dagegen vor, damit die WÀhlerschaft der konkurrierenden Demokraten schwÀchen zu wollen, weil diese traditionell hÀufig per Briefwahl abstimmt.

Republikaner verteidigen knappe Mehrheiten

Die Parlamentswahlen finden am 3. November statt. Alle Sitze im ReprÀsentantenhaus und ein Teil der Sitze im Senat werden neu vergeben.

Trumps Republikaner kÀmpfen darum, ihre knappen Mehrheiten in beiden Kammern zu verteidigen. Die oppositionellen Demokraten hoffen auf einen Sieg, um Trumps politische Vorhaben in seiner verbleibenden Amtszeit im Kongress zu erschweren.

Die persönliche Stimmabgabe Trumps rĂŒckt den Umgang mit der Briefwahl erneut ins Zentrum des Wahlkampfs. Der PrĂ€sident verbindet seine Kritik an der Briefwahl mit dem Vorwurf möglichen Wahlbetrugs, wĂ€hrend politische Gegner darin zugleich einen Versuch sehen, die Mobilisierung demokratischer WĂ€hler zu erschweren.

Florida gehört zu den Bundesstaaten, in denen frĂŒhe Stimmabgabe und Briefwahl eine wichtige Rolle spielen. Dass Trump seine Stimme persönlich in West Palm Beach abgab, steht deshalb nicht nur fĂŒr eine private Entscheidung, sondern auch fĂŒr ein politisches Signal an seine AnhĂ€nger: Die PrĂ€senz im Wahllokal unterstreicht seine Forderung nach strengeren Regeln fĂŒr die Stimmabgabe per Post.

Briefwahl wird zum Mobilisierungsthema

Die Auseinandersetzung hat praktische Folgen fĂŒr beide Parteien. Wenn Briefwahlregeln verschĂ€rft werden, mĂŒssen Wahlkampagnen ihre Organisation stĂ€rker auf persönliche frĂŒhe Stimmabgabe und den Wahltag ausrichten. Das kann besonders in Bundesstaaten mit knappen Mehrheiten relevant werden.

FĂŒr die Demokraten geht es bei den Wahlen am 3. November um die Kontrolle ĂŒber ReprĂ€sentantenhaus und Senat. Die Republikaner wollen ihre knappen Mehrheiten verteidigen, wĂ€hrend die Opposition Trumps Vorhaben im Kongress bremsen könnte. Die Wahlbeteiligung und die Art der Stimmabgabe werden damit zu einem Teil des Machtkampfs um die verbleibende Amtszeit.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Stern: „Trump gibt vorzeitig Stimme fĂŒr US-Kongresswahl ab“ (24.10.2026)

Der Beitrag bestÀtigt Trumps persönliche vorzeitige Stimmabgabe in einem Wahllokal im Landkreis Palm Beach. Einen anderen Schwerpunkt als die dpa-Meldung setzt er auf den Ort nahe Trumps Anwesen Mar-a-Lago.

Frankfurter Rundschau: „Trumps Angriff auf die Briefwahl zeigt Wirkung: Demokraten stimmen öfter persönlich statt per Post ab“ (23.10.2026)

Der Artikel ordnet die Debatte ĂŒber Briefwahl als möglichen Wandel im Abstimmungsverhalten demokratischer WĂ€hler ein. Damit ergĂ€nzt er die persönliche Stimmabgabe Trumps um die Perspektive auf die organisatorischen Folgen fĂŒr die Demokraten.

Gemeinsam ist den BeitrĂ€gen der Fokus auf Trumps frĂŒhe Stimmabgabe und den Streit ĂŒber Briefwahl. Unterschiede liegen beim Schwerpunkt: Der Stern beschreibt vor allem den Vorgang, wĂ€hrend die Frankfurter Rundschau mögliche Auswirkungen auf die Mobilisierung der Demokraten beleuchtet.

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