Trump, Antrag

Trump scheitert mit Antrag auf Verfahrenseinstellung

05.04.2024 - 01:35:39

Trump und weiteren wird Wahlbetrug in Georgia bei der PrÀsidentschaftswahl 2020 vorgeworfen. Die AnwÀlte des Ex-PrÀsidenten versuchten, das Verfahren gegen ihn zu verhindern - dies ist gescheitert.

Der zustĂ€ndige Richter im Wahlbetrugsverfahren gegen Donald Trump im US-Bundesstaat Georgia hat einen Antrag des Ex-PrĂ€sidenten abgewiesen, das Verfahren aus verfassungsrechtlichen GrĂŒnden einzustellen. Trumps AnwĂ€lte hatten argumentiert, in dem Fall greife der erste Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung - dieser schĂŒtzt in den USA unter anderem die Redefreiheit.

Richter Scott McAfee wies diese Argumentation jedoch zurĂŒck, wie US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente ĂŒbereinstimmend berichteten. «Selbst zentrale politische Äußerungen sind nicht vor Strafverfolgung geschĂŒtzt, wenn sie mutmaßlich fĂŒr kriminelles Verhalten genutzt werden», erlĂ€uterte McAfee demnach seinen Beschluss.

Vorwurf: Trump versuchte, Wahlergebnis zu Àndern

Nur eine Jury könne darĂŒber entscheiden, ob hinter den Äußerungen von Trump und den Mitangeklagten eine kriminelle Absicht gesteckt habe. Trump und mehrere andere sind in Georgia wegen ihrer Versuche angeklagt, den Ausgang der PrĂ€sidentenwahl 2020 in dem Bundesstaat umzukehren.

Der Republikaner hatte damals gegen den Demokraten Joe Biden verloren und auf verschiedenen Wegen versucht, das Wahlergebnis nachtrĂ€glich zu Ă€ndern, unter anderem durch Druck auf politische Verantwortliche im Bund und in Bundesstaaten wie Georgia. Einige von Trumps ehemaligen WeggefĂ€hrten gingen nach der Anklage eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ein und bekannten sich schuldig. Der 77-JĂ€hrige will nach der PrĂ€sidentenwahl im November wieder ins Weiße Haus einziehen.

@ dpa.de