Geheimdienste, Vorbereitung

Geheimdienste sehen Vorbereitung Russlands auf Konflikt mit Nato

14.03.2024 - 15:43:53

Truppenbewegungen, MilitĂ€r-Umstrukturierungen und die Stationierung neuer Raketen vor allem im Westen Russlands lassen offenbar darauf schließen, dass Putin sich auf einen grundsĂ€tzlichen Konflikt mit dem Westen einstellt.

Das geht aus einer Analyse deutscher Nachrichtendienste hervor, die derzeit in der Bundesregierung kursiert und ĂŒber die "Business Insider" berichtet. Konkret sei es nach gegenwĂ€rtigen Beobachtungen der Lage in Russland "nicht mehr auszuschließen", dass Putin "ab 2026" zumindest Teilgebiete der Nato angreift, etwa im Baltikum oder Finnland. Derart konkret sollen sich die deutschen Dienste bislang nicht geĂ€ußert haben. Erst vor wenigen Tagen hatten auch litauische Geheimdienste in ihrem Jahresbericht erklĂ€rt, dass sich Russland nach ihrer EinschĂ€tzung auf eine Konfrontation mit der Nato vorbereiten wĂŒrde.

Der Kreml habe eine umfassende MilitĂ€rreform eingeleitet und baue seine FĂ€higkeiten schrittweise in Richtung Westen aus. Auch im Nato-Hauptquartier teilt man laut "Business Insider" die Sorge vor einer wachsenden militĂ€rischen StĂ€rke Russlands und einer weiteren Konfrontation. Dies mĂŒsse aber nicht unbedingt in einen Krieg fĂŒhren. Mittelfristig sehen US-Geheimdienste keine Gefahr eines Angriffs, heißt es. Demnach dauere es nĂ€mlich noch fĂŒnf bis acht Jahre, bis Putins StreitkrĂ€fte ĂŒberhaupt erst wieder die militĂ€rische StĂ€rke erreichen wĂŒrden, die sie vor dem Ukraine-Krieg hatten.

@ dts-nachrichtenagentur.de