Ukraine-Botschafter weist Putins Drohungen zurĂŒck
Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 05:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSEine neue Eskalationsstufe sieht Makeiev nicht. Die Ukrainer, die jetzt seit mehr als zehn Jahren kĂ€mpften, wĂŒssten "ganz genau, dass es unmöglich ist, noch weiter zu eskalieren". Die Bevölkerung erlebe den Krieg tĂ€glich und verteidige sich gegen die russischen Angriffe.
Vor dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Kiew verteidigte Makeiev zudem die Entscheidung mehrerer westlicher Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), nur digital teilzunehmen. Die Ukraine habe zwar alle Partner persönlich eingeladen, sagte Makeiev. Zugleich sei Kiew derzeit "voll auslĂ€ndischer GĂ€ste". Die Aufmerksamkeit fĂŒr die Ukraine sei weiterhin groĂ. Von einem RĂŒckschlag fĂŒr die deutsch-ukrainischen Beziehungen wollte Makeiev deshalb nicht sprechen. Man verstehe, warum das passiere, und man sei mit "unserem deutschen Partner" im "engen Austausch" diesbezĂŒglich.
Mit Blick auf mögliche Besuche der US-UnterhÀndler Steve Witkoff und Jared Kushner in der Ukraine sagte Makeiev, die Einladungen lÀgen vor. Er hoffe auf Bewegung in den GesprÀchen und auf zusÀtzlichen Druck auf Russland. "Wir zeigen auch der ganzen Welt, wer zu diesen Verhandlungen nicht bereit ist. Und das ist Putin und Moskau", sagte er.
