Selenskyj wirft Moskau Schlag gegen Stromobjekte vor
27.03.2025 - 18:20:24Russland und die Ukraine haben vereinbart, die Energieversorgung des Gegners nicht mehr anzugreifen. Doch Russland hÀlt sich nach Angaben des ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht an die Abmachung.
Das russische MilitÀr habe im Tagesverlauf mit Artillerie die Stadt Cherson beschossen und dabei auch ein Energieobjekt beschÀdigt, sagte Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Paris. «Ich denke, es sollte eine Reaktion der USA geben.» Dabei seien nicht Worte nötig, sondern konkrete Taten, betonte Selenskyj.
Seinen Angaben nach hat die Ukraine den VerstoĂ festgehalten. Alle Beweise wĂŒrden vorbereitet und den USA ĂŒbergeben. Kiew warte sodann auf die von Washington versprochene Reaktion auf solche VerstöĂe.Â
Infolge russischen Beschusses kam es in Cherson nach Behördenangaben zu StromausfÀllen. Auch Eisenbahnanlagen wurden beschÀdigt. Mindestens zwei Menschen wurden bei dem Angriff getötet und vier verletzt.
Vor Kiew hatte bereits Moskau beklagt, die Abmachung werde nicht eingehalten. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass Russland keine Energieanlagen mehr angreife, die Ukraine hingegen weiterhin auch solche Objekte ins Visier nehme. Als sich Russland ĂŒber Angriffe beschwerte, waren die technischen Details der Abmachung allerdings noch nicht bekannt.


