US-Börsen steigen: Dow legt auf 52.362 Punkte zu
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 21:22 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSEuro, Gold und Brent im Abendhandel
- Der Dow wurde in New York mit 52.362 Punkten und einem Plus von 0,3 Prozent berechnet.
- Der Euro kostete am Montagabend 1,1175 US-Dollar, während ein Dollar 0,8949 Euro wert war.
- Eine Feinunze Gold kostete 4.012 US-Dollar, Brent verbilligte sich um 135 Cent auf 115,40 US-Dollar.
US-Börsen beenden den Montag mit Gewinnen
Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Der Dow wurde zum Handelsende in New York mit 52.362 Punkten berechnet, 0,3 Prozent höher als am vorherigen Handelstag.
Technologiewerte fĂĽhren den Handel an
Der breiter gefasste S&P 500 lag wenige Minuten zuvor mit rund 7.677 Punkten 0,7 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 wurde zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.273 Punkten berechnet und gewann 1,1 Prozent.
Euro schwächer, Gold leicht teurer
Die europäische Gemeinschaftswährung gab am Montagabend nach. Ein Euro kostete 1,1175 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8949 Euro zu haben war.
Der Goldpreis legte zu. Eine Feinunze kostete am Abend 4.012 US-Dollar, was einem Preis von 115,43 Euro pro Gramm entsprach.
Brent fällt um 1,2 Prozent
Der Ă–lpreis sank unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 115,40 US-Dollar.
Damit lag der Preis 135 Cent beziehungsweise 1,2 Prozent unter dem Schlusskurs des vorherigen Handelstags.
Die Kursgewinne an den US-Börsen fielen zum Wochenstart in ein Umfeld, in dem sinkende Ölpreise die Aktienmärkte entlasteten. Ein niedrigerer Energiepreis kann den Inflationsdruck dämpfen und damit die Erwartungen an die Geldpolitik beeinflussen. Für Unternehmen mit hohen Energiekosten verbessert sich zugleich die Perspektive auf Margen.
Geldpolitik und Berichtssaison im Fokus
Die Marktbewegungen bleiben jedoch eng mit den anstehenden Entscheidungen der groĂźen Notenbanken und der laufenden Berichtssaison verknĂĽpft. In den USA und Europa richten Anleger den Blick auf neue Unternehmenszahlen sowie auf Signale zur weiteren Zinsentwicklung.
Besonders technologielastige Indizes reagieren empfindlich auf Veränderungen bei Anleiherenditen und Zinserwartungen. Die stärkeren Gewinne beim Nasdaq 100 gegenüber dem Dow zeigen, dass Anleger am Montag vor allem wachstumsorientierte Titel bevorzugten. Der schwächere Euro erhöhte aus Sicht europäischer Anleger zugleich den Dollarwert US-amerikanischer Anlagen, während Gold als zusätzlicher Wertaufbewahrungsbaustein leicht zulegte.
Ă–l bleibt wichtiger Risikofaktor
Trotz des Tagesrückgangs lag Brent weiterhin auf einem hohen Niveau. Für Verbraucher, Industrie und Transportwirtschaft bleibt deshalb entscheidend, ob sich der Rückgang fortsetzt oder der Energiemarkt erneut von geopolitischen Risiken geprägt wird. Die Kombination aus steigenden Aktienkursen, fallendem Ölpreis und nachgebendem Euro signalisiert damit eine freundlichere Sitzung, ersetzt aber keine belastbare Trendbestätigung.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
tagesschau: „DAX schließt im Plus – Klare Gewinne zum Wochenstart“ (26.10.2026)
Der Bericht beschreibt ebenfalls eine Erholung an den New Yorker Börsen und verbindet sie mit den nachgebenden Ölpreisen. Einen anderen Schwerpunkt setzt er auf den ifo-Geschäftsklimaindex, die bevorstehenden Technologiebilanzen sowie die Zinsentscheidungen von Fed und EZB.
n-tv: „Wall Street startet fester“ (26.10.2026)
Auch n-tv meldet einen freundlichen Handelsstart und nennt fallende Brent-Notierungen als stützenden Faktor. Der Beitrag stellt zusätzlich die geopolitische Lage sowie die im Wochenverlauf erwarteten Notenbankentscheidungen heraus.
Die Berichte stimmen in der freundlichen Tendenz und der entlastenden Wirkung des niedrigeren Ă–lpreises ĂĽberein. Unterschiede liegen vor allem in der Gewichtung von Konjunkturdaten, Geldpolitik und geopolitischen Risiken.
