US-Börsen verlieren deutlich – Nasdaq 100 fällt 3,5 Prozent
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 21:16 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSMarktdaten zum Handelsschluss in New York
- Der Dow wurde zum Handelsende mit 51.770 Punkten berechnet und verlor 1,1 Prozent.
- Der S&P 500 lag wenige Minuten zuvor bei rund 7.580 Punkten und gab 1,8 Prozent nach.
- Der Nasdaq 100 wurde mit rund 28.385 Punkten berechnet und verzeichnete ein Minus von 3,5 Prozent.
- Brent-Ă–l kostete gegen 21 Uhr deutscher Zeit 112,50 US-Dollar je Fass und stieg um 1,6 Prozent.
US-Börsen verlieren deutlich, Goldpreis fällt stark
Die US-Börsen haben am Freitag deutlich nachgelassen. Der Dow wurde zum Handelsende in New York mit 51.770 Punkten berechnet und lag damit 1,1 Prozent unter dem Schluss des vorherigen Handelstags.
Nasdaq 100 mit stärkstem Rückgang
Wenige Minuten zuvor notierte der breiter gefasste S&P 500 bei rund 7.580 Punkten, ein Minus von 1,8 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.385 Punkten und damit 3,5 Prozent im Minus.
Euro gibt gegenĂĽber dem Dollar nach
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend ebenfalls schwächer. Ein Euro kostete 1,1167 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8955 Euro zu haben war.
Gold verliert 3,6 Prozent
Der Goldpreis geriet stark unter Druck. FĂĽr eine Feinunze wurden am Abend 3.880 US-Dollar gezahlt, 3,6 Prozent weniger als am vorherigen Handelstag. Das entsprach einem Preis von 111,70 Euro je Gramm.
Brent-Ă–l steigt auf 112,50 Dollar
Der Ölpreis entwickelte sich gegenläufig. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 112,50 US-Dollar, 1,6 Prozent mehr als zum Schluss des vorherigen Handelstags.
Der Handelstag an der Wall Street war von deutlichen Verlusten geprägt, wobei vor allem Technologiewerte unter Druck standen. Der Nasdaq 100 verlor 3,5 Prozent und damit wesentlich stärker als der Dow Jones, der 1,1 Prozent nachgab. Der S&P 500 lag mit einem Minus von 1,8 Prozent dazwischen.
Technologiewerte im Fokus
Die aktuelle Schwäche an den US-Börsen fällt in eine Phase, in der Anleger die hohen Bewertungen großer Technologiekonzerne besonders kritisch prüfen. Belastende Unternehmenszahlen und Sorgen über die hohen Erwartungen an Investitionen in künstliche Intelligenz können in diesem Umfeld überproportional auf technologieorientierte Indizes wirken. Ein aktueller Marktbericht stellte entsprechend schwache Bilanzen und KI-Sorgen in den Mittelpunkt.
Die Bewegungen bei Gold und Öl zeigen zugleich, dass die Sitzung nicht von einer einheitlichen Flucht in klassische Sicherheitsanlagen geprägt war. Gold gab stark nach, während Brent-Öl deutlich zulegte. Das kann für Anleger, Unternehmen und Verbraucher unterschiedliche Folgen haben: Sinkende Aktienkurse belasten Depots, ein höherer Ölpreis kann dagegen den Kostendruck bei Energie und Transport verstärken.
Währung und Rohstoffe als Zusatzsignale
Der schwächere Euro verteuert den in US-Dollar gehandelten Rohstoff für Käufer aus dem Euroraum teilweise. Der Goldpreis lag am Abend dennoch deutlich niedriger als am Vortag. Die Entwicklung an den Märkten bleibt damit für die kommenden Handelstage insbesondere bei Technologiewerten, Energiepreisen und Wechselkursen relevant.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Euronews: „Tech-Konzerne geraten unter Druck: schwache Bilanzen schüren KI-Sorgen“ (30.10.2026)
Der Artikel beschreibt den Druck auf Technologiekonzerne und führt schwache Bilanzen sowie Sorgen über die hohen Erwartungen an künstliche Intelligenz als Schwerpunkt an. Er bestätigt damit die besondere Belastung des Technologiesektors, setzt den Akzent jedoch stärker auf Unternehmenszahlen und KI-Investitionen als auf die gesamte Marktbreite.
n-tv: „Der Börsen-Tag: Tech-Crash an der Wall Street - Intel schmiert fast 30 Prozent ab“ (30.10.2026)
Der Börsenbericht hebt die Verluste bei Technologiewerten und den starken Kursrückgang von Intel hervor. Damit rückt er einen einzelnen Unternehmensfall stärker in den Vordergrund, während die dts-Meldung die Schlussstände von Dow, S&P 500 und Nasdaq 100 sowie die Rohstoffmärkte zusammenfasst.
Beide Beiträge ordnen den Handelstag vor allem über die Schwäche im Technologiesektor ein. Unterschiede bestehen beim Schwerpunkt: Unternehmensbilanzen und KI-Erwartungen stehen den konkreten Schlussständen und der Entwicklung von Gold und Öl gegenüber.
