US-Regierung fĂŒhrt hohe Zölle auf Arzneimittel ein
02.04.2026 - 22:57:03 | dts-nachrichtenagentur.deGrundsĂ€tzlich gilt kĂŒnftig ein Zollsatz von 100 Prozent, wĂ€hrend fĂŒr die EuropĂ€ische Union, Japan, Korea, die Schweiz und Liechtenstein ein niedrigerer Zollsatz von 15 Prozent gilt. Auch fĂŒr GroĂbritannien ist eine Ausnahme in Arbeit.
Die Zölle sollen fĂŒr bestimmte GroĂunternehmen in 120 Tagen in Kraft treten. FĂŒr kleinere Unternehmen soll die EinfĂŒhrung in 180 Tagen folgen.
ErklĂ€rtes Ziel ist, mehr Arzneimittel innerhalb der USA zu produzieren. Trump beruft sich mit dem Dekret auf Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962. Demnach kann der US-PrĂ€sident BeschrĂ€nkungen fĂŒr Wareneinfuhren nur dann verhĂ€ngen, wenn die Menge oder andere UmstĂ€nde dieser Einfuhren die nationale Sicherheit der USA zu beeintrĂ€chtigen drohen.
In der vergangenen Woche hatte das EU-Parlament dem Handelsabkommen mit den USA zugestimmt. Das Parlament stimmte dabei auch fĂŒr eine erweitere Aussetzungsklausel: Danach könnte die EU-Kommission beispielsweise vorschlagen, alle oder einige HandelsprĂ€ferenzen auszusetzen, falls die USA zusĂ€tzliche Zölle ĂŒber die vereinbarte Obergrenze von 15 Prozent hinaus oder neue Zölle auf EU-Waren erheben sollten.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

