USA, Sexualstraftaten

Trump unterschreibt Gesetz zur Freigabe der Epstein-Akten

20.11.2025 - 06:13:33

US-PrÀsident Donald Trump hat ein Gesetz zur Freigabe von Akten in der sogenannten Epstein-AffÀre unterzeichnet.

Es verpflichtet das Justizministerium, alle "nicht als geheim eingestuften" Akten im Zusammenhang mit dem SexualstraftĂ€ter Jeffrey Epstein innerhalb von 30 Tagen freizugeben. Die Gesetzgebung war das Ergebnis eines monatelangen parteiĂŒbergreifenden Vorstoßes im Kongress, der zunĂ€chst auf Widerstand des PrĂ€sidenten stieß und zu scharfen Auseinandersetzungen innerhalb der Republikanischen Partei fĂŒhrte. Trump hatte erst vor wenigen Tagen angekĂŒndigt, ein entsprechendes Gesetz doch unterzeichnen zu wollen, obwohl er die von Demokraten gefĂŒhrte Initiative zur Veröffentlichung der Akten als "Schwindel" bezeichnete. Manche Akten könnten allerdings trotz Freigabe gesperrt werden.

Justizministerin Pam Bondi kann Informationen zurĂŒckhalten oder schwĂ€rzen, die "eine aktive Bundesuntersuchung oder laufende Strafverfolgung gefĂ€hrden" wĂŒrden. Damit ist unklar, wie viele der Akten tatsĂ€chlich fĂŒr die Öffentlichkeit freigegeben werden. Jeffrey Epstein war 2019 angeklagt worden, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung MinderjĂ€hriger unterhalten zu haben. Er war gut vernetzt und zĂ€hlte Prominente und hochrangige Politiker zu seinen Bekannten und Freunden. Ebenfalls 2019 starb er in Untersuchungshaft - nach offiziellen Angaben durch Suizid.

@ dts-nachrichtenagentur.de