USA, Sexualstraftaten

Trump vollzieht Kehrtwende bei Epstein-Akten

17.11.2025 - 06:22:05

US-PrÀsident Donald Trump hat in der seit Jahren schwelenden Epstein-AffÀre eine Kehrtwende vollzogen.

Er rief die Republikaner im ReprĂ€sentantenhaus in einem Post auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social dazu auf, dafĂŒr zu stimmen, die Epstein-Akten freizugeben. Bisher hatte er versucht, die Veröffentlichung der Akten zu verhindern. Trump erklĂ€rte, dass die Republikaner nichts zu verbergen hĂ€tten und es an der Zeit sei, sich von dem "Demokraten-Schwindel" abzuwenden.

Die Aufforderung Trumps erfolgte vor einer Abstimmung im ReprĂ€sentantenhaus, die darauf abzielt, das Justizministerium zur Freigabe aller Epstein-Akten zu zwingen. Es gilt als wahrscheinlich, dass viele Republikaner die Freigabe auch ohne Trumps Aufruf unterstĂŒtzt hĂ€tten. "Einige `Mitglieder` der Republikanischen Partei werden `ausgenutzt`, und das können wir nicht zulassen", schreibt der US-PrĂ€sident. Der Kontrollausschuss des ReprĂ€sentantenhauses könne "alles haben, worauf er einen gesetzlichen Anspruch" habe, so Trump. "Es ist mir egal." Die Republikaner sollten "zum Wesentlichen zurĂŒckkehren". Dazu zĂ€hlten die Wirtschaft und die "Erfolge" der Regierung. Jeffrey Epstein war 2019 angeklagt worden, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung MinderjĂ€hriger unterhalten zu haben. Er war gut vernetzt und zĂ€hlte Prominente und hochrangige Politiker zu seinen Bekannten und Freunden. Ebenfalls 2019 starb er in Untersuchungshaft - nach offiziellen Angaben durch Suizid. Bis heute gibt es Verschwörungstheorien ĂŒber ein mögliches Fremdverschulden.

@ dts-nachrichtenagentur.de