USA, Regierung

Neue EinschrĂ€nkungen fĂŒr Journalisten im Weißen Haus

01.11.2025 - 02:26:38 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump steht oft auf Kriegsfuß mit den Medien. Jetzt werden Reporter im Weißen Haus einen Termin brauchen, um in die NĂ€he seiner Sprecherin zu kommen.

Die US-Regierung schrĂ€nkt die Bewegungsfreiheit von Journalisten auf dem GelĂ€nde des Weißen Hauses weiter ein. - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Das Weiße Haus schrĂ€nkt den Zugang von Journalisten zu einem Bereich der Pressestelle ein, in dem unter anderem Regierungssprecherin Karoline Leavitt ihr BĂŒro hat. FĂŒr einen Besuch dort mĂŒssen Reporter nun einen Termin vereinbaren, wie US-PrĂ€sident Donald Trumps Sprecherin mitteilte. Bisher konnten sich akkreditierte Journalisten im Pressebereich des Weißen Hauses frei bewegen.

Ein Journalistenverband kritisierte die neuen EinschrĂ€nkungen umgehend. Diese hinderten Medien daran, Regierungsvertreter zu befragen und fĂŒr Transparenz zu sorgen, erklĂ€rte die White House Correspondents' Association. Die Vereinigung vertritt die am US-Regierungssitz akkreditierte Journalisten.

Leavitt zufolge sind die EinschrĂ€nkungen nötig, weil die Pressestelle des Weißen Hauses auch fĂŒr die Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrates zustĂ€ndig ist und sich in den BĂŒros daher auch vertrauliche Unterlagen befinden könnten. 

Das Weiße Haus hat in Trumps zweiter Amtszeit ein angespanntes VerhĂ€ltnis zu Medien. Leavitt wirft ihnen immer wieder vor, voreingenommen zu sein und nicht fair ĂŒber den PrĂ€sidenten zu berichten. Trump sprach vor einigen Wochen davon, dass die Medienvertreter aus dem Weißen Haus in ein benachbartes RegierungsgebĂ€ude verlegt werden könnten. Zuletzt hatte auch das von Trump in Kriegsministerium umbenannte Verteidigungsministerium die Zugangsregeln fĂŒr Journalisten im Pentagon verschĂ€rft.

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