Röttgen sieht Selenskyj bei Trump unter starkem Druck
18.08.2025 - 00:00:00
"Den Druck, territoriale Konzessionen zu machen, hat Trump in seinen öffentlichen ĂuĂerungen direkt im Anschluss an den Alaska-Gipfel auf die Ukraine ausgeĂŒbt", sagte Röttgen der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Den dĂŒrfte PrĂ€sident Selenskyj am Montag bei seinem Treffen im WeiĂen Haus erneut durch PrĂ€sident Trump zu erwarten haben. "Die Lage bleibt ernst und angespannt."
Das Treffen Trumps mit Putin am Freitag habe keine Aussicht auf einen Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen begrĂŒndet.
"Putin will die Ukraine auslöschen und sieht sich mit seinem Krieg auf Erfolgskurs", sagte der Unionsfraktionsvize. Die EuropĂ€er hĂ€tten "initiiert und stark durch Bundeskanzler Merz geprĂ€gt eine klare und einheitliche Position" bezogen. "Klar ist aber auch: Das europĂ€ische Tempo, die eigene Sicherheit durch die UnterstĂŒtzung der Ukraine verteidigen zu können, reicht noch nicht. Im Lauf gegen die Zeit muss Europa schneller werden", sagte Röttgen.


