US-Verteidigungsminister, Verrat

US-Verteidigungsminister: Kein Verrat an der Ukraine

13.02.2025 - 11:27:57

US-PrĂ€sident Trump will mit Russlands PrĂ€sident Putin ĂŒber einen möglichen Frieden in der Ukraine verhandeln. Sein Verteidigungsminister betont, dass beide Seiten ZugestĂ€ndnisse machen mĂŒssten.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat PrĂ€sident Donald Trumps geplante Verhandlungen mit Kremlchef Wladimir Putin ĂŒber ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verteidigt. «Das ist kein Verrat», sagte er am Rande eines Nato-Verteidigungsministertreffens in BrĂŒssel.

Hegseth betonte, kein Land habe die Ukraine mehr unterstĂŒtzt als die USA. Doch auf der ganzen Welt und auch in den USA gebe es Interesse an einem Ende des Konflikts, um das Töten zu beenden, wie Trump es gesagt habe. DafĂŒr mĂŒssten beide Seiten Dinge anerkennen, die sie nicht wollten. Trump habe durch seine Telefonate mit Putin und dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj gezeigt, dass er der Einzige sei, der beide Seiten fĂŒr einen Frieden zusammenbringen könne, sagte Hegseth weiter.

Mit Blick auf das Nato-Ziel, mindestens zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in die Verteidigung zu investieren, forderte der Minister von den europĂ€ischen Partnern erneut grĂ¶ĂŸere Anstrengungen. «Der PrĂ€sident hat gesagt, zwei Prozent ist nicht genug und wir werden dafĂŒr argumentieren, dass bis zu fĂŒnf Prozent Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten notwendig sind, um sicherzustellen, dass wir den Bedrohungen der Zukunft gewachsen sind.» Auch die Verteidigungsausgaben der USA erreichen keine fĂŒnf Prozent des BIPs, sie liegen eher bei rund 3,5 Prozent der US-Wirtschaftsleistung.

@ dpa.de