DiversitÀt, US-Justizministerin

DiversitÀt: US-Justizministerin nimmt Unis ins Visier

28.03.2025 - 00:50:55

Viele UniversitÀten hatten DiversitÀtsprogramme, um historisch bedingte Benachteiligungen etwa von Schwarzen oder Frauen entgegenzusteuern. Doch das war vor der Amtszeit von Trump.

Die US-Regierung will die DiversitÀtsprogramme von UniversitÀten bei der Zulassung von Studierenden stoppen. Justizministerin Pam Bondi ordnete eine Untersuchung bei kalifornischen UniversitÀten an, darunter Berkeley, Stanford und der University of California in Los Angeles. 

Hier solle ĂŒberprĂŒft werden, ob bei der Zulassung von Studenten Hautfarbe, Geschlecht oder andere solche Kriterien eine Rolle spielten, teilte das Justizministerium mit. Es gehe um VerstĂ¶ĂŸe gegen die «illegale DEI-Politik». «DEI» steht fĂŒr «Diversity, Equity and Inclusion» (Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion) 

Hochschulen sei es mittlerweile untersagt, bei der Auswahl von Studenten fĂŒr die Zulassung solche Kriterien anzuwenden, teilte das Ministerium weiter mit. Studenten dĂŒrften nur nach Leistung beurteilt werden, und das Justizministerium fordere, die Einhaltung der Vorschriften. «PrĂ€sident Trump und ich setzen uns dafĂŒr ein, illegale Diskriminierung zu beenden», schrieb Bondi. 

Mitte des Monats hatte das mittlerweile fast aufgelöste Bildungsministerium mitgeteilt, es seien Untersuchungen gegen etwa 50 UniversitĂ€ten eingeleitet worden. Sie hĂ€tten nicht auf ein frĂŒheres Schreiben reagiert, ihre DiversitĂ€tspolitik einzustellen oder gegen Regeln verstoßen.

Die DiversitĂ€tsprogramme waren eingefĂŒhrt worden, um historisch bedingte Benachteiligungen etwa von Schwarzen oder Frauen entgegenzusteuern.

@ dpa.de