Scholz, UnterstĂŒtzung

Scholz drĂ€ngt auf weitere UnterstĂŒtzung der USA fĂŒr die Ukraine

09.02.2024 - 18:22:37

Vor seinem GesprÀch mit US-PrÀsident Joe Biden hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) weitere Ukraine-Hilfen seitens der USA angemahnt.

Er sei froh darĂŒber, dass möglicherweise bald der US-Senat "eine Entscheidung treffen wird fĂŒr einen Paket, das die finanzielle Grundlage dafĂŒr schafft, die Ukraine mit Waffen aus den USA zu unterstĂŒtzen", sagte Scholz am Freitag. "Ich hoffe, dass dann der gesamte Kongress diese Entscheidung auch treffen wird." Europa könne einen großen Beitrag leisten.

"Aber ohne den Beitrag der Vereinigten Staaten von Amerika wĂ€re die Situation fĂŒr die Ukraine sehr, sehr schwierig und das wollen wir und werden wir unbedingt gemeinsam vermeiden", sagte er. "Ich will auch helfen, dass wir gemeinsam klar machen, dass Putin nicht darauf rechnen kann, dass unsere UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine nachlassen wird", so der Bundeskanzler. "Das ist die Botschaft die jetzt dringend erforderlich ist, weil er zĂ€hlt ein bisschen darauf, dass unsere Bereitschaft, die Ukraine zu unterstĂŒtzen, nachlassen wird. Und wenn wir klarmachen, dass das eine Fehlkalkulation ist, dann ist auch das beste Beitrag fĂŒr eine friedliche Entwicklung." Der Krieg könne jederzeit enden. "Aber nicht so wie sich das der russische PrĂ€sident vorstellt, indem die Ukraine kapituliert, sondern indem er den Krieg seinerseits beendet und die Voraussetzung dafĂŒr schafft, dass eine friedliche Lösung möglich wird", sagte Scholz. Damit spielte er wohl auch auf das GesprĂ€ch des politischen Kommentators Tucker Carlson mit Putin an. Darin hatte Putin behauptet, der Krieg wĂŒrde in KĂŒrze enden, wenn die westlichen Staaten die Waffenlieferungen an die Ukraine einstellten. Der Kanzler sagte, das Interview "verhöhnt, was an realen Taten von Russland in der Ukraine gemacht worden ist". Es sei eine "völlig absurde Geschichte" ĂŒber die Ursachen des Krieges erzĂ€hlt worden, so Scholz. "Es gibt eine ganz klare Ursache: Das ist der Wille des russischen PrĂ€sidenten und Russlands, sich einen Teil der Ukraine einzuverleiben, und alle Geschichten, die dazu erzĂ€hlt werden, Ă€ndern nichts daran, dass genau das der Zweck seiner imperialistischen Bestrebungen ist."

@ dts-nachrichtenagentur.de