Historisches, TV-Ausblick

ZDFinfo-Reihe erzĂ€hlt Die Wahrheit ĂŒber das antike Griechenland

17.11.2025 - 14:08:31

Mainz - Das antike Griechenland gilt als Wiege des Abendlands. Vor weit mehr als 2000 Jahren setzten hier Menschen neue MaßstĂ€be: als Philosophen, Wissenschaftler, Architekten und Erfinder der Demokratie. Doch ist das alte Griechenland wirklich so strahlend und vorbildlich, wie es scheint? Den dunklen Seiten einer lange verklĂ€rten Kultur widmet sich in ZDFinfo am Donnerstag, 27. November 2025, ab 20.15 Uhr die fĂŒnfteilige Dokureihe "Dark Greece – Die Wahrheit ĂŒber das antike Griechenland". Im ZDF-Streaming-Portal sind die Folgen bereits jetzt verfĂŒgbar.

Die erste Folge, "Legenden und Blut" (20.15 Uhr, Autor: Martin Becker), startet in der Bronzezeit. Zahlreiche Funde und moderne DNA-Analysen zeigen: Minoer und Mykener haben die Grundlage fĂŒr das antike Griechenland gelegt. Seehandel, Religion, Söldnertum, sogar die griechische Sprache ist in den Kulturen verankert. Die Untersuchungen offenbaren auch, es wurden Menschenopfer praktiziert.

In "Krieg und Spiele" (21.00 Uhr, Autoren: Dorothea Nölle und Martin Becker) geht es um die Funktion der Olympischen Spiele ab dem 8. Jahrhundert vor Christus, um das politische Chaos zu dieser Zeit, um die Großmacht Sparta, um die griechische Besiedlung der KĂŒsten des Schwarzen Meeres und des Mittelmeeres und um das Orakel von Delphi. Dessen Prophezeiungen machen den Ort zur berĂŒhmtesten WeissagungsstĂ€tte der Antike. Heute können ArchĂ€ologen und Historiker genau rekonstruieren, welche Tricks den Priestern von Delphi damals zu ihrem Erfolg verhalfen.

"Sklaven und Demokraten" (21.45 Uhr, Autoren: Jakob Kneser und Manuel Gogos) erzĂ€hlt vom dramatischen Kampf der Griechen gegen die Perser und wie dieser blutige Konflikt der Demokratie zum Durchbruch verhalf. Doch in dieser neuartigen "Herrschaft des Volkes" hatten einzig wehrfĂ€hige MĂ€nner das Wahlrecht. Athen stieg zur Großmacht auf und erlebte ein goldenes Zeitalter. Der Film zeigt, mit welch despotischen Mitteln Athen seine BĂŒndnispartner im WĂŒrgegriff hielt. Am Ende eskalierte die Situation, und Athen schlitterte in einen verheerenden Bruderkrieg, der Griechenland ins Chaos stĂŒrzte.

Ende des 5. Jahrhunderts vor Christus bricht in Griechenland der Peloponnesische Krieg aus – ein jahrzehntelanger "Bruderkrieg" (22.30 Uhr, Autorin: Cornelia Stier) zwischen Sparta und Athen. Mit internationalen Wissenschaftlern und Forschern folgt der Film den Spuren dieses Konflikts – von den Ruinen Spartas bis zu einem geheimnisvollen Massengrab in Athen. Was verraten archĂ€ologische Funde ĂŒber die attische Seuche, die Tausende dahinraffte? Und was erzĂ€hlen sie ĂŒber die Macht und Hybris Athens, das den fatalen Angriff auf Syrakus wagte – und damit seinen eigenen Untergang besiegelte?

"Alexander der Große" (23.15 Uhr, Autoren: Andreas Sommer und Martin Becker) wird Griechenland nach dem Peloponnesischen Krieg noch einmal in eine glanzvolle Epoche fĂŒhren – doch nicht ohne hohen Blutzoll. Die Dokumentation enthĂŒllt, was ihn antrieb: Der unbĂ€ndige Wille, immer Neues, GrĂ¶ĂŸeres zu erreichen. Bereits zu Lebzeiten ließ er sich als Gott feiern. Doch es gelang ihm nie, sein Reich zu stabilisieren. Nach seinem frĂŒhen Tod entbrannten blutige Kriege. Schließlich werden die Reiche seiner Erben von der neuen Supermacht Europas erobert: Rom.

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