Der europÀische Luftfahrtkonzern EADS kommt nicht zur Ruhe.
EADS im Sturzflug. Da waren zunÀchst die Turbulenzen um die Lieferverzögerung beim Prestigeobjekt A380. Jetzt setzen die aktuellen Zahlen zum 3. Quartal EADS weiter unter Druck. Mit allen Kennzahlen blieb der Konzern deutlich unter den SchÀtzungen der Analysten. Am heftigsten fiel der Einbruch beim Konzernergebnis aus, das um ein Drittel auf nur noch 848 Mio. Euro nachgab.
Im Schnitt hatten hier die Analysten mit einem Wert von 1,013 Mrd. Euro gerechnet. Hier wirkten sich auch die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Entwicklungskosten (+18%) negativ aus.
Bei EADS (WKN:938914 ) lĂ€uft zwar schon seit einiger Zeit das Kostensenkungsprogramm, doch wurden diese Einsparungen durch die Pannen beim A 380 mehr als aufgezehrt. Immerhin ist aus der Lieferverzögerung mit einer Belastung von mindestens 1 Mrd. Euro zu rechnen. Trotz der Belastungen behĂ€lt EADS den Umsatzausblick mit rund 37 Mrd. Euro bei. Bei Prognosen zur Ergebnisentwicklung hĂ€lt sich der deutsch-französische Konzern jedoch weiterhin zurĂŒck.
Fazit: Noch ist der Sturflug bei EADS nicht beendet. So lange die langfristigen Auswirkungen des A 380 Desasters nicht völlig klar sind, bietet sich die Aktie, trotz der optisch niedrigen Bewertung nicht zum Kauf an.
Autor: derAktieninvestor, 08:42 08.11.06
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| 08.11.06 08:42 Uhr

