Jens Klatt (XTB)/ Jessica Schwarzer: âKein schwarzer Schwan - eher ein Sturm im Wasserglas
Krieg im Nahen Osten - war das ein Schwarzer Schwan fĂŒr die Börsen? âEin Schwarzer Schwan war es nicht - das wĂ€re ein total ĂŒberraschendes Ereignis. Wir hatten ja schon Wochen und Tage vorher Anzeichen. Ăberraschender waren die GegenschlĂ€ge vom Iran", so Jessica Schwarzer. Jens Klatt (XTB-Marktanalyst): âWir sind verhĂ€ltnismĂ€Ăig solide unterwegs. Die AbschlĂ€ge zu Wochenbeginn waren erwartbar. Zur Mitte der Woche haben wir wieder KĂ€ufe gesehen. Besonders stark getroffen hat es vielleicht den Dax im Vergleich zur Wall Street. Die hat recht stark gehalten. GefĂŒhlt haben wir das Schlimmste ĂŒberstanden." Buchautorin und Finanzjournalistin Schwarzer ergĂ€nzt: âWenn man langfristig investiert, kann man solche Dips schon nutzen und nachkaufen. Ich bin Team breit gestreut. Nicht die Nerven verlieren und das Depot wild umschichten." Und droht jetzt ein Energiepreis-Schock? âWenn man die Spikes beim Ukraine-Krieg erlebt hat, ist es aktuell mehr ein Sturm im Wasserglas. Ich bin skeptisch. Die AufschlĂ€ge kommen und es hĂ€ngt sicherlich davon ab, wie sich die Lage in der StraĂe von Hormus entwickelt. In Summe hĂ€lt sich der Ălpreis solide", so der XTB-Experte Klatt. Wo gibt es jetzt Chancen und wo Risiken? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com



