Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: âGold - viele Optionen sind da in Schieflage geraten
Bundeskanzler Merz reist vom 24. bis 27. Februar nach China. Mit dabei eine groĂe Wirtschaftsdelegation mit vielen wichtigen CEOs von Adidas, Bayer, Henkel, BMW, Mercedes, Volkswagen, der Commerzbank und vielen anderen Konzernen. Dahinter stecken natĂŒrlich viele Interessen - auch Rohstoffe spielen eine groĂe Rolle. âTendenziell bin ich ein Freund davon, dass man miteinander spricht statt beleidigte Leberwurst zu spielen. Gerade das Thema Rohstoffe ist ein enorm wichtiges Thema. Da hat China im letzten Jahr schon mal die Daumenschrauben gezeigt. Wir sind - das kann man nicht leugnen - in einem recht hohen MaĂe abhĂ€ngig davon, dass wir aus China Rohstoffe wie seltene Erden importieren können. Deswegen ist diese Reise enorm wichtig", erklĂ€rt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank ĂŒber den Gold- und Silberpreis nach dem groĂen Knall: âWir hatten eine Beschleunigung Ende Januar gesehen, die völlig ĂŒberzeichnet gewesen ist. Auch in Silber irrsinnig der Preis. Dann kam diese Korrektur. Die Problematik war gewesen, dass viele HĂ€ndler nicht mit diesen hohen Preisen gerechnet hatten. Viele Optionen sind da in Schieflage geraten. Mittel- bis langfristig sehe ich fĂŒr Gold Potenzial. Alles spricht weiterhin fĂŒr den Goldpreis. Auf kurze Sicht könnten wir immer mal RĂŒckschlĂ€ge sehen. Wir haben unsere Prognose auf 6.000 Dollar je Unze bis Jahresende angehoben. Der Investment-Case fĂŒr Gold ist da." Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com



