Bank Run USA
500 Millionen Dollar haben Sparer der IndyMac Bank verloren. Viele Kunden wurden um ihr Hab und Gut gebracht. Teilweise spielten sich verzweifelte Szenen vor der Bank ab. Und die bange Frage bleibt: Wer ist der NĂ€chste? Wo sind die Schuldigen?
Auch wenn sich die Börsenlage gegen Ende der Woche wieder etwas entspannte, die Angst bleibt. Einige Daten der gröĂten US-Banken waren zwar angeblich nicht so schlecht, wie von Analysten erwartet. Doch die börsentechnische Erholung im Bankenbereich ist mehr technischen als fundamentalen GrĂŒnden geschuldet.
Fakt ist: Immer mehr Kunden miĂtrauen den Kreditinstituten. Die Einzelschicksale, welche teilweise auch im US-TV gezeigt wurden, sind wirklich erschĂŒtternd. Nur mit MĂŒh und Not unterdrĂŒcken die Medien das, was im Prinzip jeder in den USA denkt: Wie bringe ich mein Geld in Sicherheit?
Allein bei IndyMac gab es 10000 Kunden, die dem Institut ĂŒber 100000 Dollar anvertrauten. Ăber dieser Schwelle aber sind Bankeinlagen nicht mehr versichert. Und auch unter dieser Schwelle spuckt der Geldautomat derzeit noch nichts aus. Ăberweisungen, Kreditkarten gesperrt. BĂŒrokratie. Bis die Bankenaufsicht alles im Griff hat dauert es wohl noch Wochen.
Laut CNN sind noch mindestens 90 weitere Institute von einer möglichen Pleite betroffen. Andere SchÀtzungen gehen davon aus, dass es mindestens 300 Banken sind, welche in nÀchster Zeit Bankrott gehen. Doch eine konkrete Antwort, wer die VerdÀchtigen sind, gibt es nicht. Und das verschlimmert die Lage eklatant. Damit sind nÀmlich alle verdÀchtig.
Lesen Sie die - zugegeben etwas schwierige Materie - bei http://www.mmnews.de
@ ad-hoc-news.de
| 21.07.08 10:46 Uhr
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