Euro, Kopf

Heute ist die Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland auf 1,5 Billionen Euro gestiegen.

18200 Euro pro Kopf. Ein Ereignis, das von der breiten Öffentlichkeit und insbesondere von den Politikern gern verdrĂ€ngt wird.

WĂ€re die BRD eine AG, dann wĂ€re sie schon pleite! Schon jetzt ist klar, dass diese Schulden kaum noch zurĂŒckgezahlt werden können. Sollte man es trotzdem versuchen, dann wĂŒrde dies 120 Jahre dauern. Auf jeden BĂŒrger, vom Baby bis zum Greis, lastet umgerechnet ein Schuldenberg von 18200 Euro. Pro Sekunde kommen 2100 Euro hinzu. Keine guten Aussichten also fĂŒr die Zukunft. In anderen LĂ€ndern sieht es nicht besser aus. Das wird die Situation in Zukunft noch verschĂ€rfen. Mit jedem Dollar, mit jedem Euro mehr auf dem Schuldenberg wird die Skepsis des Finanzmarktes grĂ¶ĂŸer. Der Bundfuture legt schon seit lĂ€ngerem den RĂŒckwĂ€rtsgang ein. Die Renditen steigen rund um den Globus. Der Schuldenzug hat mittlerweile eine so hohe Geschwindigkeit, dass man ihn nicht mehr stoppen kann. Und kein Politiker der Welt hat ein ernsthaftes Interesse daran, mit einscheidenden Massnahmen gegenzusteuern. Alle Experten sind sich einig: das wird ein böses Ende nehmen. Kein Wunder, dass Edelmetalle haussieren. Der Goldpreis ist ein guter Indikator, was der Finanzmarkt vom Papiergeld hĂ€lt: zunehmend weniger! Manch einer schließt gar den Kollaps der Weltwirtschaft nicht mehr aus - zu groß die Schulden ĂŒberall, zu unlösbar das Problem. Vor diesem Hintergrund sollte der Anleger mit langlaufenden Anleihen vorsichtig sein. Noch ist nichts angebrannt. Doch das Feuer der Geldvernichtung / -entwertung könnte ĂŒber Nacht ausbrechen. Fazit: Ein bischen Gold kann nicht schaden! Michael Mross berichtet von der Deutschen Börse fĂŒr CNBC, dem großen Finanzsender der Welt und fĂŒr n24 www.mross.de
@ ad-hoc-news.de | 05.05.06 10:16 Uhr