Nun droht Banken-Pleite-Welle.
USA
Der Bankrott von IndyMac, der gröĂten unabhĂ€ngigen Hypothekenbank in den USA setzt den Startschuss fĂŒr einen Dominoeffekt fĂŒr weitere Bankpleiten.
Damit dĂŒrfte das Bankensystem der USA dem gröĂten Stresstest seit der GroĂen Depression ausgesetzt sein. Ein Banken-Run wie 1929 ist demnĂ€chst nicht mehr ausgeschlossen.
Mehr als 300 Banken könnten in den USA demnĂ€chst Bankrott gehen, prognostiziert Gerhard Cassidy, Analyst von RBC Capital Markets. Die Folgen fĂŒr das Bankensystem und das Vertrauen ins System wĂ€ren verheerend.
Die meisten Banken in den USA leiden unter zu geringer Kapitalisierung, gemessen an den ausgegebenen Krediten. Die Werthaltigkeit der Kredite wiederum nehme von Tag zu Tag ab, so dass die Banken eigentlich eine Kapitalerhöhung machen mĂŒssten. Nur sei es derzeit sehr schwer, an frisches Kapital heranzukommen, weil viele Investoren verunsichert ĂŒber die Werthaltigkeit des Kreditportfolios seien.
Es sind insbesondere die kleineren Institute, welche gefĂ€hrdet sind. Doch auch groĂe Banken stĂŒnden, gemessen an ihrem faulen Kreditportefolio, auf der Kippe.
Greift bei Fannie Mae und Freddie Mac noch der Staat unter die Arme, so sind viele kleinere Kreditinstute auf sich allein gestellt. Diese dĂŒrften die schwierige Phase nicht ĂŒberleben. Die Tatsache, dass kaum noch Investoren fĂŒr eine dringend nötige Kaptialerhöhung bereitstĂŒnden, sei der letzte Sargnagel bei vielen wackligen Kreditinstituten, so der Analyst.
Lesen Sie die - zugegeben etwas schwierige Materie - bei http://www.mmnews.de
@ ad-hoc-news.de
| 15.07.08 10:01 Uhr
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