Dieses Unternehmen hebt in neue SphÀren ab!
Neue Dimensionen!
Mit der Ăbernahme der UK-ansĂ€ssigen Kuju schlĂ€gt Catalis-Vorstandsmitglied Michael Hasenstab zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens: Das Unternehmen wĂ€chst in neue SphĂ€ren. Zweitens. Der Löwenanteil der Einnahmen fĂ€llt lĂ€ngst nicht mehr auf den Bereich des Testens von DVD, sondern ist nunmehr stark diversifiziert. Kuju ist ein Programmierer von Spielen fĂŒr eine Vielzahl von verschiedenster Plattformen. Mit fĂŒnf Entwicklungsstudios in England verfĂŒgt die Firma ĂŒber erhebliche EntwicklungskapazitĂ€ten und hat schon in der Vergangenheit erfolgreiche Spiele fĂŒr die weltweit fĂŒhrenden SoftwarehĂ€user der Unterhaltungsindustrie hervorgebracht. âDie Ăbernahme von Kuju stellt einen Meilenstein in der Diversifikationsstrategie und der Ausweitung des Dienstleistungsangebotes fĂŒr die digitale Medienindustrie dar. Entscheidend ist insbesondere, dass Kuju als Teil der Catalis ausschlieĂlich reine Auftragsproduktion machen wird und sich somit ausschlieĂlich als Dienstleister versteht. Hier unterscheidet sich Kuju etwas von zum Beispiel der in Deutschland notierten 10tacle AG, die ebenfalls Spiele programmiert, aber stĂ€rker am kommerziellen Erfolg der entwickelten Spiele partizipiert. Wir sind nunmehr kĂŒnftig auch im Markt fĂŒr Spieleprogramme und Spieledienstleistungen stark vertretenâ, sagt uns Hasenstab im HintergrundgesprĂ€ch. Damit hat das Unternehmen die Kritik seitens der Investoren weggefegt, die stets bemĂ€ngelten, dass Catalis (NL0000233625) zu klein ist was den Umsatz betrifft und zu wenig im GeschĂ€ft diversifiziert ist.
Ebenfalls zum Wohlgefallen seitens der Investoren hat das Management den Deal ĂŒber Fremdkapital finanziert und keine neuen Aktien ausgegeben. Lediglich je 1,1 Millionen Aktien wandern an das Kuju-Management, falls in 2007 und 2008 recht ehrgeizige Planzahlen seitens Kuju erfĂŒllt werden. Die Firma setzte im vergangenen Jahr circa 16 Millionen Euro um und war allerdings im Ergebnis negativ. Der Verlust ist im Wesentlichen auf ein eigen entwickeltes Spiel zurĂŒckzufĂŒhren, dass Catalis vermutlich verkaufen wird. âWir werden Kuju voraussichtlich ab Februar konsolidieren und erwarten keine Verluste mehrâ, so Hasenstab.
Wir rechnen fĂŒr 2007 in der Gruppe mit einem Umsatz von mehr als 30 Millionen Euro. Das Finanzergebnis wird nunmehr negativ ausfallen und mit 350.000 Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Vor Steuern erwarten wir einen Profit von mindestens vier Millionen Euro. Die Steuerquote liegt bei der in Holland ansĂ€ssigen Gesellschaft bei zehn Prozent. Netto rechnen wir sodann mit einem Ăberschuss von mehr als 3,6 Millionen Euro. Laut dem Vorstand hat Catalis die eigenen Ziele im vergangenen Jahr voll erfĂŒllt. Somit sollten sich die Einnahmen auf mehr als 10,5 Millionen Euro belaufen und der Gewinn vor Steuern auf mindestens drei Millionen Euro. Nach Steuern sollte der Profit bei ĂŒber 2,7 Millionen Euro liegen.
Aktuell belĂ€uft sich die Aktienanzahl auf rund 23 Millionen. Inklusive Wandelschuldverschreibungen, die voll im Geld sind, auf 27 Millionen StĂŒcke, die wir voll mit einrechnen, da wir vermutlich mit einer zeitnahen Wandlung rechnen im Vorfeld des Auslaufens in 2009. Bei einem Kurs von 1,30 Euro zeigt die Börsenwaage 35 Millionen Euro an. Das KGV fĂŒr dieses Jahr liegt bei gĂŒnstigen neun. Hasenstab kĂŒndigt zudem an, in KĂŒrze eine breit angelegte Roadshow zu starten, um die âneueâ Catalis den Anlegern zu prĂ€sentieren. TradeCentre Altfavorit Catalis ist weiter kaufenswert mit einem Kursziel von mindestens zwei Euro.
@ ad-hoc-news.de
| 13.02.07 13:34 Uhr

