Fuchs Petrolub: Dynamik aus Asien?
Depot schmieren?
Sechs Jahre lange lief es fĂŒr den Schmierstoffhersteller wie geschmiert. Sechs Mal in Folge verwöhnten die Mannheimer ihre AktionĂ€re mit Rekordgewinnen. Erst die Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Unternehmen gebremst und verhinderte in 2008 ein weiteres Rekordjahr. Insbesondere wegen eines Einbruchs im Schlussquartal reduzierte sich das EBIT im vergangenen GeschĂ€ftsjahr gegenĂŒber 2007 um rund zwölf Prozent auf ĂŒber 170 Millionen Euro. Netto verdiente der Konzern 110,3 Millionen Euro oder 4,49 Euro je Vorzugsaktie. Das entspricht immerhin dem zweitbesten Ergebnis in der Firmengeschichte. Der Umsatz erreichte fast 1,4 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge: 12,3 Prozent! EnttĂ€uschender ist allerdings der drastische RĂŒckgang des Cashflows. Der Free Cashflow sank von 128,4 auf lediglich 7,5 Millionen Euro. Neben kleineren ZukĂ€ufen und höheren Investitionen, sorgten aber insbesondere hohe VorratsbestĂ€nde aufgrund der angestiegenen Materialpreise und des Nachfrageeinbruchs in Q4 fĂŒr den Einbruch des Cashflows. Wie uns CFO und stellvertretende Vorstandsvorsitzende Alexander Selent im HintergrundgesprĂ€ch erlĂ€utert, sind Abschreibungen auf VorrĂ€te oder Forderungen nicht zu erwarten. âIch erwarte in 2009 eine erhebliche Verbesserung der operativen Cashflowsâ, sagt Selent. Die Investitionen werden sich in diesem Jahr auf circa 40 bis 50 Millionen Euro belaufen. Neben Investitionen in Forschung- und Entwicklung in Mannheim, flieĂt das Geld in die Fertigstellung der Werkserweiterung der SpezialitĂ€tensparte
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| 23.03.09 18:40 Uhr

