Medien-Aktie, Highlight

Medien-Aktie: Kaufen?

Medien-Aktie: Kaufen?. Highlight wird Gewinnziel erreichen

Bernhard Burgener, CEO der Highlight-Gruppe, bleibt zuversichtlich die Ziele fĂŒr das Gesamtjahr zu erreichen. Das sagt er im GesprĂ€ch mit TradeCentre. Erwartet wird ein Umsatz von rund einer halben Milliarde Schweizer Franken sowie einen Gewinn circa 20 Millionen Euro oder 42 bis 44 Cent je Aktie. Treiber des GeschĂ€fts ist allen voran die Cashflow-Maschine TEAM Holding. Als treue Leser wissen Sie, dass der Spezialist fĂŒr „Fußball“ seit dem dritten Quartal von einer massiven Ausweitung der Anzahl der Spiele durch die erstmalige Zentralvermarktung der Europa League (vormals UEFA Cup) profitiert. Von bisher 138 Spielen sind es ab der Saison 2009/2010 insgesamt 351 Spiele, fĂŒr die TEAM verantwortlich ist. Die höhere Anzahl der Spiele erforderte allerdings auch eine Ausweitung des Personals, was die Kosten hochschraubt. Zudem entfallen ab Q3 rund 20 Prozent der Gewinne an die UEFA, die entsprechend mit dieser Quote an TEAM beteiligt ist. Laut Burgener wird dieser Anteil nicht in den Minderheiten ausgewiesen, sondern wird direkt im Segmentergebnis von TEAM berĂŒcksichtigt. Nach neun Monaten erzielte die flotte Tochter bei Einnahmen von 68,2 Millionen Franken einen operativen Gewinn von 27 Millionen Franken. Allein in Q3 betrug der Umsatz 25,4 Millionen Franken und der Segmentgewinn erreichte 10,3 Millionen Franken. Die Marge: Über 40 Prozent! „Durch die erhebliche Ausweitung des GeschĂ€ftsvolumens sind wir in der Lage die höheren Kosten als auch den Ergebnisanteil von der UEFA an TEAM zu kompensieren. Wir sind fĂŒr TEAM fĂŒr die Zukunft Ă€ußerst zuversichtlich“, erklĂ€rt Burgener. Nicht beklagen kann sich der Firmenlenker ĂŒber das FilmgeschĂ€ft bei der Tochter Constantin Film. Die Firma entwickelt sich nach Plan und wird ihr Gewinnziel dank einer starken Kinopipeline erreichen. Besonders die Filme „Wickie und die starken MĂ€nner“ und „Die PĂ€pstin“ haben die ohnehin hohen Erwartungen deutlich ĂŒbererfĂŒllt. FĂŒr das Jahr 2010 wollte Burgener noch keine konkrete Prognose preisgeben. Das FilmgeschĂ€ft sollte vernĂŒnftig laufen. „Wir haben eine gute Pipeline und starten unter anderem mit drei 3D-Filmen im Kino“, sagt der CEO. Auch das Home Entertainment-GeschĂ€ft wird sich dank der Auswertung der diesjĂ€hrigen Kinofilme solide entwickeln. Mit großer Unsicherheit behaftet ist das TV-AuftragsproduktionsgeschĂ€ft. Hier leidet die Gesellschaft unter der Sparwut der Sender. Vermutlich wird diese Einheit nochmals schlechter abschneiden als in 2009. PrĂ€chtig wird sich im kommenden Jahr TEAM entwickeln. Die Ausweitung des GeschĂ€ftsvolumens wird dazufĂŒhren, dass TEAM erstmalig ĂŒber volle zwölf Monate das GeschĂ€ft in der Bilanz ausweisen kann. TEAM könnte in 2010 rund 100 Millionen Franken umsetzen und operativ einen Gewinn von mehr als 40 Millionen Franken zum Konzern beisteuern. Basis ist der erzielte Umsatz und Gewinn aus Q3 2009, der laut Burgener durchaus fĂŒr jedes Quartal angenommen werden kann. Zum Vergleich: In 2008 erzielte TEAM UmsĂ€tze von 76,3 und ein operatives Ergebnis von 33,3 Millionen Schweizer Franken. Eine stĂ€rkere AktivitĂ€t bei TEAM unterstellt könnte ein eventuell schwĂ€cheres Abschneiden bei Constantin Film in 2010 ausgleichen. KrĂ€ftig profitieren wird Highlight beim Finanzergebnis. Die Schweizer sind mit rund acht Prozent an Constantin Medien beteiligt. Die Beteiligung fĂŒhrte in 2009 bisher zu einer Wertberichtung in Höhe von 5,5 Millionen Franken. Aktuell stehen die Anteile der Constantin Medien mit 2,10 Euro in den BĂŒchern. Eine weitere Abwertung erwarten wir nicht. Vor allem nicht in 2010. Dies unterstellt, entfĂ€llt im kommenden Jahr ein erhöhter Aufwand im Finanzergebnis. Summa summarum hat Highlight in 2010 sehr gute Chancen das Gewinnniveau aus 2009 zu halten oder sogar leicht zu steigern. Mit einem KGV von neun ist die Aktie sehr gĂŒnstig zu haben. Zudem wird Highlight erneut fĂŒr 2009 eine Dividende ausschĂŒtten, die wir bei circa zehn bis 15 Cent je Aktie erwarten. Auch wenn die Kursentwicklung der letzten Wochen angesichts steigender MĂ€rkte enttĂ€uschend ist, dĂŒrfte sich ĂŒber kurz oder lang QualitĂ€t an der Börse durchsetzen. Auch sollte sich inzwischen der Überhang an Aktien, von ein bis zwei Investoren, erledigt haben. Aufgenommen hat diese Anteile im Wesentlichen die DWS. Die Aktie ist unverĂ€ndert kaufenswert. Viele GrĂŒĂŸe www.tradecentre.de
@ ad-hoc-news.de | 14.01.10 10:42 Uhr