Ein neues Börsenjahr beginnt, und trotz eines nervösen zweiten Halbjahres 2007 und mancherlei Warnungen vor einer anstehenden Rezession sehen wir zahlreiche positive Signale fĂŒr die kommenden Monate.
Positiv ins neue Börsenjahr!
Ganz in diesem positiven Sinne erreichte uns am Montag dieser Woche die Nachricht, dass die Notenbanken der zehn fĂŒhrenden IndustrielĂ€nder (G-10) die Weltwirtschaft in guter Form sehen. "Wir haben weiter ein recht robustes Wachstum, auch wenn es sich etwas verlangsamt", sagte EZB-PrĂ€sident Jean-Claude Trichet nach einem Treffen der Bank fĂŒr Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Die Risiken fĂŒr den Aufschwung seien aber gestiegen. Dazu zĂ€hlten eine deutliche Korrektur an den FinanzmĂ€rkten und ein weiter steigende Rohstoffpreise. FĂŒr nicht gebannt hĂ€lt Trichet die Gefahr einer weltweit steigenden Teuerung. Es gebe das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale. FĂŒr die Notenbanken bestehe daher kein Anlass zur Selbstzufriedenheit.
Kein ungebremster Optimismus also - das hatte auch niemand erwartet - aber doch zumindest die EinschĂ€tzung von gewichtiger Seite, dass es sich auch in diesem Jahr durchaus lohnen kann, sich an den richtigen Stellen an der Börse zu engagieren. Denn Wachstum bedeutet eben keinen RĂŒckgang, keine Rezession, sondern das genaue Gegenteil davon - ganz gleich, ob es nun 10 Prozent sind oder nur 4 Prozent.
Besonderes Augenmerk werden wir auch in diesem Jahr auf die Minen- und Explorationswerte legen, denen wir angesichts weiter steigender Rohstoffpreise eine ĂŒberdurchschnittliche Performance zutrauen. Statistisch gesehen muss ĂŒbrigens in diesem Jahr vor allem bei Kupfer und Uran mit der Entdeckung eines ganz groĂen Vorkommens gerechnet werden.
Aus unserer Sicht ebenfalls sehr bemerkenswert ist die Börsenentwicklung in Indonesien. Ungeachtet aller RezessionsĂ€ngste und unbeeindruckt von Ăberschwemmungen und Erdbeben im Lande selbst erreicht der Jakarta Composite Index zu Jahresbeginn sein All time High. Verantwortlich fĂŒr diesen Rekord sind vor allem Gewinne beim Automobilproduzenten Astra sowie bei Minen-Werten. Bei 2.830,26 schloss der Leitindex am Mittwoch dieser Woche und verabschiedete sich damit mit einem Plus von 44,64 Punkten oder 1,6 Prozent in eine mehrtĂ€gige, ferienbedingte Handelspause. Auf die Woche gerechnet erzielte der Index sogar ein Plus von 65,07 Punkten oder 2,4 Prozent.
Es ist also durchaus einiges zu erwarten in der Börsenwelt des Jahres 2008.
Als Einzelwert wollen wir Ihnen in dieser Woche die Colonia Real Estate vorstellen. Bereits Anfang Dezember 2007 hatten wir diesen Wert, gegrĂŒndet 2004 als Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft nach Ăbernahme und Umbenennung des KĂŒppersbusch AG Börsenmantels, vorgestellt und eingehend analysiert (Research vom 04. Dezember 2007 einsehbar unter www.yalta.ag).
Zum Jahreswechsel geriet der Kurs der Colonia Real Estate ein wenig unter Druck und notiert derzeit bei ca. 14,00 Euro. Mit weiterhin hervorragenden fundamentalen Rahmendaten und einem sehr vielversprechenden GeschÀftsmodell mit den SÀulen Asset Management, Fund Management und Investments ergeben sich bei diesem Wert jedoch gerade zum jetzigen Zeitpunkt erstklassige Einstiegskurse, und ein Kursanstieg von 50% sollte aus Jahressicht durchaus möglich sein.
Wir wĂŒnschen Ihnen fĂŒr das vor uns liegende Jahr Gesundheit und ein glĂŒckliches HĂ€ndchen mit Ihren Investments. Wir hoffen, dieses glĂŒckliche HĂ€ndchen mit unserem Börsenbrief, unseren Empfehlungen und Analysen möglichst gewinnbringend unterstĂŒtzen zu können.
Ihr Mischa Hampe
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| 11.01.08 13:51 Uhr

