PORR Group: EuropÀischer Branchenverband sieht Trendwende
03.07.2024 - 09:40:00Im Juni veröffentlichte EUROCONSTRUCT â ein wichtiger Anbieter von Bau- und Wirtschaftsdaten in Europa â seine halbjĂ€hrlich erscheinende Marktstudie. Darin werden neben 15 westeuropĂ€ischen auch vier osteuropĂ€ische LĂ€nder intensiv beleuchtet.
Endlich - Licht am Ende des Tunnels
Das Wichtigste vorweg: Sowohl fĂŒr Westeuropa (EC-15) als auch fĂŒr Osteuropa (EC-4) prognostiziert das Netzwerk verschiedener europĂ€ischer Forschungs- und Beratungsinstitute â nach zwei mageren Jahren â ab dem nĂ€chsten Jahr endlich wieder positives Wachstum innerhalb der Baubranche. In Westeuropa soll sich der jĂ€hrliche Zuwachs auf 1,2 Prozent (2025) bzw. 1,5 Prozent (2026) belaufen. Bei den vier osteuropĂ€ischen LĂ€ndern (Tschechien, Ungarn, Polen und Slowakei) fallen die Wachstumsprognosen mit durchschnittlich 3,8 Prozent (2025) bzw. 5,7 Prozent (2026) deutlich höher aus. Ihnen trauen die Analysten sogar zu, bereits in diesem Jahr (plus 1,2 Prozent) den Trendwechsel zu vollziehen. Bei Betrachtung der insgesamt 19 beobachteten LĂ€nder (EC-19) taxieren die Experten das durchschnittliche Wachstum der europĂ€ischen Baubranche auf 1,3 Prozent (2025) bzw. 1,8 Prozent (2026).
Neben einer Aufteilung nach verschiedenen LĂ€ndern haben die Analysten eine zusĂ€tzliche Aufteilung in verschiedene Marktsegmente vorgenommen. Diese legen den Schluss nahe, dass vor allem die beiden Sektoren Sonstiger Hochbau exkl. Wohnbau (2025: +1,8 Prozent; 2026: +1,7 Prozent) und Infrastruktur/Tiefbau (2025: +2,7 Prozent; 2026: +2,6 Prozent) in den kommenden Jahren deutlich wachsen werden. FĂŒr letzteres wird bereits 2024 von einem Wachstum von 2,2 Prozent ausgegangen. Weniger rosig sehen hingegen die GeschĂ€ftsperspektiven im Bereich Wohnungsbau aus, wo mit plus 0,4 Prozent (2025) bzw. plus 1,4 Prozent (2026) ein geringeres Wachstum prognostiziert wird.
Positiv beurteilt EUROCONSTRUCT vor allem geplante Steuererleichterungen und Subventionen. AuĂerdem dĂŒrfte der Wohnungsbau weiterhin vom demografischen Wandel profitieren, wĂ€hrend die steigenden realen Haushaltseinkommen erfreuliche Impulse setzen könnten. Im Bereich Infrastruktur werden drei Punkte besonders hervorgehoben: Umweltthematik & Energiepolitik, schlechter Zustand der Infrastruktur sowie gut gefĂŒllte regionale, nationale und europĂ€ische Fördertöpfe.
Positive Prognosen fĂŒr PORR-HeimmĂ€rkte
Die PORR Group betrachtet die folgenden LĂ€nder als HeimmĂ€rkte: Ăsterreich, Deutschland, Polen, RumĂ€nien, Tschechien, Slowakei und Schweiz. Auf Basis der Daten zum ersten Quartal 2024 fallen 41,0 Prozent der Produktionsleistung des Gesamtkonzerns auf den österreichischen Markt, gefolgt von Deutschland (26,5 Prozent), Polen (15,1 Prozent) und RumĂ€nien (7,7 Prozent). Tschechien und die Slowakei reprĂ€sentierten zusammen 4,3 Prozent der Konzernleistung, wĂ€hrend die Schweiz auf einen Anteil von 2,6 Prozent kam.
Mit Ausnahme von RumĂ€nien analysiert EUROCONSTRUCT sĂ€mtliche HeimmĂ€rkte der PORR Group. Als besonders positiv kann man die Perspektiven der Baubranche in Osteuropa einordnen. Insbesondere in Polen fallen die Wachstumsprognosen fĂŒr 2024 mit 3,5 Prozent sowie die kommenden Jahre mit 5,0 (2025) und 6,0 Prozent (2026) ausgesprochen attraktiv aus. In Tschechien soll die Bauleistung 2025 um 2,5 Prozent anziehen und ein Jahr spĂ€ter sogar um 6,1 Prozent zulegen. Auch im wichtigsten Heimmarkt Ăsterreich stehen die Zeichen auf Wachstum, dieses dĂŒrfte laut der EinschĂ€tzung von EUROCONSTRUCT bei plus 1,1 Prozent (2025) und plus 1,6 Prozent (2026) liegen.
Da Ende MĂ€rz bei der PORR Group 59,6 Prozent des Auftragsbestands auf den Tiefbau entfiel und das Unternehmen alle Leistungen entlang der Bau-Wertschöpfungskette aus einer Hand anbieten kann, sieht man sich in einer starken Wettbewerbsposition und somit fĂŒr die Zukunft bestens gerĂŒstet.
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