Recyclingverfahren von Primobius erreicht 85%ige Reduktion der Kohlenstoffemissionen
19.12.2023 - 12:42:00Highlights
- Die Lebenszyklusanalyse (âLCAâ) zeigt das Potenzial der Primobius-Recyclinganlagen fĂŒr Lithium-Ionen-Batterien (âLiBâ), wichtige Batteriematerialien mit einem auĂergewöhnlich niedrigen CO2-FuĂabdruck herzustellen;
- UnabhĂ€ngige ISO-konforme, umfassende (Cradle-to-Gate) LCA, durchgefĂŒhrt von Minviro Ltd. unter Verwendung detaillierter technischer Daten aus dem Betrieb und aus Demonstrationsversuchen; und
- Das gesamte âGlobal Warming Potentialâ ist etwa 85 % geringer als bei den vorherrschenden Lieferketten fĂŒr Elektrofahrzeuge, die mit primĂ€r abgebauten Nickel-, Kobalt- und Lithiumquellen beginnen.
19. Dezember 2023 / IRW-Press / - Der innovative Batterie-Recycler Neometals Ltd (ASX: NMT & AIM: NMT) (âNeometalsâ oder âdas Unternehmenâ) freut sich, die positiven Ergebnisse einer unabhĂ€ngigen LCA bekannt zu geben, die von seinem 50:50 LiB-Recycling-Joint-Venture, der Primobius GmbH (âPrimobiusâ), durchgefĂŒhrt wurde. Die LCA konzentrierte sich auf die Produktion der wichtigsten Batteriematerialien von Primobius, insbesondere Lithiumfluorid (âLiFâ), Nickelsulfathexahydrat (âNiSO4?6H2Oâ) und Kobaltsulfatheptahydrat (âCoSO4?7H2Oâ), (âPrimĂ€rprodukteâ). Die LCA bestĂ€tigte, dass der integrierte hydrometallurgische Veredelungsprozess von Primobius in Bezug auf das Treibhauspotenzial (âGWPâ) einen deutlich geringeren Kohlenstoff-FuĂabdruck aufweist als herkömmliche Produktionsverfahren.

Abbildung 1 â Vergleich der GWP-Auswirkungen fĂŒr die Herstellung der wichtigsten Materialien im hydrometallurgischen Produktkorb von Primobius mit denselben veredelten Chemikalien, die aus dem primĂ€ren Bergbau stammen. Die Verarbeitungsdaten fĂŒr Chemikalien wurden anhand chinesischer (Kobalt und Lithium) und indonesischer (Nickel) Betriebsbenchmarks abgeleitet, die die gröĂten Produktionsstandorte fĂŒr die jeweiligen PrimĂ€rprodukte darstellen.
Der Managing Director von Neometals, Chris Reed, erklÀrte:
âDie LCA beweist die Nachhaltigkeit der Primobius-Recyclinganlagen und ihr Potenzial, den in der Lieferkette fĂŒr Batteriematerialien enthaltenen Kohlenstoff weitgehend zu entfernen. Unsere hydrometallurgischen Recyclinganlagen können den Kunden eine sichere Versorgung mit kostengĂŒnstigen, kohlenstoffarmen Batteriematerialien bieten, die ihren UmweltansprĂŒchen gerecht werden und die gesetzlichen Anforderungen an die Verwendung von recycelten Inhalten in neuen Batterien erfĂŒllen.â
Hintergrund
Primobius beauftragte Minviro Ltd (www.minviro.com) mit der DurchfĂŒhrung einer umfassenden LCA fĂŒr die PrimĂ€rprodukte, die in seinem integrierten Recyclingprozess hergestellt werden. In der LCA wurden die Umweltauswirkungen von Primobius quantifiziert und mit gleichwertigen Produkten verglichen, die mittels herkömmlicher Rohstoffgewinnung hergestellt werden. Die funktionalen Einheiten der LCA waren 1 kg Li in LiF, 1 kg Ni in NiSO4?6H2O und 1 kg Co in CoSO4?7H2O. Die Studie basierte auf der technischen Kostenstudie[i] 2023 von Primobius und wurde gemÀà den Anforderungen der Normen ISO-14040:2006 und ISO-14044:2006 durchgefĂŒhrt. Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen wurden in die LCA einbezogen, die von einer dritten, ISO-konformen kritischen Instanz geprĂŒft wurde.
Traditionell wird die Produktion von PrimĂ€rprodukten hauptsĂ€chlich durch die Verarbeitung von abgebauten Rohstoffen bestimmt. Dank eines vereinfachten Produktionsprozesses ergaben die Minviro-LCA-Vergleichsszenarien, dass Primobius ein niedrigeres GWP aufweist als die entsprechende Herstellung von PrimĂ€rprodukten durch Abbau mit nachgeschalteter chinesischer und indonesischer Verarbeitung. Dies ist in erster Linie auf die reduzierten Verarbeitungsschritte zurĂŒckzufĂŒhren, die mit der Nutzung einer Rohstoffquelle (d.h. Batterien) mit einem höheren Gehalt (>15 % Ni/Co; ~2,5 % Li) als bei abgebauten Rohstoffen verbunden sind. Das Recycling von LiBs vor Ort, d.h. regionales Recycling, reduziert den hohen Kohlenstoff-FuĂabdruck, der mit der Logistik der Lieferkette fĂŒr das abgebaute Batteriematerial verbunden ist.

Abbildung 2 â Vergleich der GWP-Auswirkungen fĂŒr die Herstellung der wichtigsten Materialien im hydrometallurgischen âProduktkorbâ von Primobius mit denselben veredelten Chemikalien, die aus der primĂ€ren Gewinnung stammen. Die Veredelungsdaten fĂŒr Chemikalien wurden anhand von durchschnittlichen Betriebsbenchmarks der Industrie abgeleitet.
Diese Mitteilung wurde von Chris Reed, Managing Director von Neometals, autorisiert.
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Jeremy McManus
General Manager,
Investor Relations & Intellectual Property
Telefon: +61 8 9322 1182
E-Mail: jmcmanus@neometals.com.au
Ăber Neometals Ltd.
Neometals hat drei umweltfreundliche Verarbeitungstechnologien zur Herstellung kritischer und strategischer Batterierohstoffe mit einem Kostenbedarf im untersten Quartil und einem minimalen CO2-FuĂabdruck entwickelt, die nun vermarktet werden.
Ăber stabile Branchenpartnerschaften stellt Neometals die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile einer nachhaltigen Herstellung von Lithium, Nickel, Kobalt und Vanadium ĂŒber das Lithiumionenbatterierecycling und die RĂŒckgewinnung von StahlabfĂ€llen unter Beweis. Damit soll die AbhĂ€ngigkeit von den herkömmlichen Lieferketten des Bergbaus verringert und die Schaffung resilienterer, im Kreislauf gefĂŒhrter Lieferketten zur UnterstĂŒtzung der Energiewende ermöglicht werden.
In den drei HauptgeschĂ€ftsbereichen des Unternehmens werden die Technologien im Rahmen von GeschĂ€ftsmodellen fĂŒr Auftraggeber, Joint Ventures und Lizenzpartner genutzt.
- Lithiumionenbatterie-(âLIBâ)-Recycling (50 % Technologie) - Vermarktung ĂŒber Joint Venture mit Primobius GmbH (Kapitalbeteiligung NMT 50 %). Alle Anlagen werden vom Primobius-MiteigentĂŒmer (Kapitalbeteiligung SMS Group 50 %), einem bereits seit 150 Jahren erfolgreichen deutschen Anlagenbauer, errichtet. Erbringung von Recycling-Dienstleistungen als Auftraggeber in Deutschland und Einleitung von AktivitĂ€ten zur Anlagenbereitstellung und Lizenzierung als Technologiepartner von Mercedes-Benz. Primobius plant die Vorlage des ersten Angebots einer kommerziellen Anlage mit 21.000 Tonnen JahreskapazitĂ€t bei der kanadischen Firma Stelco im Dezemberquartal 2023.
- Lithium Chemicals (70 % Technologie) â Vermarktung des patentierten ELiâą-Elektrolyseverfahrens (30%iger MiteigentĂŒmer Mineral Resources Ltd.) zur Herstellung von Lithiumhydroxid in BatteriequalitĂ€t aus Rohstoff aus Sole und/oder Hartgestein zu Betriebskosten im untersten Quartil. Co-Finanzierung von Pilotversuchen im Jahr 2023 sowie geplante Versuche in einer VorfĂŒhranlage und Evaluierungsstudien im Jahr 2024 fĂŒr einen potenziellen LiOH-Betrieb mit einer KapazitĂ€t von 25.000 Tonnen pro Jahr in Portugal im Rahmen eines Joint Ventures mit Firmen, die in Verbindung zu Bondalti, dem gröĂten Chemieunternehmen Portugals, stehen.
- VanadiumrĂŒckgewinnung (100 % Technologie) â Zielsetzung, eine nachhaltige Herstellung von hochreinem Vanadiumpentoxid durch die Verarbeitung eines Nebenprodukts der Stahlerzeugung (âSlagâ) zu Betriebskosten im untersten Quartil zu ermöglichen. Ausrichtung auf Partnerschaften mit Stahlproduzenten und Beteiligten der chemischen Vanadium-Wertschöpfungskette unter einem Technologielizenzierungs-GeschĂ€ftsmodell mit geringem Risiko / niedrigem Capex.
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[i] Alle Einzelheiten finden Sie in Neometals ASX-AnkĂŒndigung mit dem Titel âBattery Recycling âHubâ Engineering Cost Study Resultsâ [Ergebnisse der technischen Kostenstudie fĂŒr das Batterie-Recycling âHubââ], die am 1. August 2023 veröffentlicht wurde.

