Thiogenesis meldet positive Zwischenergebnisse seiner Phase-II-Studie zu MELAS und gibt Pipeline-Fortschritte hinsichtlich Leigh-Syndrom und Cystinose bekannt
05.11.2025 - 07:00:00 | irw-press.comIm Rahmen der Studie wurde ein biologischer Wirksamkeitsnachweis, eine Dosisfindung und eine Verbesserung der Biomarker erreicht
San Diego, Kalifornien, 4. November 2025 / IRW-Press / Thiogenesis Therapeutics, Corp. (TSXV: TTI) (OTCQX: TTIPF) (âThiogenesisâ oder das âUnternehmenâ) ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das schwefelbasierte Therapeutika fĂŒr pĂ€diatrische Erkrankungen entwickelt, vor allem solche mit mitochondrialer Dysfunktion, gibt heute die Zwischenergebnisse seiner klinischen Phase-2-Studie mit TTI-0102 zur Behandlung von mitochondrialer Enzephalopathie, Laktatazidose und schlaganfallĂ€hnlichen Episoden (MELAS) bekannt, die an der Radboud-UniversitĂ€t in den Niederlanden und am CHU Angers in Frankreich durchgefĂŒhrt wird. Das Unternehmen stellt auĂerdem aktuelle Informationen zu seinen Fortschritten und Planungen im Zusammenhang mit seinen klinischen Programmen zum Leigh-Syndrom-Spektrum und zur nephropathischen Cystinose bereit.
Positive Zwischenergebnisse: Klinische Phase-II-Studie zu MELAS
Die verblindete Zwischenanalyse basiert auf den Daten der ersten drei Monate der placebokontrollierten klinischen Phase-II-Studie des Unternehmens zu MELAS. An der Studie nahmen neun Patienten teil: Sechs wurden mittels Randomisierung der Behandlung mit dem firmeneigenen Wirkstoff TTI-0102 von Thiogenesis und drei mit einem Placebo zugewiesen. Die Ziele der Phase-II-Studie sind der biologische Wirksamkeitsnachweis (Proof-of-Concept), die Dosisfindung, die Biomarker-AktivitĂ€t und die frĂŒhe Wirksamkeit.
Die klinische Phase-II-Studie wird mit fĂŒnf aktiven Patienten mit einem Gewicht von ĂŒber 70 kg fortgesetzt, zwei Patienten erhielten TTI-0102 und drei Patienten Placebo. TTI-0102 wurde innerhalb der Gruppe gut vertragen, entsprechend den im Mai 2022 gemeldeten Ergebnissen frĂŒherer klinischer Phase-I-Studien bei gesunden Erwachsenen. Die Zwischenanalyse umfasste auch Daten von vier Patienten unter 50 kg, die die Studie aufgrund dosisabhĂ€ngiger Nebenwirkungen verlieĂen, was die Notwendigkeit einer Verfeinerung der Dosierungsprotokolle unterstreicht. Das Unternehmen plant, zwei Dosierungsschemata in anstehenden klinischen Studien einzufĂŒhren: das derzeitige Dosierungsschema fĂŒr höhergewichtige Patienten, das mit der laufenden Phase-II-Studie zu MELAS ĂŒbereinstimmt, und eine reduzierte Einzeldosis fĂŒr geringergewichtige Patienten.
Einzelne Biomarker- und Wirksamkeitsdaten bleiben vertraulich, bis sie möglicherweise Anfang 2026 veröffentlicht werden. Die Zwischenergebnisse lassen eine klare biologische Differenzierung zwischen den fĂŒnf aktiven Patienten erkennen und weisen auf eine signifikante UnterstĂŒtzung der mitochondrialen antioxidativen und restaurativen AktivitĂ€t von TTI-0102 hin.
âDie Zwischendaten sind sehr ermutigend und zeigen, dass TTI-0102 bei einem angemessenen Dosierungsschema gut vertragen wird und gleichzeitig zu bedeutsamen Verbesserungen der Biomarker fĂŒhrt, die unseren Therapieansatz bei mehreren Erkrankungen im Zusammenhang mit mitochondrialer Dysfunktion validierenâ, sagte Dr. Patrice Rioux, Chief Executive Officer von Thiogenesis. âDie Aufnahme hat nun die erforderlichen Schwellenwerte fĂŒr die Ziele der Dosisfindung und des Wirksamkeitsnachweis erreicht. Diese Ergebnisse untermauern auch unsere Strategie, TTI 0102 in eine zulassungsrelevante Phase-III-Studie zu MELAS ĂŒberzufĂŒhren, und tragen dazu bei, die Dosierung in unseren umfassenderen Programmen fĂŒr mitochondriale und metabolische Erkrankungen zu lenken.â
Pipeline-Updates: MELAS, Leigh-Syndrom-Spektrum und nephropathische Cystinose
MELAS
Die endgĂŒltigen 6-monatigen Daten aus der Radboud-Kohorte werden bis Januar 2026 erwartet, einschlieĂlich des Potenzials fĂŒr eine Peer-Review-Publikation, die sowohl Biomarker- als auch klinische Wirksamkeitsendpunkte umfasst. Auf der Grundlage vorlĂ€ufiger Ergebnisse plant das Unternehmen, einen Antrag auf Zulassung eines PrĂŒfprĂ€parats (Investigational Medicinal Product Dossier, IMPD) zu stellen, um 2026 eine entscheidende klinische Phase-III-Studie zu MELAS in Europa zu beginnen.
Leigh-Syndrom-Spektrum
Im Juni 2025 hat die US-Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) den Antrag von Thiogenesis auf Zulassung eines neuen PrĂŒfprĂ€parats (Investigational New Drug, IND) angenommen. Das Unternehmen steht kurz vor dem Abschluss der Arzneimittelherstellung und der Genehmigung durch das Institutional Review Board (IRB) fĂŒr eine klinische Phase-II-Studie zum Leigh-Syndrom-Spektrum, die voraussichtlich Anfang 2026 in Zusammenarbeit mit einem fĂŒhrenden US-Kinderkrankenhaus beginnen wird. Dosisanpassungen, die auf den Zwischendaten der Phase-II-Studie zu MELAS basieren, werden in einen geĂ€nderten PrĂŒfplan aufgenommen, der der FDA vorgelegt wird.
Nephropathische Cystinose
Aufgrund der pharmakokinetischen und Biomarker-Daten zu TTI-0102 bei MELAS sowie frĂŒherer Studien plant das Unternehmen, einen IND-Antrag fĂŒr eine zulassungsrelevante klinische Phase-III-Studie zu nephropathischer Cystinose zu stellen. In der Nichtunterlegenheitsstudie wird TTI-0102 mit Cysteamin-Therapien verglichen, die derzeit den Behandlungsstandard darstellen, jedoch mit belastenden Nebenwirkungen und einer unpraktischen mehrmaligen tĂ€glichen Dosierung verbunden sind.
Die potenzielle einmal tÀgliche Verabreichung von TTI-0102 und das verbesserte Nebenwirkungsprofil können einen erheblichen therapeutischen Nutzen und Vorteile hinsichtlich der LebensqualitÀt bieten. HÀufige Nebenwirkungen bestehender Therapien sind:
- Ăbelkeit und Erbrechen
- Durchfall und Bauchschmerzen
- Mundgeruch (Halitose)
- GeschmacksverÀnderungen (Dysgeusie)
- Fibrosebedingte Kolonkomplikationen (ProcsybiÂź)
Ăber nephropathische Cystinose
Nephropathische Cystinose ist eine seltene, autosomal rezessive Erkrankung, die durch Mutationen im CTNS-Gen verursacht wird, die den Cystintransport stören und zu einer weit verbreiteten Akkumulation lysosomaler Kristalle fĂŒhren. Die Symptome treten typischerweise im SĂ€uglingsalter auf und fĂŒhren ohne Behandlung zu Nierenversagen. Die Standardtherapie erfordert eine lebenslange Behandlung mit Cysteamin, die in der Regel mehrere tĂ€gliche Dosen und erhebliche gastrointestinale Nebenwirkungen mit sich bringt. TTI-0102, ein Prodrug der nĂ€chsten Generation auf Cysteaminbasis, wird entwickelt, um diese EinschrĂ€nkungen zu beheben. Mit verbesserter VertrĂ€glichkeit und Pharmakokinetik bietet es das Potenzial fĂŒr eine vereinfachte einmal tĂ€gliche Dosierung und weniger Nebenwirkungen. Die PrĂ€valenz von Cystinose in den USA wird auf 1.300 Patienten geschĂ€tzt, mit vergleichbaren Zahlen in Europa.
Ăber das Leigh-Syndrom-Spektrum
Das Leigh-Syndrom-Spektrum ist eine seltene, vererbte genetische Erkrankung, die die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, beeintrĂ€chtigt. Es wird in der Regel im SĂ€uglingsalter diagnostiziert und tritt schĂ€tzungsweise bei 1 von 40.000 Lebendgeburten auf. Zu den Symptomen zĂ€hlen schwache Saug-/StillfĂ€higkeit, Verlust der motorischen und kommunikativen FĂ€higkeiten, schlechte Muskelentwicklung, Atemprobleme, SchwĂ€che/MĂŒdigkeit und KrampfanfĂ€lle. Derzeit gibt es keine zugelassenen Medikamente fĂŒr das Leigh-Syndrom-Spektrum. Die wichtigsten Wirkmechanismen von TTI-0102 im Leigh-Syndrom-Spektrum bestehen darin, dass es den intrazellulĂ€ren Spiegel des Antioxidans Glutathion erhöht, um oxidativen Stress in den Mitochondrien zu reduzieren, und als VorlĂ€ufer der AminosĂ€ure Taurin dient, die das Potenzial hat, KrampfanfĂ€lle zu reduzieren.
Ăber MELAS
Die mitochondriale Enzephalopathie mit Laktatazidose und schlaganfallĂ€hnlichen Episoden (âMELASâ) ist eine vererbte mitochondriale Erkrankung, die meist durch eine Mutation von m.3243A>G im MT-TL1-Gen der mitochondrialen DNA verursacht wird. Zu den ersten Symptomen zĂ€hlen in der Regel KrampfanfĂ€lle, Erbrechen, Kopfschmerzen, MuskelschwĂ€che, Appetitlosigkeit und ErschöpfungszustĂ€nde (Fatigue). Oxidativer Stress, einschlieĂlich Glutathion- und Taurinmangel, spielt eine wichtige Rolle bei der Dysfunktion der Mitochondrien und sind potenzielle pathologische Mechanismen mitochondrialer Störungen, die sich als Angriffspunkte fĂŒr die Behandlung von MELAS und anderen mitochondrialen Erkrankungen eignen. Obwohl es sich um eine der hĂ€ufigeren mitochondrialen Erbkrankheiten handelt, gilt MELAS immer noch als seltene Krankheit (âOrphan Diseaseâ). SchĂ€tzungen zufolge leiden weltweit rund 4,1 von 100.000 Menschen an MELAS.
Ăber TTI-0102
Der Leitwirkstoff TTI-0102 des Unternehmens ist ein Disulfid, das aus zwei Thiolen besteht, die zu zwei unabhĂ€ngigen CysteaminmolekĂŒlen und einem MolekĂŒl PantothensĂ€ure (Vitamin B5) fĂŒhren. Cysteamin ist ein Thiol, das intensiv untersucht und getestet wurde; es ist der pharmazeutische Wirkstoff, der seit Jahrzehnten in Medikamenten zur Behandlung der lysosomalen Speicherkrankheit nephropathische Cystinose verwendet wird. TTI-0102 wurde entwickelt, um die wichtigsten Hindernisse zu ĂŒberwinden, mit denen thiolbasierte Medikamente konfrontiert sind: ihre kurze Halbwertszeit, starke gastrointestinale (âGIâ) Nebenwirkungen und DosierungsbeschrĂ€nkungen. Als Prodrug wird TTI-0102 nach der Einnahme zu CysteaminmolekĂŒlen metabolisiert. Der Stoffwechselprozess wirkt dabei als ein âGating-Mechanismusâ, der den Anstieg des sofort freigesetzten Cysteamins verhindert, der hĂ€ufig mit GI-Nebenwirkungen verbunden ist. AuĂerdem ermöglicht er eine höhere Dosierung und hat das Potenzial, einmal tĂ€glich verabreicht zu werden.
Ăber Thiogenesis Therapeutics
Thiogenesis Therapeutics, Corp. (TSXV: TTI) (OTCQX: TTIPF) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen in der klinischen Phase mit Sitz in San Diego, Kalifornien. Die Aktien des Unternehmens werden an der TSX Venture Exchange und in den Vereinigten Staaten im Börsensegment OTCQX gehandelt. Thiogenesis entwickelt schwefelhaltige Prodrugs, die als VorlĂ€ufer fĂŒr bereits zugelassene thiolaktive Verbindungen dienen und das Potenzial haben, schwere pĂ€diatrische Erkrankungen mit ungedecktem medizinischem Bedarf zu behandeln. Der fĂŒhrende Produktkandidat von Thiogenesis, TTI-0102, befindet sich in einer aktiven klinischen Phase-II-Studie zur Behandlung mitochondrialer Enzephalopathie, Laktatazidose und Schlaganfall (âMELASâ), darĂŒber hinaus sind eine IND-zugelassene klinische Phase-IIa-Studie zum Leigh-Syndrom-Spektrum, eine klinische Phase-II-Studie zu pĂ€diatrischer metabolischer Dysfunktion-assoziierter Steatohepatitis (âMASHâ) und eine klinische Phase-III-Studie zu nephropathischer Cystinose geplant.
WeiterfĂŒhrende Informationen erhalten Sie ĂŒber:
Brook Riggins, Direktor und CFO
E-Mail: info@thiogenesis.com
Tel.: (888) 223-9165
Zukunftsgerichtete Aussagen
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