AbschlussprĂŒfer, Bank

EY darf nicht erneut AbschlussprĂŒfer bei der Deutsche Bank AG werden! AktionĂ€re stellen Gegenantrag zur Hauptversammlung am 22. Mai 2025 und werben um UnterstĂŒtzung

19.05.2025 - 11:44:13 | dgap.de

SCHIRP & PARTNER RechtsanwÀlte mbB

Emittent / Herausgeber: SCHIRP & PARTNER RechtsanwÀlte mbB / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Rechtssache


19.05.2025 / 11:44 CET/CEST
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


  Die Deutsche Bank AG plant, auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2025 erneut Ernst & Young (EY) als AbschlussprĂŒfer zu bestellen. Dies ruft energischen Widerspruch von AktionĂ€ren auf den Plan. Was diese AktionĂ€re kritisieren: Die erneute Bestellung von EY fĂŒr das wichtige Amt des AbschlussprĂŒfers ist mit der negativen Rolle von EY im Wirecard-Skandal nicht zu vereinbaren. Dies gilt umso mehr, als EY bislang nicht nur jede AufklĂ€rung des Wirecard-Skandals verweigert, sondern auch nicht bereit ist, ĂŒber eine EntschĂ€digung der Wirecard-Anleger zu verhandeln. Hinzu kommt noch: Im Januar/Februar 2024 hat die deutsche EY-Landesgesellschaft einen spektakulĂ€ren Rechtsformwandel vollzogen. Durch diesen Rechtsformwandel ist der Zugriff der GlĂ€ubiger auf die Vermögenswerte der vormals einheitlichen deutschen EY-Landesgesellschaft deutlich begrenzt worden. Anders gesagt: EY hat sich selber klein gemacht, um bei Gefahr bis hinein in die Insolvenz flĂŒchten zu können.  AktionĂ€r Roberto Siotto aus Braunschweig, der den maßgeblichen Gegenantrag zur Hauptversammlung am 22. Mai gestellt hat: „Wir haben kein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass EY von der Deutschen Bank erneut als AbschlussprĂŒfer beauftragt werden soll. EY gehört zu den Verantwortlichen im Wirecard-Skandal, dem grĂ¶ĂŸten Finanzskandal der deutschen Geschichte. EY weigert sich ausdrĂŒcklich, einer höchstrichterlichen Aufforderung nachzukommen und sich um Einigungslösungen mit den GeschĂ€digten zu bemĂŒhen.“ Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp aus Berlin, dessen Kanzlei die grĂ¶ĂŸte KlĂ€gergruppe im Fall Wirecard gegen EY vertritt, darunter auch Roberto Siotto, ergĂ€nzt: „Die Deutsche Bank AG schadet sich mit der Beauftragung von EY aber auch selbst. Die Rechtsformumwandlung vom Januar/Februar 2024 hat zur Folge, dass EY insgesamt nur noch mit dem im Handelsregister eingetragenen Haftkapital haftet. Dies ist ein Betrag von ca. 2 Mio. EURO. Eine derart niedrige Haftsumme ist der GrĂ¶ĂŸe der Aufgabe bei der Deutsche Bank AG, und auch der Höhe des zu erwartenden Honorars, nicht mehr angemessen. Die EY GmbH & Co. KG WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft wĂ€re nicht mehr in der Lage, fĂŒr mögliche SchadensfĂ€lle angemessen aufzukommen. Warum beauftragt die Deutsche Bank AG einen Vertragspartner wie EY, der sich selber klein macht und damit zu erkennen gibt, dass er gerichtlichen Verurteilungen nicht nachkommen, sondern bei Bedarf in die Insolvenz flĂŒchten will?“    Was bei der Entscheidung der Deutschen Bank, EY erneut zu mandatieren, besonders irritiert: Zwei Fondsgesellschaften der Deutsche Bank-Tochter DWS haben große BetrĂ€ge in Wirecard-Aktien investiert und verloren. Diese Fondsgesellschaften klagen selbst gegen EY auf Schadensersatz. Roberto Siotto fragt: „Wie kann es sein, dass die Fondsgesellschaften – sozusagen die „Enkeltöchter“ – gegen EY klagen, aber die „Großmutter“, die Deutsche Bank AG, EY immer noch als AbschlussprĂŒfer mandatiert? Hier werden doch alle MaßstĂ€be guter UnternehmensfĂŒhrung verletzt.“   Roberto Siotto hat daher in Abstimmung mit seinem Anwalt Dr. Wolfgang Schirp einen Gegenantrag zur Hauptversammlung am 22. Mai gestellt, der darauf gerichtet ist, EY nicht erneut als AbschlussprĂŒfer zu bestellen. Die beiden Aktivisten werben bei allen anderen AktionĂ€ren ausdrĂŒcklich um UnterstĂŒtzung. FĂŒr RĂŒckfragen steht zur VerfĂŒgung:   Roberto Siotto, Braunschweig, Tel. 0049-172-7539755, mail: robertosiotto@gmx.de; Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp, Schirp Schmidt-Morsbach RechtsanwĂ€lte mbB, Kantstraße 149, D – 10623 Berlin, Tel. 0049-179-5320213, mail: schirp@schirp.com, URL: www.schirp.com


Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis   Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
boerse | 67318369 |