EQS-Adhoc: Rheinmetall AG: Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung fĂŒr das Boxer-Projekt und bei Losabnahmen fĂŒr Artilleriemunition (deutsch)
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 17:38 Uhr | dpa, AD HOC NEWSRheinmetall AG: Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung fĂŒr das Boxer-Projekt und bei Losabnahmen fĂŒr Artilleriemunition
EQS-Ad-hoc: Rheinmetall Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Prognose /
Gesamtjahr/GeschÀftszahlen / Quartal
Rheinmetall AG: Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund
wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung fĂŒr das Boxer-Projekt
und bei Losabnahmen fĂŒr Artilleriemunition
04.11.2026 / 17:38 CET/CEST
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Hervorragende Quartalsergebnisse im Q3 - Anpassung der Gesamtjahreserwartung
aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung fĂŒr das
Boxer-Projekt und bei Losabnahmen fĂŒr Artilleriemunition
Rheinmetall erfĂŒllt auch im dritten Quartal die gesetzten Erwartungen. Der
Umsatz stieg um 32% auf 3.149 Mrd. Euro nach 2.308 Mrd. Euro im
Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis konnte sogar von 342 Mio. Euro um
62% auf 553 Mio. Euro gesteigert werden, was die operative Marge von 14,8%
auf 17,5% wachsen lieĂ. Der Auftragseingang war mit 2.893 Mrd. Euro
ebenfalls auf einem guten, wenn auch leicht niedrigerem Niveau. Der OFCF
entwickelte sich trotz des weiteren Aufbaus von VorrÀten und der angepassten
InvestitionstÀtigkeit in die richtige Richtung, blieb aber mit minus 82 Mio.
Euro nur leicht negativ nach einem Vorjahresquartalswert von minus 168 Mio.
Euro.
Trotz dieser erneut positiven Quartals-Entwicklung muss aufgrund der
wahrscheinlich verzögerten Beauftragung im Projekt Arminius die
Jahresprognose fĂŒr 2026 angepasst werden, da mit dem entsprechenden
Auftragseingang in 2026 nicht mehr gerechnet werden kann. Damit mĂŒssen die
mit dem Projekt verbundenen Anzahlungen und UmsatzbeitrÀge in das neue Jahr
verschoben werden.
Im Bereich Waffe und Munition werden sich im vierten Quartal des Jahres 2026
im Bereich der neuen GeschÀftsaktivitÀten, insbesondere in der
Zusammenarbeit mit der niederlÀndischen Firma Destinus, nicht alle
ursprĂŒnglich avisierten Umsatzchancen im laufenden GeschĂ€ftsjahr realisieren
lassen. FĂŒr das GeschĂ€ft mit der Artilleriemunition ist jetzt absehbar, dass
es zu Verzögerungen bei Losabnahmen kommen wird. Diese UmsÀtze werden sich
demensprechend ins Jahr 2027 verschieben.
Daher nimmt Rheinmetall eine Anpassung der Gesamtjahreserwartung vor: FĂŒr
den Umsatz erwartet Rheinmetall nunmehr rund 13,2 Mrd. Euro statt der bisher
avisierten 13,7 - 14,2 Mrd. Euro. Die operative Marge sinkt leicht auf den
Wert von rund 18,5% von bisher rund 19%, was sich durch den nun geÀnderten
Produktmix des Jahresumsatzes erklÀrt. Weiterhin wird erwartet, das der OFCF
fĂŒr das Gesamtjahr positiv sein wird. Die ursprĂŒngliche Guidance war
aufgrund der erwarteten Anzahlungen im Rahmen des Arminius-Projektes
hingegen von einer Cash-Conversion-Rate von ĂŒber 40% ausgegangen.
Die vollstÀndige Quartalsmitteilung Q3 2026 wird im Rahmen der regulÀren
Quartalsberichterstattung am 5.11.2026 um 7.30 Uhr unter www.rheinmetall.com
verfĂŒgbar sein.
Kontakt:
Dr. Philipp von Brandenstein +49 (0) 211 473 4300,
philipp.vonbrandenstein@rheinmetall.com
Ende der Insiderinformation
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