EQS-Adhoc: PrÀsentation des Halbjahresergebnisses 2025 der Julius BÀr Gruppe (deutsch)
22.07.2025 - 07:00:58PrÀsentation des Halbjahresergebnisses 2025 der Julius BÀr Gruppe
Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
PrÀsentation des Halbjahresergebnisses 2025 der Julius BÀr Gruppe
22.07.2025 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemÀss Art. 53 KR
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Ad-hoc-Mitteilung gemÀss Art. 53 KR
* Anhaltende Kundendynamik mit gegenĂŒber Vorjahr nahezu verdoppelten
Netto-NeugeldzuflĂŒssen von CHF 7.9 Mrd.
* Verwaltete Vermögen (AuM) CHF 483 Mrd. (Ende 2024: CHF 497 Mrd.),
durchschnittliche monatliche AuM gegenĂŒber Vorjahr um 7% auf CHF 491
Mrd. gestiegen.
* IFRS-Konzerngewinn CHF 295 Mio., RĂŒckgang um 35% im Vergleich zu H1
2024; IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) CHF 1.44, beeintrÀchtigt durch bereits
offengelegte höhere Wertberichtigungen auf Krediten und Einmaleffekt
(nicht liquiditÀtswirksam) aus dem Abschluss des Verkaufs von Julius
Baer Brazil.
* Zugrunde liegender Konzerngewinn (ohne M&A-bezogene Positionen und ohne
Netto-Kreditverluste im H1 2025) CHF 511 Mio., 11% mehr gegenĂŒber
Vorjahr.
* Zugrunde liegende Cost/Income Ratio auf 68.2% verbessert (H1 2024:
71.0%).
* Auf gutem Weg bis Ende 2025 auf Run-Rate-Basis zusÀtzliche
Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. zu erreichen.
* Solide Kapitalausstattung: CET1-Kapitalquote 15.6% und
Gesamtkapitalquote 22.3%.
* Sehr liquide Bilanz: Tier 1 Leverage Ratio 4.9% und
LiquiditÀtsdeckungsquote 303%.
* Deutliche Fortschritte bei der BewÀltigung von Altlasten und sonstigen
Herausforderungen durch StÀrkung des Risikomanagements, Vereinfachung
der Organisation sowie Optimierung des Betriebsmodells und der
geografischen PrÀsenz.
Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius BĂ€r Gruppe AG, sagte:
«Es ist ermutigend, die positive Dynamik zu sehen, die sich in einem
gegenĂŒber dem Vorjahr mehr als doppelt so hohen Nettoneugeld und einem
zweistelligen Anstieg des zugrunde liegenden Konzerngewinns niederschlÀgt -
bei anhaltender Fokussierung auf Kunden und Risikomanagement. Mit einer
klaren strategischen Agenda erzielen wir nun bedeutende Fortschritte bei der
Erschliessung von Wachstumspotenzial. Gleichzeitig setzen wir
organisatorische und operative VerÀnderungen um und liegen mit unserem
Kostensenkungsprogramm vor Plan. Ich bin zuversichtlich, dass wir ĂŒber alle
Voraussetzungen verfĂŒgen, um unser volles Potenzial auszuschöpfen und unsere
Mittelfristziele zu erreichen.»
Alternative Performance-Kennzahlen und Ăberleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte
Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukĂŒnftigen Performance und zur
finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind.
Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen
Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) -
einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse fĂŒr Positionen
im Zusammenhang mit Fusionen und Ăbernahmen (M&A) - nĂŒtzliche Informationen
ĂŒber die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM
verstehen sich als ErgÀnzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch
nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und
anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Ăberleitungen zu
den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative
Performance Measures des Halbjahresberichts 2025 (nur in Englisch
vorliegend) unter www.juliusbaer.com/APM. Siehe auch Abschnitt Alternative
Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.
Insgesamt verbesserter zugrunde liegender GeschĂ€ftsgang gegenĂŒber Vorjahr
Der IFRS-Gewinn vor Steuern wurde beeintrÀchtigt durch bereits ausgewiesene
Netto-Kreditverluste von CHF 130 Mio. (verbucht nach Erhöhung der
Wertberichtigungen fĂŒr ausgewĂ€hlte Positionen im Hypothekenportfolio und
Private-Debt-Portfolio) und einen Netto-Effekt von CHF 99 Mio. aus dem
Abschluss des Verkaufs des inlÀndischen brasilianischen GeschÀfts Julius
Baer Brasil GestĂŁo de PatrimĂŽnio e Consultoria de Valores MobiliĂĄrios Ltda.
(Julius Baer Brazil) im MĂ€rz 2025. Infolgedessen ging der Gewinn vor Steuern
nach IFRS gegenĂŒber dem Vorjahr um 32% auf CHF 370 Mio. zurĂŒck. Der
Konzerngewinn sowie der Gewinn pro Aktie verringerten sich um je 35% auf CHF
295 Mio. bzw. CHF 1.44.
Auf der ĂŒblichen adjustierten Basis der Gruppe (ohne M&A-bezogene
Positionen) ging der Gewinn vor Steuern um 12% auf CHF 484 Mio. zurĂŒck und
die Vorsteuermarge gab um 4 Basispunkte (Bp) auf 20 Bp nach. Der adjustierte
Konzerngewinn und der adjustierte Gewinn pro Aktie verzeichneten einen
RĂŒckgang um 11% auf CHF 408 Mio. bzw. CHF 1.98. Auf derselben Basis sank die
adjustierte Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) auf 22% (H1 2024: 30%).
Unter Ausschluss des Effekts der Netto-Kreditverluste auf das adjustierte
Halbjahresergebnis 2025 ergab sich ein Anstieg des zugrunde liegenden
Gewinns vor Steuern um 11% auf CHF 614 Mio. Dies entspricht einem Wachstum
der zugrunde liegenden ErtrÀge um 5% sowie einer Verbesserung der zugrunde
liegenden Cost/Income Ratio auf 68.2% (H1 2024: 71.0%), nachdem sich die
Kosteneinsparungsmassnahmen erstmals positiv auf die Ergebnisse der Gruppe
ausgewirkt hatten. Diese Einsparungen vermochten den RĂŒckgang der zugrunde
liegenden Bruttomarge um 2 Bp (auf 83 Bp) mehr als auszugleichen. Die
zugrunde liegende Vorsteuermarge verbesserte sich um 1 Bp auf 25 Bp. Der
zugrunde liegende Konzerngewinn und der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie
stiegen um 11% auf CHF 511 Mio. beziehungsweise CHF 2.49. Die zugrunde
liegende Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) erhöhte sich auf 28%.
Netto-NeugeldzuflĂŒsse im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt
WĂ€hrend die Risikoreduzierung im Kundenbuch fortgesetzt wurde, erzielte die
Gruppe starke und qualitativ hochwertige Netto-NeugeldzuflĂŒsse von CHF 7.9
Mrd. (3.2% annualisiert). Dies entspricht einem Anstieg von 113% gegenĂŒber
CHF 3.7 Mrd. in der Vorjahresperiode. Die ZuflĂŒsse stammten vorwiegend von
Kundschaft mit Domizil in SchlĂŒsselmĂ€rkten der Gruppe in Asien (insbesondere
Hongkong, Singapur und Indien), in Westeuropa (insbesondere Grossbritannien
und Irland sowie Deutschland) und im Nahen Osten (hauptsÀchlich den
Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain).
Die verwalteten Vermögen betrugen per 30. Juni 2025 CHF 483 Mrd. und lagen
damit CHF 15 Mrd. (-3%) tiefer als zu Jahresbeginn. Die positiven
Auswirkungen von soliden Netto-NeugeldzuflĂŒssen und steigenden globalen
AktienmÀrkten wurden durch den schwÀcheren US-Dollar und die VerÀusserung
sowie Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil (AuM von CHF 8 Mrd.) im MĂ€rz
2025 mehr als kompensiert. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen im
Jahresvergleich um 7% auf CHF 491 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen
von CHF 89 Mrd. betrugen die gesamthaften Kundenvermögen CHF 572 Mrd.
Betriebsertrag nach IFRS wegen Verkauf von Julius Baer Brazil 7% tiefer,
aber zugrunde liegender Betriebsertrag höher nach AuM-Anstieg gegenĂŒber
Vorjahr
Der Betriebsertrag nach IFRS gab um 7% auf CHF 1'810 Mio. nach (H1 2024: CHF
1'945 Mio.). Die positiven Effekte des Anstiegs beim Erfolg aus dem
Kommissions- und DienstleistungsgeschÀft sowie beim Erfolg aus
Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) wurden
durch den rĂŒcklĂ€ufigen Erfolg aus dem ZinsgeschĂ€ft und die beiden zuvor
genannten, bereits offengelegten grösseren Positionen (Netto-Kreditverluste
und VerÀusserung von Julius Baer Brazil) mehr als kompensiert.
Unter Ausschluss des M&A-bezogenen Effekts auf den Betriebsertrag ging der
adjustierte Betriebsertrag um 2% auf CHF 1'910 Mio. zurĂŒck. Entsprechend
betrug die adjustierte Bruttomarge 78 Bp (H1 2024: 85 Bp). Ohne den Effekt
der Netto-Kreditverluste von CHF 130 Mio. auf den adjustierten
Betriebsertrag erhöhte sich der zugrunde liegende Betriebsertrag um 5% auf
CHF 2'040 Mio. Dies war in erster Linie auf den 7%igen Anstieg der
durchschnittlichen monatlichen AuM im Vergleich zum Vorjahr zurĂŒckzufĂŒhren.
Auf dieser Basis betrug die entsprechende zugrunde liegende Bruttomarge 83
Bp.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und DienstleistungsgeschÀft nahm um 5% auf
CHF 1'143 Mio. zu, wobei sich die wiederkehrenden ErtrÀge um 4% auf CHF 896
Mio. steigerten. Die erhöhte KundenaktivitÀt bewirkte einen Anstieg der
Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 14% auf CHF 402
Mio. Der Kommissionsaufwand nahm um 31% auf CHF 154 Mio. zu.
Da sich die zinsabhÀngigen Ertragskomponenten weiter in Richtung Erfolg aus
Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL verlagerten, verringerte sich der
Erfolg aus dem ZinsgeschÀft um CHF 151 Mio. auf CHF 72 Mio. Aufgrund eines
RĂŒckgangs der Zinsen im Vergleich zum Vorjahr, einer relativen Verlagerung
hin zu tiefer verzinsten Krediten in Schweizer Franken und eines schwÀcheren
US-Dollars nahmen die ZinsertrÀge aus Kundenausleihungen um 27% auf CHF 628
Mio. ab. Die ErtrÀge aus dem Treasury-Portfolio (die Summe von Zinsertrag
aus Schuldinstrumenten zu FVOCI [zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis
bewertet] und Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu fortgefĂŒhrten
Anschaffungskosten) verringerten sich um 14% auf CHF 264 Mio. und die
ZinsertrĂ€ge aus Forderungen gegenĂŒber Banken um 49% auf CHF 81 Mio.
Teilweise wegen niedrigerer Zinsen und Wechselkurseffekten sank der
Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenĂŒber Kunden um 19% auf CHF 747 Mio. Der
Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenĂŒber Banken ging um 31% auf CHF 79 Mio.
zurĂŒck.
Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL erhöhte sich um CHF 170
Mio. bzw. 27% auf CHF 807 Mio. als Folge eines bedeutenden Anstiegs des
Ertrags aus Treasury Swaps aufgrund höherer Volumina und einer sich
ausweitenden Differenz zwischen US- und Schweizer Zinsen. Die ErtrÀge aus
strukturierten Produkten und Devisenhandel steigerten sich in den ersten
vier Monaten von 2025, namentlich wÀhrend der VolatilitÀtsspitze Anfang
April nach den US-Zoll-AnkĂŒndigungen, ehe sie im Mai und Juni zurĂŒckgingen.
Der ĂŒbrige ordentliche Erfolg nach IFRS verringerte sich um CHF 81 Mio. auf
CHF -83 Mio., was auf den bereits genannten M&A-bezogenen Effekt
zurĂŒckzufĂŒhren ist. Der adjustierte ĂŒbrige ordentliche Erfolg verbesserte
sich um CHF 19 Mio. auf CHF 17 Mio.
Die Wertberichtigungen auf finanziellen Vermögenswerten beliefen sich auf
CHF 130 Mio. (H1 2024: CHF 7 Mio.).
Verbesserte zugrunde liegende Cost/Income Ratio - erwartete
Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. bis Ende 2025
Der GeschĂ€ftsaufwand nach IFRS nahm gegenĂŒber Vorjahr um 3% auf CHF 1'440
Mio. zu. WĂ€hrend der Personalaufwand um 3% auf CHF 940 Mio. stieg, lag der
Sachaufwand mit CHF 378 Mio. um 2% höher. Die Abschreibungen und
Wertminderungen auf immateriellen Werten verzeichneten einen Anstieg von 5%
auf CHF 73 Mio. und die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen
gingen um 2% auf CHF 48 Mio. zurĂŒck.
Wie in frĂŒheren Jahren umfasst der adjustierte GeschĂ€ftsaufwand in der
Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung sowie im
Management Report des Halbjahresberichts 2025 keine M&A-bezogenen Kosten
(CHF 14 Mio., eine Zunahme im Vergleich zu CHF 9 Mio. im H1 2024). Auf
dieser Basis stieg der adjustierte GeschÀftsaufwand im Vorjahresvergleich um
2% auf CHF 1'426 Mio.
Wie bereits angekĂŒndigt geht die Gruppe davon aus, die fĂŒr Ende 2025 auf
Run-Rate-Basis angestrebten Bruttokosteneinsparungen von CHF 110 Mio. um CHF
20 Mio. zu ĂŒbertreffen. Die geschĂ€tzten Gesamtkosten zur Erreichung dieses
Einsparungsziels betragen rund CHF 65 Mio. Davon sind bislang CHF 27 Mio. in
die Finanzrechnung eingeflossen, einschliesslich CHF 22 Mio. beim
Personalaufwand (H1 2024: CHF 18 Mio., nur Personalaufwand).
Der adjustierte Personalaufwand stieg um 3% auf CHF 937 Mio., teilweise
aufgrund höherer Incentive- und leistungsbezogener Kosten, einer Zunahme der
Aufwendungen fĂŒr Vorsorgeeinrichtungen und höherer Abfindungszahlungen. Ende
Juni 2025 beschÀftigte die Gruppe 7'335 VollzeitkrÀfte (FTE), 260 FTE
weniger als Ende 2024 (davon 250 FTE von Julius Baer Brazil). Von der
gesamten Anzahl FTE waren 1'286 Kundenberaterinnen und Kundenberater (RM),
was einem RĂŒckgang seit Jahresbeginn um 94 FTE entspricht. Es wurden 55 RM
neu eingestellt, 28 RM traten infolge des Verkaufs von Julius Baer Brazil
aus, weitere 78 RM verliessen die Gruppe (grösstenteils im Rahmen des
Performance-Managements). Hinzu kam eine weitere Netto-Reduktion um 43 RM
infolge interner Transfers und der gegen Ende der Berichtsperiode
umgesetzten Ănderungen des Front-Operating-Modells.
Der adjustierte Sachaufwand stieg um 1% auf CHF 371 Mio., was insbesondere
auf eine Erhöhung bei RĂŒckstellungen und Verlusten um CHF 24 Mio. auf
insgesamt CHF 36 Mio. zurĂŒckzufĂŒhren ist. Ohne RĂŒckstellungen und Verluste
verzeichnete der adjustierte Sachaufwand einen RĂŒckgang um 5% auf CHF 335
Mio. Diese Entwicklung wurde im Wesentlichen verursacht durch eine
Verminderung bei den Beratungshonoraren und Rechtskosten sowie tiefere
Ausgaben fĂŒr externe Mitarbeitende.
WĂ€hrend sich die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und
Sachanlagen um 1% auf CHF 48 Mio. verringerten, erhöhten sich die
adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um
6% auf CHF 70 Mio. Dieser Anstieg war in erster Linie eine Auswirkung
höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.
Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne adjustierte RĂŒckstellungen und
Verluste) stieg auf 72.8% an (H1 2024: 71.0%). Ohne den Effekt der CHF 130
Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten Betriebsertrag verbesserte
sich die zugrunde liegende Cost/Income Ratio um 3 Prozentpunkte auf 68.2%.
Starke und liquide Bilanz
Im Vergleich zum Jahresende 2024 sank die Bilanz infolge der signifikanten
Auswirkung eines schwĂ€cheren US-Dollars geringfĂŒgig (CHF -0.4 Mrd.) auf CHF
104.7 Mrd.
Die Kredite verringerten sich um CHF 0.2 Mrd. auf CHF 41.4 Mrd. Davon waren
CHF 8.5 Mrd. Hypothekarkredite (unverÀndert) sowie CHF 32.9 Mrd.
Lombardkredite (CHF -0.2 Mrd.), wobei letztere auch CHF 0.1 Mrd.
Private-Debt-Kredite umfassen (Ende 2024: CHF 0.4 Mrd.). Da sich die
Position Verpflichtungen gegenĂŒber Kunden (Kundengelder) seit Jahresbeginn
um 5% auf CHF 65.3 Mrd. verringerte, erhöhte sich das VerhÀltnis von
Ausleihungen zu Einlagen auf 63% (Ende 2024: 61%).
WĂ€hrend sich Bargeld und Einlagen bei Zentralbanken um 9% auf CHF 7.5 Mrd.
verringerten, stiegen Forderungen aus WertpapierleihgeschÀften (Securities
Lending) um 134% auf CHF 13.4 Mrd. Das gesamte Treasury-Portfolio, erfasst
in den finanziellen Vermögenswerten zu FVOCI (RĂŒckgang um 16% auf CHF 8.9
Mrd.) und anderen finanziellen Vermögenswerten zu fortgefĂŒhrten
Anschaffungskosten (Zunahme um 4% auf CHF 5.5 Mrd.), verringerte sich um 10%
auf CHF 14.4 Mrd.
Das den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital ging
um 1% auf CHF 6.7 Mrd. zurĂŒck.
Die Bilanz bleibt sehr liquide bei einer LiquiditÀtsdeckungsquote von 303%
(Ende 2024: 292% oder 296% auf pro forma B3F-Ă€quivalenter Basis).
KreditĂŒberprĂŒfung im Gange
Die ĂberprĂŒfung des Kreditportfolios wird fortgesetzt und voraussichtlich in
den nÀchsten Monaten abgeschlossen werden. Seit dem letzten Update mit dem
Interim Management Statement fĂŒr die ersten vier Monate des Jahres 2025 (20.
Mai 2025) bestand keine Notwendigkeit, weitere Wertberichtigungen fĂŒr
Kreditrisiken zu bilden. Nach Abschluss der KreditĂŒberprĂŒfung wird die
Gruppe in der Lage sein zu entscheiden, ob zusÀtzliche Wertberichtigungen
erforderlich sind.
Solide Kapitalausstattung
In der Schweiz wurde der finale Basel-III-Standard (B3F) zu Beginn des
laufenden GeschÀftsjahres umgesetzt. Im ersten Halbjahr 2025 verstÀrkte
Julius BĂ€r die bereits solide Kapitalausstattung auf vergleichbarer Basis
erheblich.
Im Vergleich zum Jahresende 2024 ist das CET1-Kapital um CHF 0.2 Mrd. bzw.
4% auf CHF 3.7 Mrd. angestiegen. Die kombinierten positiven Effekte aus dem
erzielten Konzerngewinn und der anhaltenden Umkehr (Pull-to-Par) der
Wertminderung (2021 und 2022) der im Treasury-Portfolio der Gruppe
gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete finanzielle Vermögenswerte)
vermochten die Auswirkung der einbehaltenen BeitrĂ€ge fĂŒr eine Dividende mehr
als auszugleichen. Nach der Platzierung von Perpetual Tier 1
Subordinated-Anleihen ĂŒber USD 400 Mio. im Februar 2025 und der RĂŒckzahlung
von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen ĂŒber CHF 350 Mio. im Juni 2025
lagen das Tier 1 Kapital und das Gesamtkapital unverÀndert bei CHF 5.3 Mrd.
Per 30. Juni 2025 beliefen sich die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf CHF
24.0 Mrd. Die Kreditrisikopositionen betrugen CHF 11.3 Mrd., operationelle
Risikopositionen CHF 10.7 Mrd., Marktrisikopositionen CHF 1.3 Mrd. und nicht
gegenparteibezogene Risikopositionen CHF 0.6 Mrd. Ende 2024 beliefen sich
die gesamthaften risikogewichteten Aktiven auf CHF 20.2 Mrd. bzw. CHF 25.2
Mrd. auf pro forma B3F-Ă€quivalenter Basis.
Diese Entwicklungen fĂŒhrten zu einer CET1-Kapitalquote von 15.6% (Ende 2024:
17.8% bzw. 14.2% auf pro forma B3F-Ă€quivalenter Basis) und einer
Gesamtkapitalquote von 22.3% (Ende 2024: 26.4% bzw. 21.1% auf pro forma
B3F-Ă€quivalenter Basis). Das Gesamtengagement blieb stabil bei CHF 107 Mrd.,
die Tier 1 Leverage Ratio lag unverÀndert bei 4.9%.
Somit bleibt die Kapitalausstattung der Gruppe unverÀndert stark: Die
CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote lagen weiterhin deutlich ĂŒber den
eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich ĂŒber den
Ende Juni 2025 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw.
12.5%. Die Tier 1 Leverage Ratio befand sich weiterhin komfortabel ĂŒber der
regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.
__________________________
Die Ergebniskonferenz fĂŒr Analysten und Investoren wird um 8.30 Uhr (MESZ)
via Webcast ĂŒbertragen. SĂ€mtliche Unterlagen (PrĂ€sentation,
Halbjahresbericht 2025, Tabellendokumente sowie die vorliegende
Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur VerfĂŒgung.
Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist
die englische Version.
Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256
Wichtige Termine
* 24. November 2025: Veröffentlichung des Interim Management Statements
fĂŒr die ersten zehn Monate 2025
* 2. Februar 2026: Veröffentlichung und PrÀsentation des Jahresergebnisses
2025
* 16. MÀrz 2026: Veröffentlichung des GeschÀftsberichts 2025,
einschliesslich des VergĂŒtungsberichts 2025
* 16. MÀrz 2026: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2025
* 9. April 2026: Generalversammlung, ZĂŒrich
Ăber Julius BĂ€r
Julius BĂ€r ist die fĂŒhrende unabhĂ€ngige Schweizer Wealth-Management-Gruppe
und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die
persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkundschaft. Per
Ende Juni 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 483 Mrd. Die
Bank Julius BĂ€r & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren UrsprĂŒnge bis
ins Jahr 1890 zurĂŒckreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der
Julius BĂ€r Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol:
BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30
grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.
Julius BÀr ist in rund 25 LÀndern und an rund 60 Standorten prÀsent. Mit
Hauptsitz in ZĂŒrich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in
Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg,
Madrid, Mexiko-Stadt, Mailand, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai,
Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere
objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius
BĂ€r, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische
Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth
Management.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter
www.juliusbaer.com.
Disclaimer fĂŒr zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius BÀr Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst
zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder
aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft ĂŒber ihre zukĂŒnftigen
GeschÀftsergebnisse, finanzielle Lage, LiquiditÀt, Leistung, Aussichten,
Strategien, Möglichkeiten und das GeschÀftsumfeld, in dem sie sich bewegt,
widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die
keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese
Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte»,
«erwartet», «beabsichtigt», «schÀtzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht»,
«plant», «sagt voraus» und Àhnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche
Aussagen werden auf der Grundlage von SchÀtzungen und Erwartungen gemacht,
welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im
jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.
Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten,
Annahmen und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren können, dass das tatsĂ€chliche
GeschÀftsergebnis, die finanzielle Lage, LiquiditÀt, Leistung, Aussichten
und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der MÀrkte, welche die Gesellschaft
bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen
zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu
solchen Abweichungen fĂŒhren können, sind unter anderem: VerĂ€nderungen des
GeschÀfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische
Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der
EuropÀischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft,
auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren.
ZusÀtzliche Faktoren können die tatsÀchlichen Resultate, Leistungen oder
Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser
Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf
derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und
ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und
Berater ĂŒbernehmen ausdrĂŒcklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch
nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser
Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder
Ănderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Ănderungen von
Ereignissen, Bedingungen und UmstÀnden, auf welchen diese
zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch
anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.
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Ende der Adhoc-Mitteilung
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Sprache: Deutsch
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2172700 22.07.2025 CET/CEST

