EQS-Adhoc: PrÀsentation des Jahresabschlusses 2023 der Julius BÀr Gruppe (deutsch)
01.02.2024 - 07:01:15PrÀsentation des Jahresabschlusses 2023 der Julius BÀr Gruppe
Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Personalie
PrÀsentation des Jahresabschlusses 2023 der Julius BÀr Gruppe
01.02.2024 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemÀss Art. 53 KR
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Ad-hoc-Mitteilung gemÀss Art. 53 KR
Konzerngewinn widerspiegelt die vollstÀndige Wertberichtigung auf das
grösste Private Debt Engagement - Zugrunde liegende ProfitabilitÀt robust -
StÀrkere Kapitalausstattung - UnverÀnderte Dividende von CHF 2.60 pro Aktie
- Ausstieg aus dem Private Debt GeschÀft - CEO Philipp Rickenbacher tritt
zurĂŒck
Konzerngewinn beeintrÀchtigt durch vollstÀndige Wertberichtigung auf das
grösste Private Debt Engagement; zugrunde liegende ProfitabilitÀt blieb
stark:
* Den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG zurechenbarer IFRS-Konzerngewinn
CHF 454 Mio. (-52%) und IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) CHF 2.21 (-52%).
* Adjustierter Konzerngewinn (ohne M&A-bezogene Positionen) CHF 472 Mio.
(- 55%) und den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG zurechenbarer
adjustierter Gewinn pro Aktie CHF 2.30 (-54%).
* Ergebnisse widerspiegeln Netto-Kreditverluste in Höhe von CHF 606 Mio.,
die eine vollstĂ€ndige Wertberichtigung fĂŒr das grösste Private Debt
Engagement von CHF 586 Mio. enthalten, das am 27. November 2023
offengelegt wurde.
* Ohne diesen Effekt sank der zugrunde liegende Betriebsertrag leicht
gegenĂŒber Vorjahr, wobei der positive Nettoeffekt höherer Zinsen durch
Aufwertung des Schweizer Frankens, tiefere VolatilitÀt und geringere
HandelsaktivitÀt der Kunden wettgemacht wurde.
* Adjustierter GeschÀftsaufwand moderat höher trotz erheblicher
Investitionen in Wachstum, einschliesslich einer (Netto-)Erhöhung der
Anzahl Kundenberater um 95.
* Zugrunde liegender Gewinn vor Steuern CHF 1'120 Mio. (-7%).
* Zugrunde liegender Konzerngewinn CHF 947 Mio. (-10%) und zugrunde
liegender Gewinn pro Aktie von CHF 4.61 (-9%), zurĂŒckzufĂŒhren auf
deutlich höhere effektive Steuerquote.
Solide NettozuflĂŒsse wĂ€hrend dem Jahr 2023:
* Netto-Neugeldzufluss in Höhe von CHF 12.5 Mrd., trotz anhaltendem
Fremdfinanzierungsabbau durch Kunden
Verbesserte Kapitalausstattung und LiquiditÀt der Bilanz:
* CET1 Kapitalquote bei 14.6% (Ende 2022: 14.0%) und Gesamtkapitalquote
bei 24.0% (Ende 2022: 21.7%), deutlich ĂŒber den regulatorischen
Mindestanforderungen und den eigenen Untergrenzen der Gruppe.
* LiquiditÀtsdeckungsquote (LCR) auf 291% gestiegen (Ende 2022: 233%).
Dividende unverÀndert:
* Antrag auf unverĂ€nderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie fĂŒr
das GeschÀftsjahr 2023.
Ausstieg aus Private Debt GeschÀft:
* Unsicherheit von grösstem Engagement mit vollstÀndiger Wertberichtigung
beseitigt.
* Ordentliche Abwicklung des verbleibenden Private Debt Buchs von CHF 0.8
Mrd. (2% des gesamten Kreditbuchs).
* Konzentration des KreditgeschÀfts auf Bereiche mit historischer StÀrke:
Lombard- und Hypothekarkredite.
* Substanzielle Reduzierung der VergĂŒtung von Verwaltungsrat und
GeschÀftsleitung.
Ănderungen in der GeschĂ€ftsleitung und im Verwaltungsrat:
* CEO tritt im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Verwaltungsrat zurĂŒck.
* Nic Dreckmann, derzeitiger stellvertretender CEO und Chief Operating
Officer, wird CEO ad interim.
* David Nicol, Vorsitzender des Governance- und Risikoausschusses des
Verwaltungsrats, wird sich an der Generalversammlung 2024 nicht zur
Wiederwahl stellen.
ZĂŒrich, 1. Februar 2024 - Romeo Lacher, VerwaltungsratsprĂ€sident der Julius
BĂ€r Gruppe AG, sagte: «Im Namen des gesamten Verwaltungsrats drĂŒcke ich mein
tiefes Bedauern aus, dass die vollstÀndige Wertberichtigung des grössten
Engagements in unserem Private Debt GeschĂ€ft unseren Konzerngewinn fĂŒr 2023
signifikant beeintrĂ€chtigt hat. Unsere Ergebnisse fĂŒr das Jahr 2023 spiegeln
unsere Entschlossenheit wider, jegliche Unsicherheit in Bezug auf unser
Private Debt GeschÀft durch diese vollstÀndige Wertberichtigung zu
beseitigen. Die Ergebnisse stehen auch fĂŒr die anhaltende finanzielle StĂ€rke
von Julius BÀr, die sich in unserer Kapitalausstattung, der SoliditÀt
unserer Bilanz und unserer robusten zugrunde liegenden ProfitabilitÀt
ausdrĂŒckt. Wir konzentrieren unsere Kreditvergabe auf traditionellere
Bereiche, die einen wichtigen Bestandteil unseres
Vermögensverwaltungsangebots bilden.»
Alternative Performance-Kennzahlen und Ăberleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte
Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukĂŒnftigen Performance und zur
finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind.
Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen
Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) -
einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse fĂŒr Positionen
im Zusammenhang mit Fusionen und Ăbernahmen (M&A) - nĂŒtzliche Informationen
ĂŒber die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM
verstehen sich als ErgÀnzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch
nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und
anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Ăberleitungen zu
den am besten ĂŒbereinstimmenden IFRS-Positionen finden sich im Dokument
«Alternative Performance-Kennzahlen» unter www.juliusbaer.com/APM.
Anstieg der verwalteten Vermögen dank positiver Aktienmarktentwicklung und
Netto-Neugeld
Die verwalteten Vermögen (AuM) stiegen um CHF 3 Mrd. (+1%) auf CHF 427 Mrd.
Ohne die Effekte aus Desinvestitionen in Höhe von CHF 11 Mrd. und einer
richtlinienbedingten Umklassifizierung von AuM zu Assets under Custody (AuC)
betrug das Wachstum der AuM CHF 14 Mrd. (+3%). Massgebend fĂŒr diese Zunahme
waren Netto-NeugeldzuflĂŒsse und die starke Marktperformance (vor allem der
Anstieg der AktienmÀrkte sowie die Erholung der AnleihenmÀrkte), die den
signifikant negativen WÀhrungseffekt des stÀrkeren Schweizer Frankens,
insbesondere gegenĂŒber dem US-Dollar, mehr als ausglichen.
Die Netto-NeugeldzuflĂŒsse beliefen sich auf CHF 12.5 Mrd. (Wachstumsrate von
2.9%), was einem Anstieg von 43% gegenĂŒber Vorjahr entspricht. Ohne den
Effekt des Fremdfinanzierungsabbaus durch Kunden betrug das Netto-Neugeld
CHF 16.2 Mrd. (Wachstumsrate 3.8%). Dies ist auf solide NettozuflĂŒsse von
Kunden wĂ€hrend des ganzen Jahres zurĂŒckzufĂŒhren, wobei die BeitrĂ€ge von
Kunden mit Domizil in Europa, einschliesslich Julius BĂ€rs Heimmarkt Schweiz,
besonders hoch waren.
Die durchschnittlichen monatlichen AuM verringerten sich um 2% auf CHF 437
Mrd.
Zugrunde liegender Betriebsertrag ging leicht zurĂŒck, zugrunde liegenden
Bruttomarge verbesserte sich
Der Betriebsertrag war durch eine signifikante Erhöhung der spezifischen
Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem zuvor gemeldeten grössten
Einzelengagement im Private Debt Buch der Gruppe beeintrĂ€chtigt. Die fĂŒhrte
zu Netto-Kreditverlusten von CHF 586 Mio. (CHF 475 Mio. nach Steuern)
('grosser Private Debt Kreditverlust'). HauptsÀchlich aufgrund dieses
Effekts sank der Betriebsertrag um 16% (CHF 614 Mio.) auf CHF 3'240 Mio.
Ohne den grossen Private Debt Kreditverlust sank der Betriebsertrag um CHF
28 Mio. auf CHF 3'825 Mio. Der positive Effekt des Zinsanstiegs gegenĂŒber
Vorjahr wurde durch die Aufwertung des Schweizer Frankens sowie die tiefere
VolatilitÀt und reduzierte HandelsaktivitÀt der Kunden, die sich negativ auf
den Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL1 auswirkten,
ausgeglichen. Die zugrunde liegende Bruttomarge stieg um 1 Basispunkt (Bp)
auf 88 Bp.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und DienstleistungsgeschÀft ging um 2% auf
CHF 1'930 Mio. zurĂŒck. Die wiederkehrenden ErtrĂ€ge2 verringerten sich um 1%
und damit etwas weniger stark als die durchschnittlichen verwalteten
Vermögen (AuM), die um 2% zurĂŒckgingen. Daraus resultierte ein leichter
Anstieg des Bruttomargenbeitrags der wiederkehrenden ErtrÀge. Die
KundenaktivitĂ€t verbesserte sich im Vorjahresvergleich nicht und fĂŒhrte zu
einer Reduktion der Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um
1%, wÀhrend sich der Kommissionsaufwand um 2% erhöhte.
Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL nahm um 1% auf CHF 1'058
Mio. zu. Der Ertrag aus Treasury-Swaps profitierte von einer Ausweitung des
Differenzials zwischen (hauptsÀchlich) amerikanischen und schweizerischen
ZinssÀtzen. Dieser Effekt wurde jedoch durch die negativen Auswirkungen der
tieferen VolatilitÀt und verminderter KundenaktivitÀt auf die HandelsertrÀge
weitgehend wettgemacht.
Der Erfolg aus dem ZinsgeschÀft nahm um 2% auf CHF 842 Mio. zu. Der positive
Effekt des höheren Erfolgs aus dem ZinsgeschÀft, der sich im Vergleich zum
Vorjahr mehr als verdoppelt hatte, wurde durch einen mehr als vierfachen
Anstieg des Zinsaufwands weitgehend ausgeglichen. Die im Vergleich zum
Vorjahr gestiegenen Zinsen fĂŒhrten zu einer Zunahme des Erfolgs aus dem
ZinsgeschÀft von CHF 1'345 Mio. (108%) auf insgesamt CHF 2'593 Mio. Darin
enthalten sind eine Zunahme der ZinsertrÀge aus Kundenausleihungen von CHF
811 Mio. (86%), ein sprunghafter Anstieg der ZinsertrÀge aus Forderungen
gegenĂŒber Banken von CHF 295 Mio. (697%) sowie ein Anstieg der ErtrĂ€ge aus
dem Treasury-Portfolio3 von CHF 261 Mio. (110%). Zugleich wuchs der
Zinsaufwand um CHF 1'326 Mio. (312%) auf CHF 1'751 Mio. an, hauptsÀchlich
aufgrund erhöhtem Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenĂŒber Kunden von CHF
1'270
Mio. (463%), da Kunden ihre BargeldbestÀnde weiterhin von bestehenden
Kontokorrentkonten in Call- und Festgelder umschichteten.
Der ĂŒbrige ordentliche Erfolg verringerte sich um 50% auf CHF 17 Mio., was
auf einen RĂŒckgang der ErtrĂ€ge aus Dividenden und Beteiligungen
zurĂŒckzufĂŒhren ist.
Die Wertberichtigungen auf finanziellen Vermögenswerten stiegen auf CHF 606
Mio. (2022: CHF 16 Mio.), hauptsÀchlich wegen des grossen Private Debt
Kreditverlusts von CHF 586 Mio. Ohne diesen Effekt betrug der Anstieg
gegenĂŒber Vorjahr CHF 4 Mio.
Geringe VerÀnderung beim GeschÀftsaufwand trotz erhöhter Investitionen in
Wachstum
Die im Strategiezyklus 2020-2022 erreichte erfolgreiche Steigerung der
Kosteneffizienz schaffte Raum, um in diesem Zyklus Investitionen in Wachstum
zu finanzieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rekrutierung von
Top-Talenten zur Skalierung der PrĂ€senz der Gruppe in den SchlĂŒsselmĂ€rkten
sowie auf Investitionen in Technologie und Innovation.
Der GeschÀftsaufwand nach IFRS verringerte sich um 2% auf CHF 2'726 Mio. Der
um 1% auf CHF 1'709 Mio. gestiegene Personalaufwand und die um 10% höheren
Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen von CHF 103 Mio. wurden
durch den RĂŒckgang der Abschreibungen und Wertverminderungen auf
Kundenbeziehungen um 79% auf CHF 13 Mio., den RĂŒckgang der Abschreibungen
auf immateriellen Vermögenswerten um 16% auf CHF 129 Mio. und einen geringen
RĂŒckgang des Sachaufwands um CHF 3 Mio. auf CHF 772 Mio. mehr als
ausgeglichen.
Wie in frĂŒheren Jahren umfasst der adjustierte GeschĂ€ftsaufwand in der
Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung und der
Business Review keine M&A-bezogenen Kosten (CHF 21 Mio. im Jahr 2023 und CHF
116 Mio. im Jahr 2022). Die M&A-bezogenen Abschreibungen und
Wertverminderungen auf Kundenbeziehungen sanken auf CHF 13 Mio. (2022: CHF
62 Mio.), wÀhrend keine M&A-bezogenen Abschreibungen und Wertminderungen auf
den ĂŒbrigen immateriellen Vermögenswerten anfielen (2022: CHF 43 Mio.). Die
ĂŒbrigen M&A-bezogenen Kosten gingen auf CHF 8 Mio. zurĂŒck (2022: CHF 11
Mio.). Die Ăberleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich
im Dokument «Alternative Performance-Kennzahlen» unter
www.juliusbaer.com/APM.
Der adjustierte GeschÀftsaufwand stieg um 2% auf CHF 2'705 Mio.
Der adjustierte Personalaufwand nahm im Jahresvergleich um 1% auf CHF 1'707
Mio. zu und lag damit deutlich unter dem 5%-Anstieg des monatlichen
durchschnittlichen Personalbestands, da die leistungsbezogenen VergĂŒtungen
geringer ausfielen. Ende 2023 beschÀftigte die Gruppe 7'425 VollzeitkrÀfte
(FTE), was einem Anstieg um 535 FTE entspricht, davon 147 durch die weitere
Internalisierung von ehemals externem Personal. Die Anzahl
Kundenberaterinnen und -berater (Relationship Manager, RM) erhöhte sich um
95 (netto) auf 1'343.
Der adjustierte Sachaufwand blieb unverĂ€ndert bei CHF 766 Mio., unterstĂŒtzt
von einem RĂŒckgang bei RĂŒckstellungen und Verluste um CHF 52 Mio. auf CHF 62
Mio. Ohne BerĂŒcksichtigung der RĂŒckstellungen und Verluste erhöhte sich der
adjustierte GeschÀftsaufwand um 8% auf CHF 704 Mio., was in erster Linie auf
höhere IT Aufwendungen zurĂŒckzufĂŒhren ist.
WĂ€hrend die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 10% auf CHF
103 Mio. zunahmen, erhöhten sich die adjustierten Abschreibungen und
Wertminderungen auf immateriellen Werten um 16% auf CHF 129 Mio., vor allem
aufgrund eines Anstiegs der IT-bezogenen Investitionen in den vergangenen
Jahren.
Die adjustierte Cost/Income Ratio (wie ĂŒblich ohne adjustierte
RĂŒckstellungen und Verluste) stieg auf 81.6% (2022: 65.9%). Bei Ausschluss
des grossen Private Debt Kreditverlusts aus dem Betriebsertrag erhöhte sich
die zugrunde liegende Cost/Income Ratio auf 69.1%. Die adjustierte
Kostenmarge (ebenfalls ohne adjustierte RĂŒckstellungen und Verluste) nahm
auf 61 Bp zu (2022: 57 Bp).
Die Gruppe erhöhte ihr Bruttoeinsparziel fĂŒr den laufenden Strategiezyklus
von CHF 120 Mio. auf CHF 130 Mio., wobei die volle Wirkung der Einsparungen
auf Run-Rate-Basis bis Ende 2025 erreicht werden soll. Bis Ende 2023 wurden
laufende Einsparungen in Höhe von CHF 45 Mio. erzielt, wovon etwa die HÀlfte
den Vorsteuerergebnissen 2023 zugutekam. Der Grossteil der verbleibenden
Einsparungen soll bereits bis Ende 2024 durch weitere, fĂŒr das laufende Jahr
geplante Effizienzmassnahmen realisiert werden. Die Restrukturierungskosten
im Zusammenhang mit dem Programm werden sich voraussichtlich auf rund CHF 35
Mio. belaufen, wovon CHF 15 Mio. im Jahr 2023 verbucht wurden.
Zugrunde liegende ProfitabilitÀt blieb im Jahr von Investitionen in Wachstum
stark
Der IFRS-Gewinn vor Steuern ging um 53% auf CHF 514 Mio. zurĂŒck. Die
Ertragssteuern verringerten sich um 55% auf CHF 60 Mio., wÀhrend der
IFRS-Konzerngewinn
um 52% auf CHF 453 Mio. sank. Der den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG
zurechenbare IFRS-Konzerngewinn ging auf CHF 454 Mio. zurĂŒck (-52%) und der
IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) auf CHF 2.21 (-52%).
Der adjustierte Gewinn vor Steuern sank um 55% auf CHF 534 Mio., die
adjustierte Bruttomarge vor Steuern um 15 Bp auf 12 Bp. Die entsprechenden
adjustierten Ertragssteuern verringerten sich auf CHF 63 Mio. (-58%), was
einer adjustierten Steuerquote von 11.7% entspricht (2022: 12.4%). Sowohl
der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe als auch der den AktionÀren der
Julius BĂ€r Gruppe AG zurechenbare Konzerngewinn gingen um 55% auf CHF 472
Mio. zurĂŒck und der den AktionĂ€ren der Julius BĂ€r Gruppe AG zurechenbare
adjustierte Gewinn pro Aktie verminderte sich um 54% auf CHF 2.30. Die
adjustierte Rendite auf dem CET1 Kapital (RoCET1) sank auf 15% (2022: 34%).
Bei Ausschluss des grossen Private Debt Kreditverlusts aus dem
Betriebsertrag: Der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern ging um 7% auf CHF
1'120 Mio. zurĂŒck und widerspiegelt einen höheren GeschĂ€ftsaufwand wegen
signifikanter Investitionen in Wachstum. Der zugrunde liegende
Betriebsertrag blieb weitgehend stabil. Die entsprechenden zugrunde
liegenden Ertragsteuern stiegen um 16% auf CHF 173 Mio., was einer
effektiven zugrunde liegenden Steuerquote von 15.5% entspricht (2022:
12.4%). Der Anstieg der effektiven Steuerquote ist auf grössere
GewinnbeitrÀge vor Steuern aus Jurisdiktionen mit höheren SteuersÀtzen
zurĂŒckzufĂŒhren. Der zugrunde liegende Konzerngewinn der Gruppe und der
zugrunde liegende, den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG zurechenbare
Konzerngewinn sanken beide um 10% auf CHF 947 Mio. Der zugrunde liegende,
den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe zurechenbare adjustierte Gewinn pro
Aktie verminderte sich um 9% auf CHF 4.61. Die zugrunde liegende Rendite auf
dem CET1 Kapital (RoCET1) ging auf 30% zurĂŒck (2022: 34%).
Ăusserst liquide Bilanz
Unter anderem aufgrund der markanten Aufwertung des Schweizer Frankens
gegenĂŒber den wichtigsten WĂ€hrungen (insbesondere dem US-Dollar) verringerte
sich die Bilanz um 8%. Die Bilanzsumme nahm um 8% auf CHF 96.8 Mrd. ab. Die
Kredite sanken um 13% (bzw. 8% auf wÀhrungsbereinigter Basis) auf CHF 38.9
Mrd. - davon CHF 30.7 Mrd. Lombardkredite4 (-16%, wegen dem in der
Berichtsperiode festgestellten weiteren Abbau von Fremdfinanzierungen und
dem signifikanten WĂ€hrungseffekt) und CHF 8.2 Mrd. Hypotheken (+2%). Die
Position Verpflichtungen gegenĂŒber Kunden (Einlagen) verringerte sich um 17%
(aber begrenzt auf 11% auf wÀhrungsbereinigter Basis) auf CHF 63.2 Mrd., da
die Kunden weiterhin auf das Umfeld steigender Zinsen reagierten, indem sie
Gelder von Kontokorrentkonten in attraktivere Alternativen umschichteten.
Infolgedessen erhöhte sich das VerhÀltnis von Ausleihungen zu Einlagen auf
62% (Ende 2022: 58%).
Das Treasury-Portfolio, das alle finanziellen Vermögenswerte zu FVOCI (-4%
auf CHF 12.9 Mrd.) und andere finanzielle Vermögenswerte zu fortgefĂŒhrten
Anschaffungskosten (+47% auf CHF 5.6 Mrd.) erfasste, stieg um 7% auf CHF
18.5 Mrd.
Das den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital ging
um 2% auf CHF 6.2 Mrd. zurĂŒck.
Die LiquiditÀt der Bilanz verbesserte sich weiter. Die
LiquiditÀtsdeckungsquote (LCR) erhöhte sich auf 291% (Ende 2022: 233%) und
lag damit deutlich ĂŒber der regulatorischen Mindestanforderung von 100%.
Ende 2023 betrugen die BargeldbestÀnde, grösstenteils bei Zentralbanken in
Europa und in der Schweiz, 10% der Bilanz (CHF 9.7 Mrd.).
GestÀrkte Kapitalausstattung
Das im MĂ€rz 2022 aufgelegte AktienrĂŒckkaufprogramm wurde wie geplant am 28.
Februar 2023 zum genehmigten Höchstbetrag von CHF 400 Mio. abgeschlossen. Im
Rahmen dieses Programms kaufte Julius BĂ€r 7'799'460 Aktien zurĂŒck, davon
2'074'888 Aktien (im Gesamtwert von CHF 124 Mio.) in den ersten zwei Monaten
des Jahres 2023. Die Vernichtung der zurĂŒckgekauften Aktien wurde per 29.
Juni 2023 vollzogen.
Das CET1 Kapital ging um CHF 0.1 Mrd. bzw. 3% auf CHF 3.0 Mrd. zurĂŒck. Die
kombinierten Effekte aus dem erzielten Konzerngewinn und aus der beginnenden
Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung der im Treasury-Portfolio der Gruppe
gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete finanzielle Vermögenswerte) im Jahr
2022 ĂŒbertrafen die Auswirkungen der einbehaltenen BeitrĂ€ge fĂŒr eine
Dividende und des abgeschlossenen 2022-2023 AktienrĂŒckkaufprogramms.
Infolge der Entwicklung des CET1 Kapitals und zusĂ€tzlich unterstĂŒtzt durch
die erfolgreiche Platzierung von EUR 400 Mio. Perpetual Non-Cumulative
Additional Tier 1 (AT1) Securities im Februar 2023 nahm das Tier 1 Kapital
um CHF 0.2 Mrd. bzw. 4% auf CHF 4.8 Mrd. zu, und das Gesamtkapital stieg
ebenfalls um CHF 0.2 Mrd. bzw. 3% auf CHF 4.9 Mrd. an.
Die risikogewichteten Aktiven verringerten sich um CHF 1.4 Mrd. bzw. 6% auf
CHF 20.3 Mrd. WĂ€hrend die Kreditrisikopositionen um 10% auf CHF 11.7 Mrd.
abnahmen und die Marktrisikopositionen um 11% auf CHF 1.7 Mrd. zurĂŒckgingen,
erhöhten sich die operationellen Risikopositionen um 1% auf CHF 6.3 Mrd. und
die nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen um 7% auf CHF 0.6 Mrd.
Infolgedessen verbesserte sich die CET1 Kapitalquote auf 14.6% (Ende 2022:
14.0%) und die Gesamtkapitalquote auf 24.0% (Ende 2022: 21.7%).
Das Gesamtengagement ging um 8% auf CHF 98 Mrd. zurĂŒck, was eine
Verbesserung der Tier 1 Leverage Ratio auf 4.9% zur Folge hatte (Ende 2022:
4.3%).
Auf diesen Niveaus bleibt die Kapitalausstattung der Gruppe robust: Die CET1
Quote und die Gesamtkapitalquote lagen weiterhin deutlich ĂŒber den eigenen
Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich ĂŒber den Ende
2023 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die
Tier 1 Leverage Ratio befand sich weiterhin komfortabel ĂŒber der
regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.
Antrag auf unverÀnderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie
Im Rahmen der KapitalausschĂŒttungspolitik der Gruppe wird der Verwaltungsrat
der Julius BĂ€r Gruppe AG fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2023 eine unverĂ€nderte
ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie beantragen. Unter Vorbehalt der
Zustimmung der AktionÀre an der Generalversammlung vom 11. April 2024
erfolgt die Auszahlung der Dividende am 17. April 2024. Die Dividende
unterliegt der schweizerischen Verrechnungssteuer von 35%.
Obwohl die CET1-Kapitalquote von 14.6 % Ende 2023 leicht ĂŒber der in der
KapitalausschĂŒttungspolitik der Gruppe festgelegten Untergrenze von 14% fĂŒr
AktienrĂŒckkĂ€ufe liegt, hat der Verwaltungsrat beschlossen, zum jetzigen
Zeitpunkt kein neues AktienrĂŒckkaufprogramm zu lancieren. Angesichts des
erheblichen Potentials der Gruppe zur Kapitalgenerierung wird der
Verwaltungsrat jedoch ein mögliches RĂŒckkaufprogramm spĂ€ter im Jahr 2024 in
Betracht ziehen.
Ausstieg aus dem Private Debt GeschÀft
Der Verwaltungsrat von Julius BĂ€r hat beschlossen, dass sich die Gruppe aus
dem Private Debt GeschĂ€ft zurĂŒckziehen wird. KĂŒnftig wird sich Julius BĂ€r
auf Hypothekar- und Lombardkreditlösungen konzentrieren, wo die Gruppe eine
langfristige Erfolgsbilanz vorweisen kann. Dies zeigt sich im VerhÀltnis der
Netto-Kreditverluste zu ihrem Kreditbuch, das in allen Jahren vor 2023 (seit
der GrĂŒndung der Julius BĂ€r Gruppe AG im Jahr 2009) durchwegs unter 0.2%
lag. ZusÀtzlich zum Ausstieg aus dem Private Debt GeschÀft wird Julius BÀr
die Gelegenheit nutzen, um seinen Kreditrahmen zu stÀrken.
Die oben ausgewiesenen spezifischen Wertberichtigungen auf dem Private Debt
Kreditbuch von insgesamt CHF 586 Mio. spiegeln den vollen Betrag des
grössten kombinierten Engagements wider. Dieses Engagement - bestehend aus
drei Krediten an verschiedene Einheiten innerhalb eines europÀischen
Konglomerats, das in den Bereichen Gewerbeimmobilien und Luxuseinzelhandel
tÀtig ist - wurde bereits am 27. November 2023 offengelegt. Seither hat sich
der Nominalwert vor allem aufgrund von WĂ€hrungsschwankungen verringert.
Nach dem Kreditereignis im vierten Quartal 2023 hatte die Gruppe eine
umfassende ĂberprĂŒfung des verbleibenden Private Debt Kreditbuchs
eingeleitet. Diese im November letzten Jahres angekĂŒndigte ĂberprĂŒfung wurde
von einer unabhĂ€ngigen Drittpartei durchgefĂŒhrt und vom Verwaltungsrat von
Julius BĂ€r beaufsichtigt. Es wurde festgestellt, dass das verbleibende Buch
gut diversifiziert ist und die Kredite bedient werden.
Private Debt umfasst Finanzierungslösungen gegen zukĂŒnftige Cashflows und
nicht börsenkotierte Wertpapiere. Julius BÀr hatte das Private Debt Angebot
in den letzten fĂŒnf Jahren im Rahmen des ganzheitlichen
Vermögensverwaltungsangebots fĂŒr sehr vermögende Kunden (UHNW) schrittweise
aufgebaut. Das verbleibende Private Debt Buch nach Wertberichtigungen belief
sich Ende 2023 auf einen Nominalwert von CHF 0.8 Mrd., was 2% des gesamten
Kreditbuchs der Gruppe von CHF 38.9 Mrd. entspricht. Es unterliegt nun einer
geordneten Abwicklung.
VerÀnderungen in der GeschÀftsleitung und im Verwaltungsrat
CEO Philipp Rickenbacher wird sein Amt im gegenseitigen Einvernehmen mit dem
Verwaltungsrat niederlegen.
Der Verwaltungsrat leitet eine externe Suche fĂŒr die Nachfolge ein, die zu
gegebenem Zeitpunkt abgeschlossen sein wird. In der Zwischenzeit wird zur
GewĂ€hrleistung der strategischen KontinuitĂ€t in der UnternehmensfĂŒhrung der
stellvertretende CEO und Chief Operating Officer Nic Dreckmann als CEO ad
interim ĂŒbernehmen.
Philipp Rickenbacher, scheidender CEO von Julius BÀr, sagte: «Ich habe dem
Verwaltungsrat angeboten, dass ich meine Position zur VerfĂŒgung stelle, und
wir sind gemeinsam zum Schluss gekommen, dass es im besten Interesse des
Unternehmens ist, wenn ich zurĂŒcktrete. Die weiteren Massnahmen, die Julius
BĂ€r heute im Hinblick auf unser Private Debt GeschĂ€ft angekĂŒndigt hat,
ziehen einen klaren Schlussstrich und ebnen den Weg, um die Zukunft
anzugehen und um das volle Vertrauen unserer Stakeholder zurĂŒckzugewinnen -
und ich unterstĂŒtze diese uneingeschrĂ€nkt. Der Wechsel in der
UnternehmensfĂŒhrung ist mein Beitrag zum lösungsorientierten Vorgehen der
Gruppe.»
Romeo Lacher, PrÀsident von Julius BÀr, sagte: «Im Namen des Verwaltungsrats
möchte ich Philipp Rickenbacher fĂŒr seine FĂŒhrungsarbeit als CEO in den
letzten fĂŒnf Jahren danken. Er hat Julius BĂ€r durch eine herausfordernde
Zeit navigiert und einen erfolgreichen Kurs eingeschlagen. Dies ist in den
zahlreichen Transformationsschritten spĂŒrbar, die uns dorthin gebracht
haben, wo wir heute stehen. WĂ€hrend seiner Amtszeit als CEO haben wir die
zwei besten Ergebnisse in unserer Geschichte erzielt und unsere fĂŒhrende
Marktposition im Wealth Management weltweit deutlich gestÀrkt.»
Er fĂŒgte hinzu: «Mit der Ernennung von Nic Dreckmann zum CEO ad interim
stellen wir ein Höchstmass an KontinuitĂ€t fĂŒr alle unsere Stakeholder
sicher. In zwanzig Jahren bei Julius BĂ€r hat er wesentlich zu unserer
Wachstumsgeschichte beigetragen, nicht zuletzt in seinen Funktionen als
Chief Operating Officer und Leiter des Intermediaries GeschÀfts. Nic
Dreckmanns Berufserfahrung in Asien trÀgt ebenfalls zu seinem umfassenden
VerstÀndnis unseres internationalen GeschÀfts und der Wealth Management
Branche in unserem zweiten Heimatmarkt bei. DarĂŒber hinaus leitete er eine
Reihe bedeutender Transformationsprogramme, darunter die Integration des
2012 ĂŒbernommenen internationalen Wealth Management GeschĂ€fts von Merrill
Lynch.»
ZusÀtzlich zu diesen VerÀnderungen wird sich David Nicol, Mitglied des
Verwaltungsrats und Vorsitzender des Governance- und Risikoausschusses, bei
der kommenden Generalversammlung 2024 nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen.
Der gesamte Verwaltungsrat dankt David Nicol fĂŒr seine Leistungen und
BeitrÀge.
Der Verwaltungsrat hat Richard M. Campbell-Breeden, nicht-exekutives
Mitglied des Verwaltungsrats seit 2018, zum VizeprÀsidenten ernannt.
VergĂŒtung der GeschĂ€ftsleitung und des Verwaltungsrats fĂŒr 2023
Der Verwaltungsrat und die GeschÀftsleitung haben gemeinsam entschieden,
dass der CEO und die fĂŒnf direkt an Kreditentscheidungen beteiligten
Mitglieder der GeschĂ€ftsleitung, keine variable VergĂŒtung fĂŒr 2023 erhalten
werden. Die EntschĂ€digung der ĂŒbrigen Mitglieder der GeschĂ€ftsleitung fĂŒr
2023 wird deutlich reduziert und komplett aktienbasiert und aufgeschoben
sein.
Der VerwaltungsratsprÀsident sowie die Mitglieder des Governance- und
Risikoausschusses werden fĂŒr ihre laufende, an der Generalversammlung vom
11. April 2024 endende Amtszeit auf die aktienbasierte VergĂŒtung verzichten,
die an der Generalversammlung 2023 zugeteilt wurde.
SĂ€mtliche Details zur EntschĂ€digung der FĂŒhrungsgremien werden im
GeschÀftsbericht von Julius BÀr am 18. MÀrz 2024 publiziert.
Romeo Lacher, VerwaltungsratsprÀsident von Julius BÀr, sagte: «Im Namen des
gesamten Verwaltungsrats drĂŒcke ich mein tiefes Bedauern aus, dass die
vollstÀndige Wertberichtigung des grössten Engagements in unserem Private
Debt GeschĂ€ft unseren Konzerngewinn fĂŒr 2023 signifikant beeintrĂ€chtigt hat.
Wir unternehmen nun entscheidende Schritte, um alle Unsicherheiten in Bezug
auf unser Private Debt GeschĂ€ft und kĂŒnftige Auswirkungen dieses einzelnen
Kreditvorfalls auf unsere Finanzergebnisse zu beseitigen, und wir ziehen uns
ganz aus diesem GeschĂ€ft zurĂŒck. Wir konzentrieren unsere Kreditvergabe auf
traditionellere Bereiche, die einen wichtigen Bestandteil unseres
Vermögensverwaltungsangebots bilden. Der Verwaltungsrat wird sich auf die
Festigung einer starken Risikokultur fokussieren, die im Einklang mit
unserem ĂŒbergeordneten Ziel steht, unsere solide Bilanz zum Nutzen unserer
Kunden mit Àusserster Vorsicht einzusetzen.»
__________________________
Die ErgebnisprÀsentation durch Romeo Lacher, VerwaltungsratsprÀsident, und
Evie Kostakis, Chief Financial Officer, wird um 9.30 Uhr (MEZ) via Webcast
ĂŒbertragen. SĂ€mtliche Unterlagen (PrĂ€sentation, Consolidated Financial
Statements 2023, Tabellen, Dokument «Alternative Performance Measures» und
die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur
VerfĂŒgung.
Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist
die englische Version.
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1) Erfolgswirksam zum Fair Value bewertet (Fair Value through Profit or
Loss)
2) Summe von Beratungs- und VerwaltungsgebĂŒhren und Erfolg aus dem
Kommissions- und DienstleistungsgeschÀft aus anderen Dienstleistungen
3) Summe von Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI (erfolgsneutral zum
Fair Value bewertet) und Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu fortgefĂŒhrten
Anschaffungskosten
4) Einschliesslich Private Debt Kredite
Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256
18. MÀrz 2024: Veröffentlichung des GeschÀftsberichts 2023, einschliesslich
des VergĂŒtungsberichts 2023, sowie der Business Review 2023
18. MÀrz 2024: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2023
11. April 2024: Generalversammlung, ZĂŒrich
15. April 2024: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)
16. April 2024: Dividendenstichtag
17. April 2024: AusschĂŒttungstag Dividende
25. Juli 2024: Veröffentlichung und PrÀsentation des Halbjahresergebnisses
2024, ZĂŒrich
Ăber Julius BĂ€r
Julius BĂ€r ist die fĂŒhrende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine
erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die
persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser
gesamtes Handeln orientiert sich an unserem ĂŒbergeordneten Ziel: Mehrwert zu
schaffen, der ĂŒber das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2023 beliefen sich
die verwalteten Vermögen auf CHF 427 Milliarden. Die Bank Julius BÀr & Co.
AG, die renommierte Privatbank, deren UrsprĂŒnge bis ins Jahr 1890
zurĂŒckreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius BĂ€r
Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER)
kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und
liquidesten Schweizer Aktien umfasst.
Julius BĂ€r ist in rund 25 LĂ€ndern und an ĂŒber 60 Standorten prĂ€sent. Mit
Hauptsitz in ZĂŒrich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in
Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg,
Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, SĂŁo Paulo,
Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte
Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen
Produktplattform von Julius BĂ€r, unsere solide finanzielle Basis sowie
unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen
Referenz im Wealth Management.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter
www.juliusbaer.com
Disclaimer fĂŒr zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius BÀr Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst
zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder
aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft ĂŒber ihre zukĂŒnftigen
GeschÀftsergebnisse, finanzielle Lage, LiquiditÀt, Leistung, Aussichten,
Strategien, Möglichkeiten und das GeschÀftsumfeld, in dem sie sich bewegt,
widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die
keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese
Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte»,
«erwartet», «beabsichtigt», «schÀtzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht»,
«plant», «sagt voraus» und Àhnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche
Aussagen werden auf der Grundlage von SchÀtzungen und Erwartungen gemacht,
welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im
jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.
Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten,
Annahmen und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren können, dass das tatsĂ€chliche
GeschÀftsergebnis, die finanzielle Lage, LiquiditÀt, Leistung, Aussichten
und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der MÀrkte, welche die Gesellschaft
bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen
zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu
solchen Abweichungen fĂŒhren können, sind unter anderem: VerĂ€nderungen des
GeschÀfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische
Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der
EuropÀischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft,
auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren.
ZusÀtzliche Faktoren können die tatsÀchlichen Resultate, Leistungen oder
Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser
Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf
derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und
ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und
Berater ĂŒbernehmen ausdrĂŒcklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch
nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser
Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder
Ănderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Ănderungen von
Ereignissen, Bedingungen und UmstÀnden, auf welchen diese
zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch
anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.
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Ende der Adhoc-Mitteilung
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Sprache: Deutsch
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Schweiz
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1827633 01.02.2024 CET/CEST

